Sie wollen sich selbstständig machen und ein Unternehmen gründen?

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Wir helfen Ihnen auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit

Gründer und Start-ups

Wir bieten Ihnen Expertise und Know-how auf allen Gebieten rund um das Thema Existenzgründung - egal ob gesetzliche Bestimmungen, die Navigation durch den Förderdschungel oder die Erstellung des Businessplans. Wir beraten Sie gerne.

Neuregelung ab dem 1. August verschont nur Einzelunternehmen

Transparenzregistereintrag bald für (fast) alle Unternehmen Pflicht

Für Unternehmen in Deutschland steht ein wichtiger Stichtag an: Die meisten sind ab dem 1. August verpflichtet, sich aktiv in das Transparenzregister einzutragen, andernfalls drohen Geldstrafen. In bestimmten Fällen gibt es Übergangsfristen. Grundsätzlich sollten aber alle deutschen Gesellschaften ihre Unterlagen über die "wirtschaftlich Berechtigten" und eine Eintragungspflicht prüfen.

Hintergrund ist das im Juni 2021 beschlossene Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz (TraFinG Gw). Mit ihm wird das Mitte 2017 eingeführte Transparenzregister, das Aufschluss über die wirtschaftlich Berechtigten eines Unternehmens geben soll, in ein Vollregister umgewandelt. Damit werden alle Gesellschaften ab dem 1. August 2021 eintragungspflichtig. Erleichterungen gibt es lediglich für Vereine.

Aktuelle Informationen vom DIHK

Gründungsvoraussetzungen und Überlegungen

Gründerperson

Überlegungen für den Weg in die Selbständigkeit

Als Existenzgründer stehen Sie mit Ihrer gesamten Persönlichkeit im Mittelpunkt Ihrer Unternehmung. Von Ihren Fähigkeiten hängt in der Regel der Erfolg des Betriebes ab. Die Anforderungen, die das eigene Unternehmen an Sie stellt, sind hoch:

  • Fachkenntnisse und Berufserfahrung
  • Kaufmännisches Wissen
  • Unternehmerisches Denken


Sie sollten selbstkritisch Ihre Persönlichkeit auf jene Eigenschaften prüfen, die Ihnen helfen, sich im eigenen Unternehmen und am Markt gegenüber Wettbewerbern durchzusetzen:

  • Managementfähigkeiten (Organisationstalent)
  • Kreativität
  • Einsatzbereitschaft
  • Flexibilität
  • Kontaktfähigkeit
  • Überzeugungs- und Entscheidungskraft
  • Belastbarkeit und Stehvermögen
  • Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen

 

Gründungsleitfaden der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt

Als Gründungspersönlichkeit sollten Sie wissen was Sie von innen heraus antreibt, um im Außen Ihre Idee mit ausreichend Drive auf die Straße zu bringen. Der GRÜNDUNGS:leitfaden Part#1 ist ein interaktives Workbook, mit dessen Hilfe Sie sowohl Ihre Purpose als auch Ihre Persönlichkeit erkennen, erforschen und entfalten können.

Jetzt kostenfrei das Workbook herunterladen und ausfüllen. 

 

 

Selbständige Erwerbstätigkeit von Ausländen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland - § 21 AufenthG 

Grundsätzlich besteht für Staatsangehörige von Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie der EFTA-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) Freizügigkeit, d.h. Wohn- und Arbeitsortverlegung in die Bundesrepublik Deutschland bedürfen keines gesonderten Aufenthaltstitels (es bestehen jedoch einwohnerrechtlichte Meldepflichten).

Weitere Informationen zum § 21 AufentHG 

Hilfreiche Broschüre "Starthilfe"
Gewerbeanmeldung

Was muss beachtet werden?

Jedes stehende Gewerbe müssen Sie bei der für den Betriebssitz zuständigen Gemeinde/Stadt gewerberechtlich anmelden. In elektronischer Form werden regelmäßig die weiteren Stellen wie das Finanzamt, die IHK, die HWK, die Berufsgenossenschaft etc. informiert.

Achten Sie bitte darauf, dass die öffentlichen Stellen benachrichtigt werden. Wenn Sie annehmen, dass eine Behörde wie beispielsweise das Finanzamt keinen Durchschlag der Gewerbeanmeldung erhalten hat, sind Sie dazu verpflichtet, dieses zu benachrichtigen.

Wer neben dem stehenden Gewerbe ein Reisegewerbe (Vertrieb ohne vorhergehende Bestellung) betreiben will, benötigt von der unteren Verwaltungsbehörde (Landratsamt/Stadt) zusätzlich eine Reisegewerbekart

 

Anmeldung der selbstständigen Tätigkeit beim Finanzamt

Steuerlicher Erfassungsbogen

Wichtige Änderungen für Existenzgründer

ab 1. Januar 2021 Existenzgründer müssen dem zuständigen Finanzamt innerhalb eines Monats nach Eröffnung eines gewerblichen Betriebes oder Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit weitere Auskünfte über die für die Besteuerung erheblichen rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse erteilen (§ 138 Absatz 1b Satz 1 und Absatz 4 AO) – Stichwort steuerlicher Erfassungsbogen.

Abgefragt werden hier z. B. der voraussichtliche Umsatz und der erwartete Gewinn. Weiterhin möchte das Finanzamt gern wissen, wie Sie Ihren Gewinn ermitteln und Ihre Umsätze besteuern möchten. Deshalb sollte das Thema "Steuern" bereits vor dem eigentlichen Unternehmensstart auf der Prioritätenliste mit ganz oben stehen.

Diese Auskünfte sind seit dem 01.01.2021 in folgenden Fällen nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz über die amtlich bestimmte Schnittstelle zu übermitteln (§ 138 Absatz 1b Satz 2 AO): Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) oder land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeit (Einzelunternehmen); Gründung einer Personengesellschaft/-gemeinschaft; Gründung einer Kapitalgesellschaft bzw. Genossenschaft.

Für die elektronische authentifizierte Übermittlung steht grundsätzlich das Internetportal Mein ELSTER zur Verfügung. Der Registrierungsvorgang kann bis zu zwei Wochen dauern.

Ausführliche Informationen finden Sie hier auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Steuern.

 

Gewerbebetrieb vs. Freie Berufe 

Das Institut für Freie Berufe (IFB) ist eine der führenden Beratungseinrichtungen für Freie Berufe in Deutschland. Aufgrund seiner Spezialisierung und Fokussierung ist das IFB die erste Anlaufstelle für Freiberufler:innen, die vor, während und nach der Existenzgründung fachmännischen Rat und Unterstützung benötigen.

