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Markterschließung

Vision 2030: Internationalisierung ist eine tragende Säule der mainfränkischen Wirtschaft

Außenwirtschaft

Länder und Märkte

Wir unterstützen und beraten unsere Mitgliedsunternehmen bei ihren internationalen Aktivitäten und informieren Sie über die länderspezifischen Eigenheiten. Ausfühliche Länderinformatonen und aktuelle Entwicklungen finden Sie unter anderem im Außenwirtschaftsportal der bayerischen Industrie- und Handelskammern (Auwi-Portal) und auf den Seiten von Germany Trade and Invest (GTAI).

Indien im Fokus

India Desk

Die IHK Würzburg-Schweinfurt ist eine von achtzehn IHKs in Deutschland, die über ihr gewöhnliches Leistungsspektrum hinaus einen India Desk in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Indischen Handelskammer eingerichtet hat. Zielsetzung des India Desks ist es, deutsche Unternehmen beim Aufbau des Indiengeschäfts und indische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland zu unterstützen.

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Aktuelle Meldungen

Ägypten: Ende der Akkreditivpflicht

: Nach einer Pressemitteilung der Ägyptische Zentralbank wird die Akkreditivpflicht für Importe bis Ende 2022 abgeschafft.

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Länder in der Übersicht

Die bayerische Wirtschaft ist auf Erfolgskurs auf den Weltmärkten. Mehr als jeder zweite Euro im Freistaat wird im Auslandsgeschäft verdient. Die IHK Würzburg-Schweinfurt, unterstützt die Unternehmen bei Ihren internationalen Aktivitäten mit einem umfangreichen Service- und Informationsangebot zu den einzelnen Ländern.

Auswahl interessanter Handelspartner

Frankreich

Frankreich ist nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU und liegt weltweit auf Platz sechs. Die Handelsbeziehungen beider Länder sind sehr eng. Deutschland war 2018 für Frankreich mit Abstand der wichtigste Handelspartner. Gleichzeitig war Frankreich das zweitwichtigste Zielland deutscher Exporte hinter den USA. Eine wachsende Bevölkerung, gute Infrastruktur und Innovationskraft machen Frankreich zu einem attraktiven Markt. Notwendige Strukturreformen treffen jedoch auf wachsende Widerstände.

Österreich

Österreich ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands, das Tor zum Balkan und weltweit führendes Industrieland. Konsumgewohnheiten in beiden Ländern ähneln sich und Industriebranchen sind eng verwoben. Deutschland ist für Österreich der mit Abstand wichtigste Handelspartner: Fast 30 Prozent der Warenausfuhr gehen an Deutschland und 35 Prozent der Importe stammen von dort. Aufgrund der sprachlichen Verbundenheit ist es für viele deutsche Unternehmen meistens einfach Exporte nach Österreich zu realisieren. 

Großbritannien

Das Vereinte Königreich ist die fünftgrößte Wirtschaftsnation der Welt. Mit seiner Bevölkerungszahl ist das Vereinte Königreich ein interessanter Absatzmarkt in unmittelbarer Nähe zur EU. Wenngleich die Aufgaben rund um den Brexit die Kräfte des Landes binden, die Weiterentwicklung behindern und die Wirtschaft verunsichern, so sprechen langfristig aber die Marktgröße und die geografische Nähe zur EU für eine hohe Relevanz des Vereinten Königreichs für deutsche Exporteure.

USA

Für mainfränkische Unternehmen sind und bleiben die USA ein wichtiger Markt. Trotz der aktuellen Lage rund um den Machtwechsel der US-Administration sind mainfränkische Firmen, die im US-Markt engagiert sind, besonnen und betreiben keinen Aktionismus. 350 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Mainfranken haben aktuell geschäftliche Beziehungen mit den USA. Rund 245 mainfränkische Firmen exportieren in die USA und 45 Firmen unterhalten dort eine eigene Niederlassung. 

