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Tourismus in Mainfranken

Eckdaten der Tourismusstatistik

Urlaub in Deutschland ist gefragt wie nie, davon profitiert auch die mainfränkische Tourismusbranche. Der landschaftlich vielseitige und reizvolle Kulturraum Mainfrankens bietet dabei ein umfangreiches Angebot – vom Aktivsport über Kultur und Kulinarik bis hin zum Kur- und Rehabereich – und spricht dabei ganzjährig unterschiedlichste Zielgruppen an.

Tourismus

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Diese Karte ist ein Auszug aus dem Wirtschaftsatlas der ©IHK Würzburg-Schweinfurt

Gästeübernachtungen

Die amtliche Statistik verzeichnet für die Region in 2019 mit rund 6,3 Millionen Übernachtungen ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzt sich die positive Entwicklung der letzten Jahre weiter fort: Gegenüber 2010 stieg die Zahl der Übernachtungen bis zum Jahr 2019 um über 17 Prozent. Dabei stiegen die Übernachtungen von Gästen aus dem Inland zwischen 2010 und 2019 um rund 17 Prozent, während das Plus bei den Übernachtungsgästen aus dem Ausland rund 21 Prozent betrug. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Übernachtungsgäste lag 2019 bei neun Prozent.

Übernachtungen in den Landkreisen

Die meisten Übernachtungen in den mainfränkischen Landkreisen weist die Statistik für das Jahr 2019 erneut für Bad Kissingen aus (2,2 Millionen), danach folgen die Stadt Würzburg (1,0 Millionen) und der Landkreis Rhön-Grabfeld (0,8 Millionen). Im Vergleich zu den Vorjahren konnte insbesondere die Stadt Schweinfurt mit 0,2 Millionen Übernachtungen und einem Plus von 3,8 Prozent punkten.

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer

Mainfrankenweit lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer – ebenso wie im Vorjahr – bei 2,5 Tagen. Dies entspricht auch dem bayernweiten Durchschnitt. Besonders lange blieben Besucher in den Landkreisen Bad Kissingen (5,0 Tage) und Rhön-Grabfeld (3,4 Tage), am kürzesten in der Stadt Würzburg (1,6 Tage).

Tourismuskonjunktur zu Jahresbeginn 2020

Zu Jahresbeginn 2020 berichten 82 Prozent der mainfränkischen Tourismusbetriebe von einer guten oder zufriedenstellenden Geschäftslage, 18 Prozent sind unzufrieden. 51 Prozent der Touristiker sind voll ausgelastet, weitere 43 Prozent zufriedenstellend. Die übrigen fünf Prozent berichten hingegen von einer zu geringen Auslastung. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet die mainfränkische Tourismusbranche eine stabile Entwicklung: 79 Prozent rechnen auch in den kommenden zwölf Monaten mit ähnlich guten Geschäften wie zuletzt.

Fachkräftemangel bleibt größtes Konjunkturrisiko

44 Prozent der Tourismusbetriebe planen in den kommenden Monaten mehr zu investieren. Motive sind insbesondere die Ersatzbeschaffung, gefolgt von Investitionen in den Umweltschutz sowie in Produktinnovationen. Die Beschäftigungspläne sind auf Stabilität ausgerichtet: 64 Prozent möchten in den kommenden Monaten ihre Belegschaftsgröße konstant halten. Die Unternehmen, die Stellen aufbauen möchten, und jene, die Stellenstreichungen in Betracht ziehen, halten sich mit jeweils 18 Prozent die Waage.

Als größtes Risiko für die künftige Geschäftsentwicklung gilt für die mainfränkischen Tourismusbetriebe weiterhin der Fachkräftemangel (77 Prozent). Zudem stufen die Touristiker die Entwicklung der Arbeitskosten (53 Prozent) und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (41 Prozent) kritisch ein.


Datenquellen
: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung 2020 und Konjunkturerhebung der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Ansprechpartner

Dr. Christian Seynstahl

Diplom-Geograph

Referent Regionalentwicklung
Koordinator Standortpolitik

Würzburg

Telefon: 0931 4194-314

E-Mail: christian.seynstahl@ wuerzburg.ihk.de

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Elena Fürst

M. Sc. Economics

Referentin Konjunktur und Statistik

Würzburg

Telefon: 0931 4194-320

E-Mail: elena.fuerst@ wuerzburg.ihk.de

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