Weitere Informationen unter www.ifb.uni-erlangen.de

Sonstiges: Für kurze konkrete Fragen steht das IFB-Beraterteam auch im Rahmen einer Hotline Montag bis Freitag von 09:00 – 13:30 Uhr unter 0911 2356528 telefonisch zur Verfügung.

 

IHK oder HWK? Wo bin ich zugehörig?

Hier finden Sie einen Abgrenzungsleitfaden 

 

IHK Würzburg-Schweinfurt als Einheitlicher Ansprechpartner

Dienstleister können im Anwendungsbereich der Dienstleistungsrichtlinie Verfahren und Formalitäten, die für die Aufnahme und Ausübung der Dienstleistungstätigkeit erforderlich sind, über einen Einheitlichen Ansprechpartner (EAP) abwickeln. Dieser informiert über die notwendigen Formalitäten und nimmt auf Wunsch des Dienstleisters die Funktion eines Verfahrensmittlers wahr. 
Der Einheitliche Ansprechpartner stellt Grundinformationen für Dienstleistungserbringer und -empfänger zur Verfügung, z.B. zu: 
Anforderungen, Verfahren und Formalitäten für die Aufnahme und Ausübung von Dienstleitungstätigkeiten Kontaktdaten der zuständigen Behörden im Streitfall allgemein verfügbare Rechtsbehelfe unterstützende Verbände und Organisationen. Der Dienstleister kann über den Einheitlichen Ansprechpartner Verfahren und Formalitäten im Anwendungsbereich der Dienstleistungsrichtlinie abwickeln. Hierzu zählen Erklärungen, Anmeldungen und die Beantragung von Genehmigungen bei den zuständigen Behörden, einschließlich der Beantragung der Eintragung in Register, Berufsrollen oder Datenbanken.
Der Einheitliche Ansprechpartner unterstützt die Dienstleister über die Gründungsphase hinaus bei dienstleistungsbezogenen Genehmigungsverfahren. Er nimmt die gesamte Verfahrenskorrespondenz entgegen und leitet sie sowohl in Richtung der zuständigen Behörde als auch in Richtung des Antragstellers weiter.

zum Formular-Management-System
Fachliche Voraussetzungen

Was müssen Sie nachweisen?

Für die Gewerbeanmeldung müssen Sie bestimmte persönliche Voraussetzungen erfüllen. So müssen Sie zum Beispiel für verschiedene Branchen unterschiedliche Sachkenntnisse nachweisen.

 

Handwerk

Zu dem Betrieb eines zulassungspflichtigen Handwerksunternehmens nach Anlage A der Handwerksordnung wird ein Meister benötigt. Für zulassungsfreie Handwerksunternehmen (Anlage B 1) und handwerksähnliche Unternehmen (Anlage B 2) ist eine Qualifikation nicht vorgeschrieben.

Eine Aufstellung der Berufe in den drei Kategorien finden Sie auf der Homepage der HWK Unterfranken. Hier finden Sie den Leitfaden zur Abgrenzung.

 

Freiberufliche Tätigkeit

Freiberufler melden sich nicht gewerberechtlich bei der Gemeinde/Stadt an. Sie sind verpflichtet, ihre Tätigkeit selbst bei einzelnen Stellen (wie beim Finanzamt) anzuzeigen. Der Freiberufler darf nicht mit dem „freien Mitarbeiter“ verwechselt werden. Ein „freier Mitarbeiter“ kann ein Gewerbetreibender sein, z. B. ein Handelsvertreter.

Zu den freiberuflichen Tätigkeiten gehören u.a.

  • Heilberufe
  • Künstler
  • unterrichtende oder wissenschaftliche Tätigkeit
  • Steuerberater
  • Rechtsanwälte
  • Journalisten
  • Übersetzer
  • Ingenieurbüros
  • Architekten
  • beratende Betriebswirte

Ihr Vorteil: Sie werden nicht zur Gewerbesteuer veranlagt und können eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung (keine Bilanzierung) führen.

Erlaubnis / Genehmigung

Für bestimmte Geschäftszweige müssen Sie neben der Gewerbeanmeldung noch eine Erlaubnis oder Genehmigung beantragen z. B.

Zahlreiche Erlaubnisse/Genehmigungen benötigen keinen besonderen Fachkundenachweis wie beispielsweise Immobilienmakler, Bauträger, Kapitalanlagevermittler, Baubetreuer, Darlehensvermittler. Es müssen nur die Zuverlässigkeit und eine geordnete Vermögenslage nachgewiesen werden.

Gerne informieren wir Sie, ob Sie für Ihre geplante Branche eine Erlaubnis / Genehmigung nachweisen müssen.

Unser Service rund um die Gewerbeerlaubnis
Gewerbliche Schutzrechte

Patente & Co.

Die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt versteht sich als Anlaufstelle für Auskünfte, Recherchen und Beratungen zu gewerblichen Schutzrechten, Innovationsberatung für kleine und mittlere Unternehmen sowie junge Hightech-Firmen, zur Förderung des Technologietransfers und zur Förderung der Innovationskraft in der mainfränkischen Wirtschaft.

Weitere Informationen
Sonstige Vorschriften

Raum- und Produktbezogenen Vorschriften

Bei der Gewerbeanmeldung gibt es eine Reihe von Vorschriften zu beachten. So müssen Ihre Geschäftsräume und Produkte unter Umständen gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.

Vorschriften über Geschäftsräume

Nicht jede Wohnung oder sonstigen Raum können Sie ohne weiteres in einen Geschäftsraum umfunktionieren. Abgesehen von der Zustimmung des Vermieters ist in bestimmten Gebieten eine Umnutzung von Wohnraum nur mit Genehmigung der Kreisverwaltungsbehörde/Kommune möglich, es sei denn, es werden weniger als 50 % der Wohnfläche gewerblich / freiberuflich genutzt. 

Die Baunutzungsverordnung schreibt vor, dass in bestimmten Gebieten, z. B. reinen Wohngebieten, gewerbliche Betriebe nicht oder nur in bestimmtem Umfang zulässig sind. Emissionen von Lärm, Rauch und Geruch sind auf bestimmte Gebiete beschränkt. Die beabsichtigte Nutzungsänderung ist unter Umständen genehmigungspflichtig nach der Bayerischen Bauordnung. 

Werden Arbeitnehmer beschäftigt, so sind die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung zu beachten. Für Betriebe des Lebensmittelgewerbes gelten Hygienevorschriften. 

