Risiken globaler Lieferketten sind geopolitische Konflikte, Exportkontrollen, Sanktionen, Handelskriege und die Abhängigkeit von einzelnen Beschaffungsregionen. Unternehmen können ihre Widerstandsfähigkeit durch Diversifizierung, Multi-Sourcing, Nearshoring, Lagerbestände und professionelles Risikomanagement erhöhen. Die EU unterstützt diese Entwicklung mit diversen Instrumenten, um strategische Abhängigkeiten zu reduzieren und die Resilienz europäischer Lieferketten zu stärken.
Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Teil der Corporate Social Responsibility (CSR). In diesem Zusammenhang gewinnt das Lieferkettenmanagement für international tätige Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Unternehmen, für die Begriffe wie Lieferkettenmanagement, fairer Umgang mit den Mitarbeitern oder nachhaltige Nutzung von Ressourcen und Rohstoffen Fremdworte sind, laufen schnell Gefahr, mit negativen Schlagzeilen konfrontiert zu werden. Ein Unternehmen, dessen Zulieferer elementare Standards verletzen, wird oft selbst Gegenstand der öffentlichen Kritik.