Markterschließung

Vision 2030: Internationalisierung ist eine tragende Säule der mainfränkischen Wirtschaft

Länder und Märkte

Wir unterstützen und beraten unsere Mitgliedsunternehmen bei ihren internationalen Aktivitäten und informieren Sie über die länderspezifischen Eigenheiten. Ausfühliche Länderinformatonen und aktuelle Entwicklungen finden Sie unter anderem im Außenwirtschaftsportal der bayerischen Industrie- und Handelskammern (Auwi-Portal) und auf den Seiten von Germany Trade and Invest (GTAI).

Indien im Fokus

India Desk

Die IHK Würzburg-Schweinfurt ist eine von achtzehn IHKs in Deutschland, die über ihr gewöhnliches Leistungsspektrum hinaus einen India Desk in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Indischen Handelskammer eingerichtet hat. Zielsetzung des India Desks ist es, deutsche Unternehmen beim Aufbau des Indiengeschäfts und indische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland zu unterstützen.

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Aktuelle Meldungen

Indien: Ausbau der Zertifizierungspflicht von Chemikalien

Indien plant Ausweitung der Zertifizierungspflicht für Chemikalien wie Phenol

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EU-Vietnam-Freihandelsabkommen in Kraft

Das EU-Vietnam Handelsabkommen ist seit 01.08.2020 für Unternehmen nutzbar.

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Exportkontrolle: EU-Sanktionen gegen Russland und Venezuela

Die Europäische Union verlängert die Sanktionen gegen Russland und nimmt venezolanische Amtsträger in die Sanktionsliste auf.

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Italien: Unterstützung bei der Lieferantensuche

Die Deutsche Auslandshandelskammer in Italien unterstützt mainfränkische Unternehmen bei der Suche nach neuen Lieferanten aus Italien

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Saudi-Arabien: Erhöhung zahlreicher Einfuhrzölle

Saudi-Arabien veröffentlicht neue Übersicht mit erhöhten Zolltarifen mit Wirkung zum 20.06.2020

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Länder in der Übersicht

Die bayerische Wirtschaft ist auf Erfolgskurs auf den Weltmärkten. Mehr als jeder zweite Euro im Freistaat wird im Auslandsgeschäft verdient. Die IHK Würzburg-Schweinfurt, unterstützt die Unternehmen bei Ihren internationalen Aktivitäten mit einem umfangreichen Service- und Informationsangebot zu den einzelnen Ländern.

Handelspartner

Frankreich

Frankreich ist nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU und liegt weltweit auf Platz sechs. Die Handelsbeziehungen beider Länder sind sehr eng. Deutschland war 2018 für Frankreich mit Abstand der wichtigste Handelspartner. Gleichzeitig war Frankreich das zweitwichtigste Zielland deutscher Exporte hinter den USA. Eine wachsende Bevölkerung, gute Infrastruktur und Innovationskraft machen Frankreich zu einem attraktiven Markt. Notwendige Strukturreformen treffen jedoch auf wachsende Widerstände.

Japan

Zahlreiche japanische Unternehmen sind bereits in Deutschland aktiv. Das Interesse an Projekten mit Deutschland ist groß, da das Land mit ähnlichen Herausforderungen - gerade in den Bereichen IT, Robotik, Automotive, Medizin, Life Science und erneuerbare Energien - umgehen muss. Extrem hoch ist das Interesse rund um den Bereich von Industrie 4.0. 202 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Mainfranken haben aktuell geschäftliche Beziehungen mit Japan. Rund 146 mainfränkische Firmen exportieren nach Japan und 7 Unternehmen unterhalten dort eine eigene Niederlassung.

USA

Für mainfränkische Unternehmen sind und bleiben die USA ein wichtiger Markt. Trotz der aktuellen Lage rund um den Machtwechsel der US-Administration sind mainfränkische Firmen, die im US-Markt engagiert sind, besonnen und betreiben keinen Aktionismus. 349 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Mainfranken haben aktuell geschäftliche Beziehungen mit den USA. Rund 244 mainfränkische Firmen exportieren in die USA und 46 Firmen unterhalten dort eine eigene Niederlassung. 

Österreich

Österreich ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands, das Tor zum Balkan und weltweit führendes Industrieland. Konsumgewohnheiten in beiden Ländern ähneln sich und Industriebranchen sind eng verwoben. Deutschland ist für Österreich der mit Abstand wichtigste Handelspartner: Fast 30 Prozent der Warenausfuhr gehen an Deutschland und 35 Prozent der Importe stammen von dort. Aufgrund der sprachlichen Verbundenheit ist es für viele deutsche Unternehmen meistens einfach, Exporte nach Österreich zu realisieren. 

Großbritannien

Das Vereinte Königreich ist die fünftgrößte Wirtschaftsnation der Welt. Mit seiner Bevölkerungszahl ist das Vereinte Königreich ein interessanter Absatzmarkt in unmittelbarer Nähe zur EU. Wenngleich die Aufgaben rund um den Brexit die Kräfte des Landes binden, die Weiterentwicklung behindern und die Wirtschaft verunsichern, so sprechen langfristig aber die Marktgröße und die geografische Nähe zur EU für eine hohe Relevanz des Vereinten Königreichs für deutsche Exporteure.

Die BRICS-Staaten im Fokus

Die BRICS-Staaten sind fünf aufstrebende Länder, die seit Anfang des Jahrtausends eine rasante Entwicklung genommen haben und auf die heute mit ihren 42 Prozent der Weltbevölkerung 24,5 Prozent des Weltsozialprodukts und 17 Prozent des Welthandels entfallen. Seit 2006 versuchen sie, ihr politisches Gewicht zu bündeln, den westlichen Einfluss auf die Weltfinanzordnung zurückzudrängen und den eigenen Einfluss zu verstärken. Aus aufstrebenden Märkten sollen aufstrebende Mächte werden.