Vor Beginn von Umbaumaßnahmen und Nutzungsänderungen sollten Sie deshalb unbedingt Auskünfte bei der Baubehörde, beim Gewerbeamt, dem Gewerbeaufsichtsamt und der Berufsgenossenschaft einholen, ggf. in der Form eines schriftlichen Vorbescheids.

Vorschriften über Produkte

Für die Herstellung und den Verkauf vieler Produkte bestehen gesetzliche Regelungen. Wesentlich sind 

  • die lebensmittelrechtlichen Vorschriften - z. B. das Lebensmittel- und Futtermittelgesetz, die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung, die Hygieneverordnung
  • das Eichgesetz samt Fertigpackungsverordnung
  • das Textilkennzeichnungsgesetz
  • das Gesetz über technische Arbeitsmittel, das z. B. auch für Haushaltsgeräte, Heimwerkermaschinen und Spielsachen gilt
  • die Verordnung über kosmetische Mittel
  • das Arzneimittelgesetz
  • die Versicherungsvermittlerrichtlinie
  • die DIN-Normen u. a.
Mehr zum Thema Produktsicherheit und -kennzeichnung
Firmenname

Prüfung durch IHK und Registergericht

Bevor Sie Ihren Firmennamen in das Handelsregister eintragen, empfiehlt es sich zu prüfen, ob er nach den amtlichen Handelsregistereintragungen in Deutschland bereits existiert. Dadurch lassen sich Abmahnungen wegen Firmengleichheit vermeiden.

Bei beabsichtigter oder zwingend vorgeschriebenen Eintragung ins Handelsregister empfehlen wir die rechtliche Zulässigkeit der Firma nach HGB vorab bei der örtlich zuständigen IHK prüfen zu lassen. Die Prüfung dauert in der Regel drei bis fünf Werktage.

Im Übrigen empfehlen wir, ältere Namensrechte und einen eventuell bestehenden Markenschutz vorab selbst zu recherchieren, um Unterlassungsansprüchen anderer Unternehmen vorzubeugen.

Überprüfen Sie also bitte auch, ob Unternehmen mit dem gleichen Namen ohne Handelsregistereintrag und Markenschutz bereits existieren. Derjenige, der den Namen zuerst geführt hat, hat auch das ältere und somit stärkere Recht. Eine Suche über allgemeine Suchmaschinen im Internet oder ggf. im Telefonbuch ist dringend zu empfehlen!

Firmenvoranfrage – unser neuer Onlineservice:

Beantragen Sie hier Ihre Firmenprüfung

Der Businessplan

Wie erstellen Sie ihr Geschäftskonzept?

Der Businessplan ist das Herzstück Ihrer unternehmerischen Gründungsplanung. Er liefert die Grundlage für die Entscheidung darüber, ob es überhaupt ratsam ist, die geplante Geschäftsübernahme oder –neugründung in Angriff zu nehmen. Der Plan prüft die wirtschaftliche Tragfähigkeit Ihrer Geschäftsidee.

Erstellen Sie Ihren Businessplan

Notfallmanagement

Notfallhandbuch

Wie sorgen Sie für Ihren Ausfall vor?

Denken Sie bereits bei der Gründung/Übernahme an die Übergabe, denn ungeplante Situationen können einen spontanen Generationenwechsel zur Folge haben. Deswegen sollte Ihr Unternehmen stets auf das Unvorhergesehene vorbereitet sein.

Mit einem regelmäßig überarbeiteten Notfallhandbuch können Sie dafür sorgen, dass sich Nachfolger/Interimsmanager schnell einen Überblick über Ihr Unternehmen verschaffen können und mittels bevollmächtigten Vertretern/Generalvollmachten handlungsfähig bleiben.

Notfallhandbuch
Notfallplanung

Wie sorgen Sie für Krisensituationen vor?

Unter den „normalen“ Geschäftsrisiken wurde eine Pandemie bisher selten berücksichtigt. Auch gewöhnlichere Krisensituationen werden im Tagesgeschäft gerne weggeschoben. Jedoch kann die momentane Situation auch wachrütteln, unternehmerische Aufgaben endlich anzugehen, die in der Regel im Tagesgeschäft leicht vernachlässigt werden und liegenbleiben.

Notfallplanung
Elementarschadenversicherung

Wie sorgen Sie bei Naturkatastrophen vor?

Seit dem 1. Juli 2019 werden nach Naturkatastrophen keine finanziellen Unterstützungen in Form von Soforthilfe mehr gewährt. Unbeschadet davon bleiben Härtefallregelungen im Einzelfall. Deshalb sollten sich Unternehmer - aber auch Privatleute -  umfassend gegen Schäden aus Naturgefahren absichern. 

Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Haben Sie schon Ihre Rechtsform gewählt?

Bei der Wahl der Rechtsform sollten Sie die persönlichen, steuerlichen, betriebswirtschaftlichen und gesellschaftsrechtlichen Kriterien genau abwägen. Durch Hinzunahme eines Partners können Sie unter Umständen Ihre Eigenkapitalbasis verbessern oder eine zuverlässige Arbeitskraft gewinnen. Die Beteiligung von Familienangehörigen kann sich steuerlich günstig auswirken.

Prüfen Sie aber, ob Ihr Vorhaben mehreren Gesellschaftern auch tatsächlich eine Existenz bietet und vor allem auch, ob Ihr Partner auf Dauer zu Ihnen passt.

Weitere Informationen zu Rechtsformen
Haben Sie sich schon über die Finanzierung Gedanken gemacht?

Der Bund und der Freistaat Bayern fördern die Gründung einer selbstständigen gewerblichen Existenz durch eine Reihe von öffentlichen Finanzierungshilfen. Durch zinsgünstige Darlehen, öffentliche Bürgschaften, teilweise mit Haftungsfreistellung, Kapitalbeteiligungen und ähnlichen Maßnahmen wird der Start in die Selbstständigkeit finanziell erleichtert.

Informieren Sie sich hier über Finanzierungsmöglichkeiten

Versicherungen, Buchführung und Einstellung von Arbeitnehmern

Betriebliche Versicherungen

Ihrem jungen Unternehmen drohen Risiken aus dem laufenden Geschäftsbetrieb. Haftpflichtansprüche Dritter, Feuerschäden und vieles mehr können Neugründungen gefährden. Eine Absicherung gegen alle betrieblichen Risiken dürfte aus Kostengründen jedoch kaum möglich und in der Regel auch nicht sinnvoll sein.

Wie ein optimaler Versicherungsschutz für Sie aussehen soll, hängt von Ihren persönlichen und betrieblichen Gegebenheiten ab. 

Weitere Informationen
Buchführungspflicht

Um den Gewinn zu ermitteln sind gesetzlich entweder die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder die Bilanzierung / doppelte Buchführung vorgesehen.