Indien

Indiens Wirtschaftsdynamik hat sich durch die Corona-Pandemie deutlich abgeschwächt. Dennoch bleibt das Land ein Zukunftsmarkt. Allein aufgrund der Bevölkerungsgröße bietet der Subkontinent einen enormen Absatzmarkt und ist damit interessant für ausländische Investoren. 193 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Mainfranken haben aktuell geschäftliche Beziehungen mit Indien. Rund 132 mainfränkische Firmen exportieren nach Indien und 11 Firmen unterhalten dort eine eigene Niederlassung.

RCEP im Fokus

Das Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP)  ist ein multilaterales Freihandelsabkommen zwischen den zehn ASEAN-Mitgliedsstaaten und fünf weiteren Staaten in der Region Asien-Pazifik.

Im November 2020 wurde das Abkommen fertiggestellt und unterzeichnet. Es ist nun das größte Freihandelsabkommen der Welt, deutlich vor der Europäischen Union (EU).

RCEP-Mitglieder:
Australien, Brunei, China, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Neuseeland, Philippinen, Singapur, Südkorea, Thailand, Vietnam

 

Am 5. April 2022 fand die Veranstaltung "Chance RCEP? Chancen erkennen für internationale Geschäfte; Länder-Pitchings China, Indonesien, Japan, Singapur, Vietnam“ statt. 

Hier geht's zu unserem RCEP-Flyer

RCEP - Auswahl interessanter Handelspartner

China

Derzeit hat der Große Drache, China, hat mit einer Reihe von Herausforderungen zu kämpfen. Die Volksrepublik hängt stark von ausländische Direktinvestitionen ab. Aber trotz alledem bleibt die Volksrepublik auch mit Wachstumsraten von 5 Prozent oder weniger ein attraktiver Markt. Der IHK sind über 200 mainfränkische Unternehmen bekannt, die nach China exportieren. 131 Unternehmen aus der Region importieren aus China und 12 haben dort Niederlassungen/Produktionen aufgebaut.

Japan

Japans wirtschaftliche Aussichten haben sich 2021 verbessert. Die Investitionsaktivitäten in Japan nehmen zu. Wichtigste Absatzmärkten Japans sind die USA, China und Europa. Das Freihandelsabkommen der EU mit Japan, das seit Februar 2019 in Kraft ist, bietet gute Voraussetzungen für Geschäfte mainfränkischer Unternehmen mit Japan. Der IHK sind 157 mainfränkische Unternehmen bekannt, die nach Japan exportieren. Nur ein Unternehmen ist direkt vor Ort mit einer Produktion vertreten.

Singapur

Singapur bleibt auch 2022 ein attraktives Ziel für ausländische Direktinvestitionen (FDI). Das Ministry of Trade and Industry gab im Januar 2022 ein reales Wirtschaftswachstum von 7,2 Prozent für das Jahr 2021 bekannt. Singapur ist sehr gut aufgestellt, um von Zukunftstechnologien zu profitieren. Der IHK sind 88 mainfränkische Unternehmen bekannt, die nach Singapur exportieren.

Südkorea

Südkorea hat eine international starke Position im verarbeitenden Gewerbe. Das Land hat mit der EU seit 2011 ein Freihandelsabkommen, was ein entscheidender Vorteil für geschäftliche Beziehungen mit Südkorea ist. Trotzdem ist noch viel Luft nach oben, was die mainfränkisch-südkoreanischen Wirtschaftsbeziehungen bedingt. Der IHK sind 115 mainfränkische Firmen bekannt, die nach Südkorea exportieren. 18 Mainfranken importieren von dort und zwei Unternehmen sind vor Ort mit einer Produktion vertreten.

Weitere RCEP-Staaten

Länderspezifische Informationen zu weiteren RCEP-Staaten finden Sie unter folgenden Links:

China

Weitere Eckdaten

Einwohnerzahl: 1,35 Milliarden

Strenghts / Stärken:
Großer Binnenmarkt
Leistungsorientierte Bevölkerung

Weaknesses / Schwächen:
Kritikfeindlichkeit / Zensur
Fehlende Rechtsstaatlichkeit

Opportunities / Chancen:
Wachsende Mittel- und Oberschicht
Trend zu mehr Digitalisierung

Threats / Risiken:
Politisierung aller Lebensbereiche
Neues Exportkontrollgesetz
Geplantes Social-Credit-System

