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Tourismus in Mainfranken

Eckdaten der Tourismusstatistik

Urlaub in Deutschland ist gefragt wie nie, davon profitiert auch die mainfränkische Tourismusbranche. Der landschaftlich vielseitige und reizvolle Kulturraum Mainfrankens bietet dabei ein umfangreiches Angebot – vom Aktivsport über Kultur und Kulinarik bis hin zum Kur- und Rehabereich – und spricht dabei ganzjährig unterschiedlichste Zielgruppen an.

Tourismus

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Diese Karte ist ein Auszug aus dem Wirtschaftsatlas der ©IHK Würzburg-Schweinfurt

Gästeübernachtungen

Die amtliche Statistik verzeichnet für die Region in 2018 mit rund 6,3 Millionen Übernachtungen ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzt sich die positive Entwicklung der letzten Jahre weiter fort: Gegenüber 2010 stieg die Zahl der Übernachtungen bis zum Jahr 2018 um über 17 Prozent. Besonders der Anstieg der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland hat zu der positiven Entwicklung beigetragen. Ihr Anteil nahm zwischen 2010 und 2018 um rund 17 Prozent zu. Bei den Übernachtungsgästen aus dem Ausland betrug das Plus rund 21 Prozent. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Übernachtungsgäste lag 2018 bei neun Prozent.

Übernachtungen in den Landkreisen

Die meisten Übernachtungen in den mainfränkischen Landkreisen weist die Statistik für das Jahr 2018 erneut für Bad Kissingen aus (2,2 Millionen), danach folgen die Stadt Würzburg (1,0 Millionen) und der Landkreis Rhön-Grabfeld (0,8 Millionen.). Alle Landkreise und kreisfreien Städte verzeichnen eine kräftige Zunahme bei den Übernachtungen. Am stärksten ist sie im Landkreis Schweinfurt (9,9 Prozent).

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer

Mainfrankenweit lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer – ebenso wie im Vorjahr auch – bei 2,5 Tagen. Dies entspricht auch dem bayernweiten Durchschnitt. Besonders lange blieben Besucher in den Landkreisen Bad Kissingen (5,0 Tage) und Rhön-Grabfeld (3,4 Tage), am kürzesten in der Stadt Würzburg (1,6 Tage).

Tourismuskonjunktur zu Jahresbeginn 2019

Zu Jahresbeginn 2019 berichten 95 Prozent der mainfränkischen Tourismusbetriebe von einer guten oder zufriedenstellenden Geschäftslag, fünf Prozent der Betriebe sind unzufrieden. 54 Prozent der Touristiker sind voll ausgelastet, die übrigen 46 Prozent zufriedenstellend. Für die kommenden Monate erwartet die mainfränkische Tourismusbranche eine stabile Entwicklung: 81 Prozent rechnen auch in den kommenden zwölf Monaten mit ähnlich guten Geschäften wie zuletzt. 

Fachkräftemangel bleibt größtes Konjunkturrisiko

Jeder dritte Tourismusbetrieb plant in den kommenden Monaten mehr zu investieren. Motive sind insbesondere die Ersatzbeschaffung, zudem gewinnen Investitionen in Produktinnovationen und in den Umweltschutz an Bedeutung. Die Beschäftigungspläne sind expansiv - jeder fünfte Tourismusbetrieb möchte in den kommenden Monaten Personal einstellen, Stellenstreichungen ziehtn niemand in Betracht.

Als größtes Risiko für erfolgreiche Geschäfte gilt für die mainfränkischen Tourismusbetriebe weiterhin der Fachkräftemangel (71 Prozent).  Zudem stufen die Touristiker die Entwicklung der Arbeitskosten (56 Prozent) und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (50 Prozent) kritisch ein.


Datenquellen
: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung 2019 und Konjunkturerhebung der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Ansprechpartner

Dr. Christian Seynstahl

Diplom-Geograph

Referent Regionalentwicklung

Würzburg

Telefon: 0931 4194-314

E-Mail: christian.seynstahl@ wuerzburg.ihk.de

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Elena Fürst

M. Sc. Economics

Referentin Konjunktur und Statistik

Würzburg

Telefon: 0931 4194-320

E-Mail: elena.fuerst@ wuerzburg.ihk.de

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