Weitere Informationen
Einstellung von Arbeitnehmern

Existenzgründer können selbstverständlich Arbeitnehmer einstellen. Informieren Sie sich vorab über Arbeits- und Tarifverträge, wichtige Unterlagen etc..

Weitere Informationen

Gründen im Nebenerwerb

Wie gründen Sie nebenbei ein Unternehmen?

Oft fängt eine unternehmerische Selbstständigkeit klein an. Aus persönlichen Interessen und Hobbies wird ein kleiner Verdienst. Dann stellt sich die Frage: "Muss ich das anmelden?" oder "Wie schreibe ich eigentlich Rechnungen?".

Dieses Video-Tutorial gibt Ihnen einen Einblick in die Fragen rund um die Selbstständigkeit im Nebenerwerb.

Zum Video-Tutorial

Nebenberuflich selbständig machen "Klein anfangen, groß rauskommen"

Gewerbeanmeldung

Was ist bei der Anmeldung zu beachten?

Eine Gewerbeanmeldung ist für hauptberuflich Selbstständige wie auch für Selbstständige im Nebenerwerb erforderlich.

Um sich nebenberuflich selbstständig zu machen, gelten folgende neuen Regeln:

  • Mit Wirkung des 1. Januar 2021 ändert sich das Verfahren der Gewerbeanmeldung.
    Ab diesem Zeitpunkt ist dem zuständigen Finanzamt die Aufnahme einer land- und forstwirtschaftlichen, gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit durch Steuerpflichtige oder deren steuerliche Beraterinnen aktiv und ohne vorherige Aufforderung durch Abgabe eines Fragebogens zur steuerlichen Erfassung innerhalb eines Monats nach Neugründung auf elektronischem Weg mitzuteilen.
  • Dies kann z.B. über „Mein ELSTER - das Online-Finanzamt" erfolgen. Mein ELSTER – das Online-Finanzamt ermöglicht es, Steuerdaten papierlos und kostenlos sowie zeit- und ortsunabhängig an die Finanzverwaltung zu
    übersenden. Zur Nutzung von „Mein ELSTER" ist bei erstmaliger Anmeldung ein Registrierungsprozess anzustoßen, der mit einem sicheren und individuellen ELSTER-Zertifikat abschließt.
  • Sollten UnternehmensgründerInnen bereits über ein ELSTER-Zertifikat verfügen, so können sie dieses auch zur Abgabe des hier in Rede stehenden Fragebogens zur steuerlichen Erfassung nutzen. Haben die UnternehmensgründerInnen dagegen noch kein ELSTER-Zertifikat, besteht eine weitere Möglichkeit der zeitnahen elektronischen Übersendung des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung über das ELSTER-Portal. Mittels des sogenannten „ELSTER-Light-Zertifikats" werden hierzu lediglich E-Mail und Passwort benötigt. Zudem besteht die Möglichkeit das Light-Zertifikat im Nachgang in ein vollwertiges ELSTER-Zertifikat umzuwandeln. Die Anmeldung können Sie vornehmen unter www.elster.de

Prüfen Sie zudem vor der Anmeldung ob Ihre auszuübende Tätigkeit bestimmten Voraussetzungen unterliegt, z. B. erlaubnis-, genehmigungs-, Meisterpflicht.

Nebenberuflich selbstständig mit Teilzeitjob

Die Kombination aus einer hauptberuflichen Tätigkeit in Teilzeit und einer selbstständigen Nebentätigkeit ist nicht selten. Allerdings sind die Einnahmen im Hauptberuf meist niedrig und die Anzahl der geleisteten Stunden gering. Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben und Krankenkassenbeiträge nachzahlen müssen, sollten Sie bei der Krankenkasse, wenn Sie gesetzlich versichert sind, ein Statusfeststellungsverfahren beantragen. Es ist durchaus möglich, dass die gesetzliche Krankenversicherung in diesem Fall entscheidet, dass Sie nicht nebenberuflich selbstständig sind und Sie in diesem Fall sowohl für Ihre abhängige Beschäftigung und die Selbstständigkeit Beiträge entrichten müssen.

Vor- und Nachteile

Vor- und Nachteile

Selbstständigkeit neben Job, Studium oder Arbeitslosigkeit

Oft ist eine Gründung im Nebenerwerb ein erster Schritt, um eine Selbstständigkeit neben dem Job, Studium oder als Wiedereinstieg zu testen. Wichtig für Sie ist zunächst, dass auch eine Existenzgründung im Nebenerwerb zunächst eine den gleichen Regeln unterliegt wie eine Gründung im Haupterwerb.

Nebenberuflich selbstständig zu sein hat diese Vorteile:

  • Das geregelte Einkommen aus dem Hauptjob über den Arbeitgeber verschafft Sicherheit und nimmt den Erfolgsdruck.
  • Sie haben die Möglichkeit, Ihre Geschäftsidee in Ruhe zu testen und erst später in eine hauptberufliche Selbstständigkeit zu überführen.
  • Durch das regelmäßige Einkommen ist die Finanzierung Ihrer nebenberuflichen Selbstständigkeit individuell steuerbar, das minimiert das finanzielle Ausfall-(Risiko) .
  • Im Vergleich zur Vollerwerbsgründung können Sie sich mehr Zeit mit der Entwicklung lassen, insgesamt weniger Stunden investieren und sich Auszeiten nehmen, wenn Sie nebenberuflich selbstständig sind.
  • Eine nebenberuflich selbstständige Tätigkeit lässt sich zum Haupterwerb ausbauen, u. a für den Fall, dass Sie arbeitslos werden.
  • Wenn Sie erfolgreich nebenberuflich selbstständig sind, erhöhen Sie Ihr Gesamteinkommen.

Nebenberuflich selbstständig zu sein hat allerdings auch Nachteile:

  • Ein Unternehmen im Nebenerwerb zusätzlich zum Hauptjob erfordert viel Energie und ZeitFamilie und Freizeitgestaltung müssen deutlich zurückstehen.
  • Überlegen Sie gründlich, ob Ihre freie Zeit sowie Ihre Kraft ausreichen, um erfolgreich nebenberuflich selbstständig zu sein.
  • Insgesamt können Sie deutlich weniger Zeit in Ihr Unternehmen stecken als hauptberufliche Gründer.
  • Kunden, Geschäftspartner und Lieferanten bewerten eine Selbstständigkeit im Nebenerwerb oft negativ. Sie vermuten mangelndes Engagement und fehlende Professionalität.
  • Die Hauptbeschäftigung schränkt Sie bei der Zeiteinteilung ein. Sie können weniger gut auf Spitzenbelastungen und Kundenwünsche reagieren.
  • Scheitert der Traum, nebenberuflich selbstständig zu sein, arbeiten Sie eventuell entstandene Schulden mit Ihrem Gehalt ab oder verwerten Ihr Vermögen.