Wirtschaftssektoren (Anteil am BIP in %):
  7,65 Landwirtschaft
37,82 Industrie
54,53 Dienstleistungen

Wichtige Handelspartner:
Import: Japan, Südkorea, USA
Export: USA, Japan, Vietnam

Import / Export mit Deutschland:
77,3 Mrd. Import
66,6 Mrd. Export

Deutsche Ausfuhrgüter (in %):
25,5 Kfz und -teile
21,2 Maschinen

Durchschnittlicher Bruttomonatslohn:
1.177 US-Dollar

Ease of Doing Business: Rang 31
Korruptionsindex: 78 von 180

Zitat Jens Hildebrand, Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Peking:
„Deutsche Unternehmen produzieren in China überwiegend für den lokalen Markt und profitieren nur in bestimmten Bereichen von regionalen Zollerleichterungen. Asiatische Produzenten können nun noch leichter ihre Produkte auf dem chinesischen Markt absetzen und dürften daher in Zukunft eine stärkere Konkurrenz, zum Beispiel für deutsche Automobilhersteller, darstellen. Für deutsche Unternehmen könnte das zum Teil einen höheren Wettbewerbsdruck in der Region bedeuten.“

Zitat Dr. Lucie Merkle, Repräsentanz der Bayerischen Wirtschaft in China:
„Das RCEP-Abkommen wird Handel und Auslandsinvestitionen zwischen China und 15 asiatischen Ländern liberalisieren. Für den asiatischen Raum handelt es sich aus meiner Sicht um ein wegweisendes Abkommen, das aufgrund der Beteiligung von China und Japan eine politische Dimension hat. China wird voraussichtlich durch zusätzliche Auslandsinvestitionen profitieren.“

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Japan

Weitere Eckdaten

Einwohnerzahl: 126,5 Millionen

Strenghts / Stärken:
Hohe Forschungsintensität
Verlässlichkeit der Geschäftsbeziehungen
Hohe Kaufkraft

Weaknesses / Schwächen:
Geringe Internationalisierung von KMU
Fachkräftemangel

Opportunities / Chancen:
Abschluss neuer FTA
Kooperation auf Drittmärkten

Threats / Risiken:
Schrumpfende Bevölkerung
Steigende Abhängigkeit vom Ausland

Wirtschaftssektoren (Anteil am BIP in %):
  1,24 Landwirtschaft
29,07 Industrie
69,31 Dienstleistungen

Wichtige Handelspartner:
Import: China, USA, Australien
Export: China, USA, Südkorea

Import / Export mit Deutschland:
21,3 Mrd. Import
17,4 Mrd. Export

Deutsche Ausfuhrgüter (in %):
27,8 Chemische Erzeugnisse
22,6 Kfz und -teile

Durchschnittlicher Bruttomonatslohn:
3.098 US-Dollar

Ease of Doing Business: Rang 29
Korruptionsindex: 19 von 180

Zitat Dr. Christian Geltinger, Repräsentanz der Bayerischen Wirtschaft in Japan:
„RCEP schließt vor allem eine Handelsabkommens-lücke, die zwischen drei der beteiligten 15 Länder bestand: Japan, Korea und China. Dennoch bleibt man in Asien / ASEAN weiterhin von einem mit der EU vergleichbaren integrierten einheitlichen Binnenmarkt entfernt. RCEP mag zwar den Kostendruck auf europäische Neuanbieter erhöhen, es sind aber auch Vorteile für bayerische Unternehmen zu erwarten, die bereits von bestehenden Niederlassungen in RCEP-Ländern (wie z. B. Japan) aus dem asiatischen Markt, im sog. Drittmarktgeschäft, bedienen.“

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Singapur

Weiter Eckdaten

Einwohnerzahl: 5,9 Millionen

Strenghts / Stärken:
Exzellente Infrastruktur
Praktisch kriminalitätsfrei
Zahlreiche Freihandelsabkommen

Weaknesses / Schwächen:
Kleiner Binnenmarkt
Hohe Löhne und Standortkosten

Opportunities / Chancen:
Förderung von Hochtechnologien
Ansiedlung von Zukunftsbranchen