Die BRICS-Staaten sind von höchst unterschiedlichem ökonomischen Gewicht sind. Chinas Wirtschaftsleistung ist 28-mal größer als die Südafrikas und viermal größer als die Indiens und Russlands. Auch das Pro-Kopf-Einkommen spiegelt ihren gänzlich verschiedenen Entwicklungsstand wider. In Russland und China ist es zehnmal höher als in Indien und ihre wirtschaftlichen Interessen stimmen nicht unbedingt überein.

Trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind die BRICS Staaten für einen Markteinstieg mainfränkischer Unternehmen interessant. 

BRICS-Staaten Übersicht

Russland

Russland bleibt trotz der Corona-Pandemie ein wichtiger Markt für deutsche Produkte. Das birgt aber auch erhebliche Risiken. Die US-Sanktionen stellen deutsche Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen. 270 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Mainfranken haben aktuell geschäftliche Beziehungen mit  Russland. In Russland sind knapp 5.000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung aktiv. Rund 205 mainfränkische Firmen exportieren nach Russland und 16 Firmen unterhalten dort eine eigene Niederlassung.

Indien

Indiens Wirtschaftsdynamik hat sich durch die Corona-Pandemie deutlich abgeschwächt. Dennoch bleibt das Land ein Zukunftsmarkt. Allein aufgrund der Bevölkerungsgröße bietet der Subkontinent einen enormen Absatzmarkt und ist damit interessant für ausländische Investoren. 193 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Mainfranken haben aktuell geschäftliche Beziehungen mit Indien. Rund 132 mainfränkische Firmen exportieren nach Indien und 11 Firmen unterhalten dort eine eigene Niederlassung.

China

China zieht nach den USA auf den internationalen Märkten die meisten Auslandsinvestoren an. Es gilt als die zweitgrößte Volkswirtschaft und hält die weltweit höchsten Devisenreserven. Das Land ist der wichtigste Wirtschaftspartner Deutschlands in Asien. Es gehört mit seiner rasanten Entwicklung in den letzten Jahrzehnten zu den BRICS-Staaten. Aktuell haben 208 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Mainfranken geschäftliche Beziehungen mit China. Rund 127 mainfränkische Firmen exportieren nach China und 19 unterhalten dort sogar eine eigene Niederlassung.

Die Länder Südostasiens

ASEAN im Fokus

Die ASEAN-Staaten stehen als Wachstumsmärkte im Fokus. Im Jahr 1967 wurde die "Association of South-East-Asian Nations", kurz: ASEAN, von den Ländern Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur und Thailand gegründet. Heute umfasst der Staatenbund seit dem Beitritt von Brunei, Vietnam, Myanmar, Laos und Kambodscha insgesamt zehn Mitgliedsländer.

ASEAN Übersicht

Thailand

Thailand ist nach Indonesien die zweitgrößte Volkswirtschaft unter den ASEAN-Staaten. Knapp 70 Millionen Einwohner werden 2020 voraussichtlich ein Bruttoinlandsprodukt von rund 500 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Die Corona-Pandemie trifft die thailändische Wirtschaft besonders hart. Der ausbleibende internationale Tourismus kostet rund ein Fünftel der Wirtschaftsleistung. Der Absturz der Weltwirtschaft kühlt zudem die Exporte der großen Industriebranchen ab.

Vietnam

Vietnam bleibt wachstumsstark und wirtschaftlich stabil und zieht ausländische Investoren an. Konsumfreudige Verbraucher und Ex­porte fördern das Wachstum. Das Land behauptet sich trotz einer schwächelnden Weltwirtschaft als eines der wachstumsstärksten Länder in der Region Asien. Ausländische Firmen verlagern ihre Produktionsstätten nach Viet­nam, um von noch geringen Löhnen, guten Investitionsbedingungen und Freihandelsabkommen zu profitieren.

Singapur

Singapur ist wichtigster Wirtschaftspartner Deutschlands im Raum der Südostasiatischen Staatengemeinschaft. Einrichtungen wie die Deutsch-Singapurische Industrie-und Handelskammer oder Germany Trade and Invest tragen dazu bei, dass die Wirtschaftsaktivitäten in beiden Richtungen intensiv sind. Aktuell sind in Singapur etwa 1600 deutsche Firmen registriert. Angesichts der engen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen kooperiert Deutschland mit Singapur im Bereich der dualen Berufsausbildung.

Indonesien

Mit rund 255 Millionen Menschen ist Indonesien die größte Volkswirtschaft Südostasiens. Mehr als 300 deutsche Unternehmen sind dort bereits vertreten. Das Image deutscher Unternehmen und Produkte ist sehr positiv. Geplante Infrastrukturerweiterungen bieten ein vielseitiges Geschäftspotential für deutsche Unternehmer. 102 Firmen aus dem IHK-Bezirk Mainfranken haben aktuell geschäftliche Beziehungen mit Indonesien. Rund 68 mainfränkische Unternehmer exportieren nach Indonesien und vier Firmen unterhalten dort eine eigene Niederlassung.

Weitere ASEAN-Staaten

Länderspezifische Informationen zu weiteren ASEAN-Staaten finden Sie unter folgenden Links:

Aktuelle Marktstudie Afrika

Afrikanische Wachstumsmärkte für die bayerische Wirtschaft

Der afrikanische Kontinent hat großes wirtschaftliches Potenzial, doch bleibt das Engagement der bayerischen Wirtschaft in Afrika bisher verhalten, weil die Rahmenbedingungen vor Ort schwierig sind.

In der aktuellen Marktstudie (pdf) erfahren Sie mehr

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Sonja Scheuermann

M.A. Political Science, LL.M. Eur.
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