Tipp: Die Art, wie Sie nebenberuflich selbstständig sein möchten, hat einen großen Einfluss auf den Erfolg. Eine Beratungstätigkeit oder ein Steuerbüro sind leichter neben dem Hauptberuf zu führen als beispielsweise ein Ladengeschäft.

Arbeitgeber informieren

Muss der Arbeitgeber informiert werden, wenn Sie ‎sich nebenberuflich selbstständig machen?‎

Angestellte Arbeitnehmer sollten den Arbeitgeber über die geplante nebenberufliche Selbstständigkeit informieren. Das ist, selbst wenn der Arbeitsvertrag etwas anderes behauptet, eine reine Formsache, solange Sie sich an die Regeln halten:

  • Sie machen Ihrem Arbeitgeber keine Konkurrenz.
  • Ihre hauptberufliche Tätigkeit leidet nicht unter der Nebentätigkeit: Sie erscheinen weiter zuverlässig zur Arbeit, sind nicht übermüdet und bleiben engagiert und leistungsfähig.
  • Sie greifen nicht auf Mittel oder Daten Ihres Arbeitgebers zurück.

 

Nebenberuflich selbstständig als Beamter

Beamte haben einen Sonderstatus, da sie kein Arbeitsverhältnis eingehen, sondern in einem Dienst- und Treueverhältnis zu ihrem Dienstherrn stehen. Daher gelten für Beamte andere Spielregeln.

Beamte können nur nebenberuflich selbstständig sein, wenn folgende Grundregeln eingehalten werden:

  • Die wöchentliche Arbeitszeit für die nebenberufliche Selbstständigkeit darf maximal ein Fünftel der Dienstzeit betragen. Wer beispielsweise 40 Stunden im Finanzamt arbeitet, darf pro Woche maximal acht Stunden in seine Selbstständigkeit investieren
  • Außerdem dürfen die Einnahmen aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit nur maximal 40 % des jährlichen Endgrundgehalts betragen

Dazu kommt, dass Beamte den Dienstherrn nicht nur informieren müssen, wenn sie sich nebenberuflich selbstständig machen – sie sind verpflichtet, das Vorhaben genehmigen zu lassen. Die Genehmigung wird ausschließlich dann erteiltwenn die Selbstständigkeit dienstliche Interessen nicht beeinträchtigtund ist zudem auf längstens fünf Jahre befristet.

Die Erlaubnis ist zu versagen, wenn die selbstständige Tätigkeit:

  • die Arbeitskraft so stark in Anspruch nimmt, dass dienstliche Interessen leiden
  • den Beamten in Widerstreit mit dienstlichen Pflichten bringt
  • Angelegenheiten umfasst, in denen die Behörde, zu der der Beamte gehört, tätig werden könnte
  • die Unparteilichkeit oder die Unbefangenheit des Beamten beeinflussen könnte
  • zu einer Einschränkung der dienstlichen Verwendbarkeit des Beamten führen könnte
  • dem Ansehen der Behörde schadet

Das Bundesbeamtengesetz regelt in den Paragrafen 97 bis 106 alles um die nebenberuflichen Tätigkeiten von Beamten. Unsere Ausführungen zur Sozialversicherung im Anschluss beziehen sich auf die aktuell gesetzlich versicherten Arbeitnehmer.

 

Fördert der Staat die nebenberufliche ‎Selbstständigkeit mit Zuschüssen und Fördermitteln?‎

Während hauptberuflich Gründende viele Fördermittel und Zuschüsse erhalten können, ist die Auswahl deutlich geringer, wenn Sie sich nebenberuflich selbstständig machen. Einige Gründerkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können auch nebenberufliche Gründer in Anspruch nehmen, wenn auf Dauer die hauptberufliche Selbstständigkeit angestrebt wird. Nebenberufliche Gründer sollten den Kapitalbedarf nicht unterschätzen und genau prüfen, ob sie Fördermittel vom Staat, dem Land oder der eigenen Gemeinde erhalten können.

Steuern, Versicherungen und Buchführungspflicht

Steuern, Versicherungen und Buchführungspflicht

Die nebenberufliche Selbstständigkeit ändert nicht so viel wie die hauptberufliche Tätigkeit als eigener Chef. Dennoch gibt es einiges zu beachten.

Steuern bei nebenberuflicher Selbstständigkeit

Das Einkommen aus Ihrer nebenberuflichen Selbstständigkeit unterliegt ebenso wie Ihr reguläres Arbeitseinkommen der Einkommensteuerpflicht. Legen Sie zur Sicherheit circa 30 % des Gewinns für die Steuerzahlungen zurück, so werden Sie nicht von unerwartet hohen Nachzahlungen überrascht.

Umsatzsteuer

Wenn Sie Mehrwertsteuer ausweisen, ist eine regelmäßige Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt notwendig, die Gründer in den ersten beiden Betriebsjahren in der Regel monatlich abgeben müssen. Von der eingenommenen Mehrwertsteuer dürfen Sie den Vorsteuerabzug vornehmen, d. h. Sie ziehen die von Ihnen bezahlte „Mehrwerteuer“ ab, den Restbetrag erhält das Finanzamt als Umsatzsteuer.

Kleinunternehmerregelung

Um Gründer und kleine Unternehmen zu entlasten, bietet der Staat auf Antrag die Kleinunternehmerregelung an. Sofern Sie im Vorjahr weniger als 22.000 Euro und im aktuellen Jahr weniger als 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften, dürfen Sie diese Regelung nutzen. Sie stellen Ihren Kunden dann keine Mehrwertsteuer in Rechnung und nehmen im Gegenzug auch keinen Vorsteuerabzug vor. Wenn Sie sich nebenberuflich selbstständig machen und die zu erwartenden Umsätze überschaubar sind, kann sich die Kleinunternehmerregelung anbieten. Da die Wahl der Kleinunternehmerregelung an verschieden Aspekten abhängig gemacht werden kann, empfiehlt es sich hierzu im Vorfeld entsprechend zu informieren.

Sozialversicherungspflicht

Wenn Arbeitszeit und Einkommen die Grenzwerte nicht überschreiten, finanzieren Sie in der Regel als nebenberuflich Selbstständiger die gesetzliche Krankenversicherung über den Hauptjob. Weitere Beiträge fallen nicht an.