Threats / Risiken:
Überalterung der Gesellschaft
Abhängig von ausländischen Rohstoffen

Wirtschaftssektoren (Anteil am BIP in %):
  0,00 Landwirtschaft
24,80 Industrie
75,20 Dienstleistungen

Wichtige Handelspartner:
Import: China, USA, Malaysia
Export: China, Malaysia, USA

Import / Export mit Deutschland:
4,7 Mrd. Import
6,1 Mrd. Export

Deutsche Ausfuhrgüter (in %):
27,4 Maschinen
16,4 Chemische Erzeugnisse

Durchschnittlicher Bruttomonatslohn:
3.271 US-Dollar

Ease of Doing Business: Rang 2
Korruptionsindex: 3 von 180

Zitat Robin Hoenig, Bereichsleiter Kompetenzzentrum Handelspolitik, AHK Singapur:
„Ziel von RCEP ist es, die wirtschaftliche Integration sowie die Lieferkettenintegration im Asien-Pazifik-Raum voranzutreiben. Zwar können einige Staaten durch RCEP Handelsgewinne erzielen, allerdings ist das Freihandelsabkommen nicht hochwertig und umfassend genug, um globale oder regionale Produktionsnetzwerke zu beeinflussen. Deutsche Unternehmen, die in der RCEP-Region produzieren, sollten sich dennoch mit dem Freihandelsabkommen auseinandersetzten, um festzustellen, ob sie Zollpräferenzen aus dem Abkommen verwenden können, um wettbewerbsfähig zu exportieren.“

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Südkorea

Weitere Eckdaten

Einwohnerzahl: 51,3 Milliarden

Strenghts / Stärken:
Starke Position im verarb. Gewerbe
Sehr gut ausgebaute IT-Infrastruktur
Hohe Bildungsaffinität

Weaknesses / Schwächen:
Hohe Abhängigkeit von ausländischer IT
Schwieriger Arbeitsmarkt

Opportunities / Chancen:
Hohe Investitionen und Forschung
Modernisierung der Wirtschaft

Threats / Risiken:
Niedrige Geburtenrate
Verschuldung privater Haushalte

Wirtschaftssektoren (Anteil am BIP in %):
  1,76 Landwirtschaft
32,80 Industrie
57,02 Dienstleistungen

Wichtige Handelspartner:
Import: China, USA, Deutschland
Export: China, USA, Vietnam

Import / Export mit Deutschland:
11,3 Mrd. Import
17,8 Mrd. Export

Deutsche Ausfuhrgüter (in %):
34,9 Kfz und -teile
18,4 Maschinen

Durchschnittlicher Bruttomonatslohn:
3.409 US-Dollar

Ease of Doing Business: Rang 3
Korruptionsindex: 33 von 180

Zitat Felix Kalkowsky, stv. Geschäftsführer der AHK Korea:
„Südkorea ist ein Exportland, das über ein weltweit sehr starkes Netz von Freihandelsabkommen verfügt. RCEP schließt die Lücke, die bisher mit Japan bestand, verdichtet das übrige Netzwerk und wird Südkoreas Rolle als Schlüsselakteur in der Region weiter stärken. Südkorea ist für deutsche Unternehmen als Markt interessant. Durch RCEP wird das Land für deutsche Unternehmen als Sprungbrett in Drittmärkte noch attraktiver.“

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Indonesien

Indonesien gehört zu den 20 größten Volkswirtschaften weltweit. Vor der Corona-Pandemie wuchs die Wirtschaft 20 Jahre lang um durchschnittlich mehr als 5 Prozent pro Jahr. Indonesien gilt als schwieriger Investitionsstandort. Der Großraum Jakarta ist der mit Abstand wichtigste Wirtschaftsraum. Technologisch anspruchsvollere Branchen wie die Chemie- und Automobilindustrie sind im infrastrukturell gut entwickelten und kaufkräftigen Großraum Jakarta angesiedelt. Lediglich 73 mainfränkische Unternehmen sind der IHK bekannt, die nach Indonesien exportieren.

