© mihtiander / Getty Images/iStockphoto

Tourismus in Mainfranken

Eckdaten der Tourismusstatistik

Urlaub in Deutschland ist gefragt wie nie, davon profitiert auch die mainfränkische Tourismusbranche. Der landschaftlich vielseitige und reizvolle Kulturraum Mainfrankens bietet dabei ein umfangreiches Angebot – vom Aktivsport über Kultur und Kulinarik bis hin zum Kur- und Rehabereich – und spricht dabei ganzjährig unterschiedlichste Zielgruppen an.

Tourismus

Nutzen Sie bitte den ganzen Komfort dieser Karte im Vollbild – Button rechts außen.

 

Nutzen Sie bitte die Auswahl zwischen verschiedenen Gebietsebenen - per Zoom [+] [-].

Diese Karte ist ein Auszug aus dem Wirtschaftsatlas der ©IHK Würzburg-Schweinfurt

Gästeübernachtungen

Die amtliche Statistik verzeichnete für die Region in 2017 mit rund 6,2 Millionen Übernachtungen ein leichtes Plus von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzt sich die positive Entwicklung der Vorjahre fort: Gegenüber 2010 stieg die Zahl der Übernachtungen bis 2017 um über 14 Prozent. Besonders der Anstieg der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland hat zu der positiven Entwicklung beigetragen. Ihr Anteil nahm zwischen 2010 und 2017 um rund 14 Prozent zu. Bei den Übernachtungsgästen von Gästen aus dem Ausland beträgt das Plus rund 20 Prozent. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Übernachtungsgäste lag 2017 bei rund 9 Prozent.

2,2 Millionen Übernachtungen in Bad Kissingen

Den Großteil der Übernachtungen verzeichnet der Landkreis Bad Kissingen mit 2,2 Millionen Übernachtungen, gefolgt von der Stadt Würzburg (0,93 Mio.) und dem Landkreis Rhön-Grabfeld (0,81 Mio.). Im Vorjahresvergleich positiv entwickelten sich die Zahlen in den Landkreisen Kitzingen (+7,8 Prozent), Würzburg (+3,4 Prozent) und Main-Spessart (+3,3 Prozent) sowie in den Oberzentren Stadt Schweinfurt und Stadt Würzburg (jeweils +1,5 Prozent). Einen leichten Rückgang gab es dagegen in den Landkreisen Bad Kissingen (-0,7 Prozent) und Rhön-Grabfeld (-0,1 Prozent). Besonders stark (-3,2 Prozent) sanken die Übernachtungszahlen im Landkreis Haßberge.

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer

Mainfrankenweit lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer – ebenso wie im Vorjahr auch – bei 2,5 Tagen. Dies entspricht auch dem bayernweiten Durchschnitt. Besonders lange blieben Besucher in den Landkreisen Bad Kissingen (5,1 Tage) und Rhön-Grabfeld (3,4 Tage), am kürzesten in der Stadt Würzburg.

Tourismuskonjunktur zum Frühjahr 2018

97,1 Prozent der Tourismusbetriebe in Mainfranken berichten von einer guten oder zufriedenstellenden Geschäftslage, nur 2,9 Prozent sind unzufrieden. Dabei entwickeln sich die Gastronomie und das Reisegewerbe sehr positiv, während das Beherbergungsgewerbe stabile Geschäfte verzeichnet. Für die bevorstehenden Sommermonate zeigt sich die mainfränkische Tourismusbranche zuversichtlich. Drei Viertel der Betriebe (77,4 Prozent) gehen davon aus, dass die gute Geschäftslage auch in den kommenden Monaten Bestand haben wird. Darüber hinaus rechnet jeder Zehnte mit einer Verbesserung der Geschäfte Das Tourismusgewerbe erwartet stabile Umsätze und eine hohe Auslastung – lediglich 3,6 Prozent rechnen damit, dass sie in den kommenden Monaten schlechter ausgelastet sein werden als zuletzt.

Fachkräftemangel ist größtes Konjunkturrisiko

Dank günstiger Geschäftsaussichten planen vier von zehn Tourismusbetrieben in den kommenden Monaten mehr zu investieren. Hauptmotiv ist für rund drei Viertel die Ersatzbeschaffung. Zudem möchten drei von zehn Tourismusbetrieben in den kommenden Monaten zusätzliches Personal einstellen, jeder Zehnte plant hingegen Stellenstreichungen.

Zusätzliches Personal zu finden, stellt die mainfränkischen Tourismusbetriebe vor eine immer größere Herausforderung, denn aktuell sehen 86,2 Prozent im Fachkräftemangel ein Geschäftsrisiko. Fehlende Fachkräfte treiben die Arbeitskosten in die Höhe, sodass jeder zweite Betrieb die Entwicklung der Arbeitskosten kritisch einstuft.

Datenquellen: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung 2018 und Konjunkturerhebung der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Ansprechpartner

Dr. Christian Seynstahl

Diplom-Geograph

Referent Regionalentwicklung

Würzburg

Telefon: 0931 4194-314

E-Mail: christian.seynstahl@ wuerzburg.ihk.de

Kontaktformular

Elena Fürst

M. Sc. Economics

Referentin Konjunktur und Statistik

Würzburg

Telefon: 0931 4194-320

E-Mail: elena.fuerst@ wuerzburg.ihk.de

Kontaktformular