Überwiegt die selbstständige Tätigkeit, sind Sie nicht mehr nebenberuflich selbstständig. In diesem Fall müssen Sie sich freiwillig gesetzlich krankenversichern.

Tipp: Sind Sie unsicher, lassen Sie von Ihrer Krankenkasse ein Statusfeststellungsverfahren durchführen.

Zudem sollten Sie die aufzunehmende Tätigkeit hinsichtlich einer Rentenversicherungspflicht überprüfen. Es gibt Tätigkeiten, welche eine Rentenversicherungspflicht, auch in der selbstständigen Nebentätigkeit, auslösen.

Hinweis: Das gilt z. B. für Lehrer, Trainer oder Pysiotherapeuthen. Lassen Sie sich fachkundig z. B. durch die Rentenversicherung beraten.

Prüfen Sie bitte zudem, ob Ihre Selbständigkeit einer Beitragspflicht in einer der Berufsgenossenschaften unterliegt (www.dguv.de)

Wissenswertes zu Buchführungs-und Aufzeichnungspflichten

Der Nebenerwerbsunternehmer muss seine Geschäftsvorfälle mit Hilfe seiner Buchführung schriftlich festhalten. Für den Nebenerwerb reicht in der Regel die vereinfachte Methode der Gewinnermittlung, die Einnahmenüberschussrechnung (Betriebseinnahmen – Betriebsausgaben = Gewinn/Verlust) aus. Diese Methode dürfen Sie betreiben, wenn Sie nicht als Kaufleute gelten, nicht im Handelsregister eingetragen sind, nicht freiwillig Bücher führen oder Ihr Jahresumsatz unter 600.000 Euro und der Jahresgewinn unter 60.000 Euro liegen. Vor und ab Beginn der selbstständigen Tätigkeit bestehen Aufzeichnungspflichten, die sich insbesondere aus dem Einkommens- und Umsatzsteuergesetz ergeben. 

Checkliste

Checkliste zur Aufnahme einer nebenberuflichen Selbstständigkeit

  • Prüfen Sie Ihren Arbeitsvertrag hinsichtlich eventueller Regelungen zu einem Nebenerwerb.
  • Klären Sie Ihren Status hinsichtlich einer gewerblichen und/oder freiberuflichen Tätigkeit(en).
  • Wählen Sie eine Rechtsform und klären Sie den Unternehmensnamen bzw. -bezeichnung.
  • Errechnen Sie Ihren Kapitalbedarf und planen Sie dessen Finanzierung. Müssen Sie Fremdkapital aufnehmen, um das Gründungsvorhaben realisieren zu können? Dann vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer Hausbank bzw. informieren Sie sich bei der IHK Köln über öffentliche Finanzierungsprogramme.
  • Haben Sie schon einen Termin bei Ihrer Krankenkasse vereinbart? Es besteht eine Meldepflicht.
  • Gehört die nebenberufliche Tätigkeit zu einem der Berufe, für die eine Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung besteht? Informieren Sie sich bei der Deutschen Rentenversicherung.
  • Zeigen Sie Ihre Selbstständigkeit beim zuständigen Finanzamt an, um eine Steuernummer zu erhalten.
  • Sofern Sie selbst Arbeitnehmer beschäftigen wollen, sind Lohnkonten einzurichten und eine Betriebsnummer beim Betriebsnummernservice der Bundesagentur für Arbeit zu beantragen.
  • Füllen Sie Ihre Gewerbeanmeldung beim zuständigen Ordnungs-/Gewerbeamt am Unternehmenssitz aus, sofern keine freiberufliche Tätigkeit ausgeübt wird.
  • Zeigen Sie den Nebenerwerb bei der Berufsgenossenschaft an.
  • Versichern Sie sich z.B. im Rahmen einer Betriebshaftpflichtversicherung.
  • Richten Sie ein Geschäftskonto ein.

Hinweis: Grundsätzlich steht es jedem Arbeitnehmer frei, zusätzlich weitere Tätigkeiten aufzunehmen oder nebenbei selbstständig zu sein, solange sich diese Tätigkeiten nicht zeitlich überschneiden, Sie Ihrem Arbeitgeber Konkurrenz machen oder Ihre Haupttätigkeit beeinträchtigt wird. Dennoch sollten Sie vorab Ihren Arbeitsvertrag, tarifrechtliche Regelungen und Betriebsvereinbarungen auf Bestimmungen zur Nebenbeschäftigung hin prüfen. Möglicherweise besteht auch eine Informationspflicht gegenüber dem Arbeitgeber. Auch ohne diese Pflichten kann eine Information Ihres Arbeitgebers über die beabsichtigte Nebentätigkeit sinnvoll sein. 

Für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst gilt grundsätzlich, dass Nebentätigkeiten einer vorherigen Genehmigung bedürfen. Wenn Sie arbeitssuchend gemeldet sind, müssen Sie vor Aufnahme Ihrer Nebenerwerbstätigkeit die Agentur für Arbeit oder Ihr zuständiges Jobcenter über Ihr Vorhaben informieren. Arbeitslosengeld I kann weiter gewährt werden, wenn der zeitliche Umfang Ihrer Nebentätigkeit 15 Wochenstunden nicht übersteigt. Die Anrechnung des Einkommens auf das Arbeitslosengeld erfolgt entsprechend der gesetzlichen Regelungen.

Rechtsformwahl

Rechtsformwahl

Welche Rechtsformen sollten Sie für die nebenberufliche Selbstständigkeit wählen?

Auch nebenberufliche Gründer sollten gut überlegen, welche Rechtsform sie für ihr Unternehmen wählen. Die häufigste Wahl ist das Einzelunternehmen – ob als Gewerbetreibender oder als Freiberufler. Der Vorteil liegt in der einfachen und kostengünstigen Gründung. Der Nachteil ist aber, dass Sie als Einzelunternehmer mit Ihrem gesamten Privatvermögen haften.

Möchten Sie als Gruppe nebenberuflich gründen, bietet sich die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) als Rechtsform an. Auch hier sind die Formalitäten und Kosten gering. Obwohl Sie sich mündlich auf eine GbR einigen können, ist ein Gesellschaftsvertrag dringend zu empfehlen. Bitte beachten Sie, dass die GbR Freiberuflern und Gewerbetreibenden offensteht. Bei der GbR ist die Haftung ebenfalls nicht begrenzt.

Möchten Sie die Haftung auf das Unternehmenskapital begrenzen, müssen Sie eine Kapitalgesellschaft wie die GmbH oder die UG (haftungsbeschränkt), auch Mini-GmbH genannt, gründen. Hier sind Aufwand und Kosten deutlich höher und die Anforderung an die Buchführung nimmt zu. 