Malaysia

Der 12. Wirtschaftsplan, der im Oktober 2021 präsentiert wurde, beinhaltet Investitionen von knapp 96 Milliarden US-Dollar (US$) bis 2025. Diese sollen insbesondere in den Ausbau von Straßen- und Schienenverbindungen fließen, um die Anbindung von industriellen Hubs und urbanen Zentren zu verbessern. Weitere Schwerpunkte sind der soziale Wohnungsbau, der Gesundheitssektor, Bildung und der Breitband-Ausbau. Ähnlich wie in Indonesien stellen sich zahlenmäßig die mainfränkischen Wirtschaftsbeziehungen dar. 74 mainfränkische Firmen sind der IHK bekannt, die nach Malaysia exportieren. Eine Firma ist mit einer Produktion vor Ort.

Philippinen

Der Außenhandel der Philippinen zeigte 2021 wieder einen klaren Aufwärtstrend nach dem massiven Rückgang im Vorjahr, als Ex- und Importe zweistellig zurückgegangen waren. Auch der Außenhandel mit Deutschland stieg 2021 wieder zweistellig an. Die Philippinen sind stark abhängig von Importen - vor allem bei Hightech-Erzeugnissen und Markenprodukten. Die Handelsbeziehungen Mainfrankens mit den Philippinen sind schwach ausgeprägt. Lediglich 38 Unternehmen sind der IHK bekannt die dorthin exportieren. Ein mainfränkisches Unternehmen ist mit einer Niederlassung direkt vor Ort.

Vietnam

Analysten erwarten für die kommenden Jahre, dass ausländische Engagements zunehmen. International agierende Unternehmen diversifizieren ihre Lieferketten und fassen Vietnam als Investitionsstandort ins Auge. Wichtigste Investoren sind bislang Firmen aus Südkorea, Japan und Singapur. Die vietnamesischen Warenausfuhren stiegen in den ersten zehn Monaten 2021 trotz pandemiebedingter Produktionsbeschränkungen um 17,4 Prozent im Vergleich zur - allerdings schwachen - Vorjahresperiode. Ausländisch investierte Unternehmen bestreiten gut 73 Prozent der Exporte. Der IHK sind lediglich 65 Unternehmen aus Mainfranken bekannt, die nach Vietnam exportieren und 16, die von dort ihre Waren beziehen. Ein mainfränkisches Unternehmen ist dort mit Niederlassung vertreten.

Thailand

Die Mitglieder der Deutsch-Thailändischen Handelskammer (AHK) äußerten sich in der Herbstumfrage 2021 optimistischer über ihre Geschäftsaussichten als im Jahr zuvor. China ist der wichtigste Handelspartner und lieferte in den ersten zehn Monaten 2021 rund 25 Prozent der Einfuhren (+35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Die Importe aus dem zweitgrößten Bezugsland Japan stiegen ebenfalls um 35 Prozent. Lieferungen der Europäischen Union legten um 17 Prozent zu. Prognosen zufolge sollen die privatwirtschaftlichen Investitionen in 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent zulegen. Der IHK sind knapp über 80 Unternehmen aus Mainfranken bekannt, die nach Thailand exportieren und knapp über 20, die von dort importieren. Ein mainfränkisches Unternehmen hat vor Ort eine Produktionsstätte.

Indonesien

Weitere Eckdaten

Einwohnerzahl: 274 Millionen

Strenghts / Stärken:
Konstantes Wirtschaftswachstum
Stabile demokratische Ordnung

Weaknesses / Schwächen:
Marginale Einbindung in globale Lieferketten
Schwaches Bildungsniveau

Opportunities / Chancen:
Steigende Kaufkraft
Geringe Löhne im regionalen Umfeld

Threats / Risiken:
Steigender Wettbewerbsdruck
Sinkender Industrieanteil

Wirtschaftssektoren (Anteil am BIP in %):
13,70 Landwirtschaft
38,26 Industrie
44,40 Dienstleistungen

Wichtige Handelspartner:
Import:   China, Singapur, Japan
Export:   China, USA, Japan

