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Steuerrecht

Gewerbesteuer

Die Gemeinden sind berechtigt, zur Finanzierung ihrer Aufgaben Gewerbesteuer zu erheben. Sie legen hierfür den so genannten Gewerbesteuerhebesatz fest. Der Gewerbesteuer unterliegt jeder in Deutschland tätige Gewerbebetrieb. Als Bemessungsgrundlage wird der festgestellte Gewerbeertrag herangezogen.

Die jeweils gültigen Gewerbesteuerhebesätze der bayerischen Städte, Märkte und Gemeinden können Sie über das IHK-Standortportal Bayern (SisBy) unter dem Link www.sisby.de abrufen. Einmal jährlich erfolgt durch die IHK Würzburg-Schweinfurt außerdem eine Erhebung der Realsteuerhebesätze und -einnahmen in Mainfranken.

Diese stehen Ihnen hier auf unserer Homepage zum Download bereit.

Die Gewerbesteuer, ursprünglich als reine Realsteuer konzipiert, knüpft in der heutigen Form primär an den Gewerbeertrag an. Dieser bestimmt sich gemäß § 7 GewStG nach dem Gewinn aus dem Gewerbebetrieb.

Im Unterschied zur Einkommen- und Körperschaftsteuer wird der Gewinn aber um bestimmte Hinzurechnungen und Kürzungen gemäß §§ 8, 9 GewStG modifiziert. Die IHK-Organisation bemängelte die Ausweitung der Hinzurechnungstatbestände schon beim Gesetzgebungsverfahren zur Unternehmenssteuerreform 2008 – leider erfolglos. Bis heute fordert die IHK Organisation die Reduzierung der Hinzurechnungstatbestände.

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Referent Recht und Steuern
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