Rechtsform-Check

Unternehmensnachfolge als Alternative

Vor- und Nachteile

Vor- und Nachteile

Sowohl die Neugründung als auch die Übernahme eines bestehenden Unternehmens haben ihre Vor- und Nachteile. Sie müssen für sich Entscheiden, welche Argumente in Ihren Augen mehr wiegen.

Vorteile der Übernahme

  • erprobtes Geschäftsmodell
  • bestehendes, eingespieltes Team
  • bestehende Kundenkontakte
  • bestehende Marktanteile
  • bestehende Infrastruktur (Maschnen, Geräte)
  • Umsätze/Gewinne "vom ersten Tag"
  • durch Unternehmenshistorie ggf. leichtere Beantragung von Fördermitteln/Krediten
  • Übergeber kann Sie bei Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern einführen und somit Vertrauen in Ihre Person schaffen.
  • Übergeber kann Ihnen beratend zur Seite stehen.

Allerdings müssen Sie sich in die bestehenden Strukturen einfinden und können Ihre eigenen Vorstellungen nicht so frei umsetzen wie in einem neuen Unternehmen. Daher können die oben genannten Vorteile auch Nachteile darstellen. Beispielsweise verfügen Sie zwar über ein eingespieltes Team, von diesem müssen Sie aber als neuer Chef anerkannt werden. Auch müssen Sie die Arbeitsverträge übernehmen und haben so auch langfristige Verpflichtungen wie zum Beispiel Rentenvereinbarungen.

Nachteile einer Übernahme

  • Finanzierungsbedarf hoch (Kaufpreis und ggf. Modernisierungsmaßnahmen)
  • bestehende Arbeitsverträge
  • Erwarthungshaltung der Kundschaft
  • Altverträge mit Lieferanten zu ungünstigen Konditionen
  • Übergeber bleibt im Unternehmen ("heimlicher Chef")
Alle Informationen finden Sie hier:
Unternehmen finden

Wo finden Sie das passende Unternehmen?

Es gibt bundesweit verschiedene Plattformen, auf denen Sie nach geeigneten Unternehmen suchen können. Wir als IHK Würzburg-Schweinfurt arbeiten mit der nexxt-change-Börse. Hier können Sie nicht nur nach Unternehmen suchen sondern auch aktiv ein Kaufgesuch einstellen. 

nexxt-change-Börse

Gründung eines Sozialunternehmens "Social Entrepreneurship"

Was gibt es zu beachten?

Was ist ein Sozialunternehmen?

Social Entrepreneurship ist die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen mit unternehmerischen Mitteln. Immer mehr Menschen wollen mit ihrer Gründung nicht nur ihren Lebensunterhalt verdienen, sondern dabei auch Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen finden. Die Gründungsberatung für diese Gründer:innen weist wichtige Besonderheiten auf.

Wieso sind Social Enterprises relevant?

Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen: Klimakrise, digitale Transformation, demographischer Wandel, zunehmende Flüchtlingsbewegungen, ein veraltetes Bildungssystem… Der Staat übernimmt viele dieser Aufgaben, allerdings sind politische Entscheidungen häufig durch langwierige Prozesse, strikte Regularien und Silodenken gekennzeichnet. Angesichts der Komplexität und Dringlichkeit der Handlungsfelder benötigen wir jedoch eine große Bandbreite an flexiblen, agilen und innovativen Lösungsansätzen mit dem Blick für Synergien sowie eine sektorübergreifende Zusammenarbeit. Social Entrepreneurship nimmt sich dieser Probleme im sozialen wie ökologischen Bereich an.

Alle Informationen finden Sie hier:
Unterstützungsangebote für Sozialunternehmen

Wer kann Sie unterstützen?

Besonderheiten in der Gründungsberatung

Die Gründung von Social Enterprises unterscheidet sich in den meisten Themen zur Gründung eines konventionellen Unternehmens nicht grundlegend. Wir als IHK können Sie gerne bei Ihrem Gründungsprozess begleiten und beraten. Wir bieten Ihnen viele kostenfreie Unterlagen und Gründungstools an.

Bei einem Thema bringt Social Entrepreneurship jedoch eine besondere Facette in die Gründungsberatung. Im Handbuch des SEND e. V. und der KFW Stiftung werden Details behandelt werden: Die Wirkung. In diesem Handbuch erhalten Sie praktische Tipps für die Gründungsberatung. 

Social Entrepreneurship: Nachhaltige Wertschöpfung und gesellschaftliche Innovation 

Sozialunternehmer:innen – oder Social Entrepreneurs – sind Menschen, die ihre Kreativität, ihre Risikobereitschaft und ihren unternehmerischen Geist einsetzen, um innovative Ansätze zur Überwindung gesellschaftlicher Probleme zu entwickeln und zu verbreiten. Ob Klimakrise, demografischer Wandel, globale Migration, eine zunehmende Vermögens- und Chancenungleichheit, gesellschaftliche Spaltung: Der Anspruch von Sozialunternehmen ist es für das Gemeinwohl neue Wege aufzuzeigen und dabei nicht nur Symptome zu lindern, sondern die Ursachen von gesellschaftlichen Problemen zu beheben. Dabei steht der soziale beziehungsweise ökologische Mehrwert immer im Vordergrund, Gewinne werden als Mittel zum Zweck gesehen. 

Regionelgruppen in Bayern

Die SocEnt-Szene in Bayern vibriert wie eine Schüttelplatte! Viele deutschlandweit anerkannte Akteure haben hier ihren Sitz und bilden die Basis, von der aus wir uns in großen Schritten dem 100. Mitglied nähern (stay tuned!). Dazu zählen zum Beispiel Ashoka, die SEA und das ImpactHub Munich. Aber auch hiesige Stiftungslandschaft und der zusehends nachhaltiger werdende Wirtschaftsstandort helfen uns, unsere Botschaft des Wirkens in die Welt zu tragen. Die Regionalgruppe war eine der ersten in Deutschland und wurde Ende 2018 gegründet. Seitdem ist die Szene auch außerhalb Münchens stark gewachsen, z.B. in Augsburg und Nürnberg. Auch auf der politischen Ebene, verschaffen wir uns immer mehr Gehör und sind mit zahlreichen Akteuren aus der Landespolitik, beispielsweise mit Ministerien und den Landtagsfraktionen regelmäßig im Gespräch, um die Rahmenbedingungen für SocEnt in Bayern kontinuierlich zu verbessern. 