Import / Export mit Deutschland:
3.530 Mio. Import
2.090 Mio. Export

Deutsche Ausfuhrgüter (in %):
31,5 Maschinen
24,3 Chemische Erzeugnisse

Durchschnittlicher Bruttomonatslohn:
189 US-Dollar

Ease of Doing Business: Rang 14
Korruptionsindex: 102 von 180

Zitat Jan Rönnfeld, Geschäftsführer der AHK Indonesien:
“Für Indonesien sind die unmittelbaren Auswirkungen des RCEP-Abkommens relativ begrenzt, da die Wirtschaft des Landes nicht sehr intensiv in die internationalen oder regionalen Wertschöpfungs-ketten integriert ist. Die Überlegungen der Regierung sind eher politischer Natur und als Statement zu verstehen, dass das Land an regelbasierten internationalen Handel sowie multilateralen Abkommen interessiert ist.”

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Malaysia

Weitere Eckdaten

Einwohnerzahl: 32,4 Millionen

Strenghts / Stärken:
Offene Volkswirtschaft
Junge, relativ gut ausgebildete Bevölkerung
Förderung ausländischer Investitionen

Weaknesses / Schwächen:
Kleiner Binnenmarkt
Fachkräftemangel

Opportunities / Chancen:
Ausbau von erneuerbaren Energien
Investitionen in Produktionsanlagen

Threats / Risiken:
Hohe Exportabhängigkeit
Fehlende Nachhaltigkeit bei Ressourcen

Wirtschaftssektoren (Anteil am BIP in %):
  8,40     Landwirtschaft
36,90     Industrie
54,70     Dienstleistungen

Wichtige Handelspartner:
Import:   China, Singapur, USA
Export:   China, Singapur, USA

Import / Export mit Deutschland:
8.360 Mio. Import
4.650 Mio. Export

Deutsche Ausfuhrgüter (in %):
32,2 Elektronik
16,1 Maschinen

Durchschnittlicher Bruttomonatslohn:
810 US-Dollar

Ease of Doing Business: Rang 12
Korruptionsindex: 57 von 180

Zitat Sabine Franze, Abteilungsleiterin Kommunikation und Mitgliederservice, AHK Malaysia:
„Malaysia, als traditioneller Anhänger einer Politik offener Märkte, unterstützt die Bestrebungen hin zu einer stärkeren Harmonisierung der bestehenden Freihandelsabkommen sehr. Der weitere Abbau der tarifären, aber vor allem der nicht-tarifären Handels-hemmnisse in der Region und darüber hinaus, ins-besondere auch mit der EU, ist dabei ein zentrales Element der malaysischen Außenwirtschaftspolitik. Das RCEP-Abkommen bietet dabei besonders für malaysische KMUs einen einfacheren Zugang und größere Chancengleichheit sich in einem größeren, regionalen Markt zu etablieren.“

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Philippinen

Weitere Eckdaten

Einwohnerzahl: 109,6 Millionen

Strenghts / Stärken:
Relativ gut ausgebildete Arbeitskräfte
Junge und wachsende Bevölkerung
Wachsende Mittelschicht

Weaknesses / Schwächen:
Relativ schwaches verarbeitendes Gewerbe
Hohe Transportkosten

Opportunities / Chancen:
Hohe IT-Affinität der Bevölkerung
Steigende Kaufkraft

Threats / Risiken:
Vergleichsweise hohe Energiekosten
Fachkräftemangel

Wirtschaftssektoren (Anteil am BIP in %):
  9,60 Landwirtschaft
30,60 Industrie
59,80 Dienstleistungen

Wichtige Handelspartner:
Import: China, Japan, Südkorea
Export: USA, Japan, China

Import / Export mit Deutschland:
3.346 Mio. Import
1.926 Mio. Export

Deutsche Ausfuhrgüter (in %):
17,9 Maschinen
17,5 Chemische Erzeugnisse

Durchschnittlicher Bruttomonatslohn:
272 US-Dollar

Ease of Doing Business: Rang 95
Korruptionsindex: 115 von 180

Zitat Charlotte Bandelow, stv. Geschäftsführerin der AHK Philippinen:
„Wir sehen vor allem Chancen für die Philippinen, die RCEP durch Integration und Öffnung der Märkte bieten könnte. Die pandemiebedingte Disruption zeigt, dass die Diversifizierung von Lieferketten für Unternehmen von Vorteil ist. Der anhaltende Reformkurs der philippinischen Regierung im Bereich Investition, Steuern, Doing Business und der Infrastrukturausbau schaffen eine attraktive Ausgangslage für deutsche Unternehmen.“