Kostenfreies Handbuch
Wichtiges zur Gründung: Finanzierung und Geschäftsmodell

Wichtiges zur Gründung

Wie finanzieren sich Social Enterprises?

Wir bieten viele Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten an. Informieren Sie sich gerne bei uns oder nehmen Sie am kostenfreien IHK-Finanzierungssprechtag teil. 

 

Erarbeiten Sie sich Ihr Geschäftsmodel! 

Wir helfen Ihnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Das Starterpaket für Existenzgründer bietet wichtiges Basiswissen auf einen B(K)lick. Wir informieren Sie, wie Sie ein Geschäftskonzept bzw. einen Businessplan erstellen und Ihr Vorhaben finanzieren können.

Weitere Informationen zu Rechtsformen
Welche Rechtsform ist die richtige Wahl?

Rechtsformen für Social Enterprises

Welche Rechtsformen eignen sich für Social Enterprises?

Deutschland besitzt keine spezifische Rechtsform für Social Enterprises. Statt dessen nutzen Social Entrepreneurs diejenigen Formen, die ihnen zur Verfügung stehen und zu ihrem Wirkungs– und Geschäftsmodell passen. Verein, GmbH, gemeinnützige GmbH oder Unternehmergesellschaft (UG) werden beispielsweise oft genutzt (vgl. DSEM 2019, S. 20). Aber auch Genossenschaften oder Stiftungen eignen sich gut für die Social-Enterprise-Gründung.

Da Social Enterprises als primäres und ausdrückliches Ziel haben, eine gesellschaftliche Herausforderung zu lösen, ist Gemeinnützigkeit oft ein Thema, dass in der Gründungsberatung besprochen wird. Auch können die Ziele des Social Enterprises die Notwendigkeit einer hybriden Rechtsform aufkommen lassen: Die Organisation ist zwischen einer gemeinnützigen und einer gewerblichen Organisation aufgeteilt. Dies ermöglicht, sowohl Spenden anzunehmen (gemeinnützige Rechtsform), als auch einen gewöhnlichen Geschäftsbetrieb mit üblichen Rücklagen (gewerbliche Rechtsform) zu betreiben.

Wir helfen Ihnen die richtige Rechtsform zu finden! Wir bieten einen kostenfreien Rechtsform-Check an. 

Ein Ratgeber zu Rechtsformen und Gemeinnützigkeit von Social Enterprises

Hier finden Sie den Ratgeber
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Wo finde ich passende Beratungsgmöglichkeiten?

Sprechen Sie uns an! 

Folgende Partner stehen Ihnen zur Verfügung:

“Fit für Sozialunternehmen” ist ein Projekt des Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland. Es wird gefördert durch freundliche Unterstützung der KfW Stiftung.

 

Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e. V.

c/o Bundesverband Deutsche Startups e. V.
im Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin
Telefonnummer: 030–64477658
info@send-ev.de

 

Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland
Uni Würzburg - Social Innovators Challenge

Social Innovators Challenge

Die Social Innovators Challenge: Worum geht es?

Unternehmerische Initiativen zur Verbesserung des gesellschaftlichen Mehrwerts rücken seit einiger Zeit zunehmend in den Fokus - nicht zuletzt aufgrund der nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030. Auch die aktuellen Herausforderungen bedingt durch die Corona Pandemie führen zu gesellschaftlichen Veränderungen und infolgedessen zur zunehmenden Bildung von sozialen Initiativen. Dass sich unternehmerisches und gesellschaftliches Denken sehr gut vereinen lassen, zeigen bereits viele Beispiele von Social Entrepreneuren.

Im Sommersemester 2021 rufen wir erneut

Gesucht werden Ideen, die innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bieten. In diesem Jahr laden wir Projekte aus Unter- und Oberfranken dazu ein, sich für die Challenge zu bewerben. Teilnahmeberechtigt sind vorrangig (aber nicht ausschließlich) eingeschriebene Studierende und Mitarbeiter:innen der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, muss ein Teammitglied die Zugehörigkeit zu mindestens einer der zwei genannten Hochschulen nachweisen.

Unterstützt und gefördert wird die Challenge vom Zentrum für Digitale Innovationen Mainfranken und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Weitere Informationen

Wichtige Änderung für Online-Händler ab 1. Juli 2021!

OSS- / IOSS-Verfahren

Die EU-Kommission hat am 04.10.2017 diverse Richtlinien- bzw. Verordnungsvorschläge veröffentlicht. Unter anderem ist geplant, bis zum Jahr 2024 die Besteuerung von innergemeinschaftlichen Lieferungen umzustellen. Erste Umstellungen erfolgten durch die Quick Fixes und im Bereich Onlinehandel sind Umstellungen zum Juli 2021 geplant.

Aktuelle Informationen der IHK

Gründer-Blog und E-Business

Gründer stellen sich vor

Jeden Monat stellen wir in unserem IHK-Magazin "Wirtschaft in Mainfranken" einen Existenzgründer aus der Region vor. Neugierig? Dann stöbern Sie in unserem Archiv.

Zur Gründerserie
E-Business

Wir informieren Unternehmen über Möglichkeiten und Chancen des Internets und zeigen konkrete Möglichkeiten zur Nutzung der neuen Technologien in Unternehmen. Dazu gehören unter anderem Tipps zur Websitegestaltung sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.

Informationen

Sprechtage, Beratungen oder Webinare

Veranstaltungen

Mit unseren Infoveranstaltungen, Beratungen, Sprechtagen oder Webinaren stehen wir Ihnen zu allen wichtigen Themen mit Rat und Tat zur Seite.

Alle Termine auf einen Blick

Aktuelle Meldungen

News

Förderprogramme und Finanzierungswege

: Die IHK Würzburg-Schweinfurt bietet am 08.12.2021 von 09:00 bis 16:00 Uhr mit der LfA einen Online-Finanzierungssprechtag an.

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Gründermesse und Gründungswoche 2021: Existenzgründer und Nachfolger im Fokus

: Anlässlich der Gründungswoche Mainfranken 2021 hat am 18. November in der IHK-Hauptgeschäftsstelle in Würzburg die diesjährige Gründermesse Mainfranken stattgefunden. Trotz der pandemiebedingten Herausforderungen haben viele Interessierte die Chance…

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Gründermesse und Gründungswoche Mainfranken 2021

: Anlässlich der Gründungswoche Mainfranken 2021 hat am 18. November in der IHK-Hauptgeschäftsstelle in Würzburg die diesjährige Gründermesse Mainfranken stattgefunden. Trotz der pandemiebedingten Herausforderungen haben Interessierte die Chance…

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