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Vietnam

Weitere Eckdaten

Einwohnerzahl: 97,3 Millionen

Strenghts / Stärken:
Niedrige Lohnkosten
Junge, konsumfreudige Bevölkerung

Weaknesses / Schwächen:
Mangel an ausgebildeten Fachkräften
Hohe Logistikkosten

Opportunities / Chancen:
Beteiligungschancen an Großprojekten
Expandierender, moderner Einzelhandel
Kaum Zuliefererindustrie

Threats / Risiken:
Löhne steigen schneller als Produktivität
Steigende Produktionskosten

Wirtschaftssektoren (Anteil am BIP in %):
15,30 Landwirtschaft
33,30 Industrie
51,30 Dienstleistungen

Wichtige Handelspartner:
Import: China, Südkorea, Japan
Export: USA, China, Japan

Import / Export mit Deutschland:
10,3 Mrd. Import
  3,0 Mrd. Export

Deutsche Ausfuhrgüter (in %):
29,2 Maschinen
20,8 Chemische Erzeugnisse

Durchschnittlicher Bruttomonatslohn:
288 US-Dollar

Ease of Doing Business: Rang 70
Korruptionsindex: 104 von 180

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Thailand

Weitere Eckdaten

Einwohnerzahl: 69,8 Millionen

Strenghts / Stärken:
Regionaler Wirtschaftshub
Hoher Standard der med. Versorgung
Konsumfreudige Bevölkerung

Weaknesses / Schwächen:
Geringe Geburtenrate / alte Bevölkerung
Verschuldung privater Haushalte

Opportunities / Chancen:
Investitionen in Verkehrsinfrastruktur
Förderung von Zukunftsbranchen

Threats / Risiken:
Überschuldung des Staates
Schwankungen der nationalen Währung

Wirtschaftssektoren (Anteil am BIP in %):
  8,20 Landwirtschaft
36,20 Industrie
55,60 Dienstleistungen

Wichtige Handelspartner:
Import: China, Japan, USA
Export: USA, China, Japan

Import / Export mit Deutschland:
5,6 Mrd. Import
4,2 Mrd. Export

Deutsche Ausfuhrgüter (in %):
25,8 Maschinen
21,9 Chemische Erzeugnisse

Durchschnittlicher Bruttomonatslohn:
467 US-Dollar

Ease of Doing Business: Rang 21
Korruptionsindex: 104 von 180

Zitat Dr. Roland Wein, Geschätsführer der AHK Thailand:
"Der Anteil der thailändischen Im- und Exporte mit den RCEP-Mitgliedsstaaten beträgt fast 60 % am gesamten Außenhandel des Landes. Es wird erwartet, dass der Warenaustausch Thailands mit den anderen RCEP-Mitgliedsstaaten ein starkes Wachstum verzeichnen wird. Das thailändische Handelsministerium hat geschätzt, dass ca. 40.000 Produkte aus Thailand unter Zollsenkungen fallen. Auch deutsche Unternehmen in Thailand werden von der Reduzierung oder Abschaffung von Zöllen profitieren. Auch darin liegen Chancen für die thailändische Wirtschaft und die Unternehmen in Thailand."

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Aktuelle Marktstudie Afrika

Afrikanische Wachstumsmärkte für die bayerische Wirtschaft

Der afrikanische Kontinent hat großes wirtschaftliches Potenzial, doch bleibt das Engagement der bayerischen Wirtschaft in Afrika bisher verhalten, weil die Rahmenbedingungen vor Ort schwierig sind.

In der aktuellen Marktstudie (pdf) erfahren Sie mehr

Nützliche Links und Adressen

Wir haben Ihnen eine Liste interessanter Internetadressen zusammengestellt, die Ihnen in vielen Bereichen der Außenwirtschaft weiterhelfen kann.

Diese Links helfen Ihnen weiter.

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