Klicken Sie sich durch und erfahren mehr zur Aus - und Weiterbildungsstatistik 2025 und den laufenden Themen, Umfragen und Bildungsprojekten.
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Die duale Ausbildung bleibt das Rückgrat der Fachkräftesicherung in Deutschland, doch auch in Mainfranken zeigt sich: Die Gewinnung junger Talente wird zunehmend herausfordernder. Mit 2.989 neu eingetragenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2025 liegt die Zahl 5,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Diese und weitere Aus – und Weiterbildungsstatistiken finden Sie im IHK-Bildungsreport 2025.
Besonders stark vom Rückgang betroffen sind die gewerblich-technischen Ausbildungsberufe. Vor allem die anhaltend angespannte Lage in Teilen der Industrie macht sich hier bemerkbar. In den gewerblich-technischen Ausbildungsberufen wurden im Vergleich zum Vorjahr 176 Ausbildungsverträge weniger abgeschlossen, was einem Rückgang von 16,3 Prozent entspricht.
Dem gegenüber zeigte sich im kaufmännischen Bereich eine relativ gleichbleibende Entwicklung: Insgesamt blieb die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge stabil (- 0,3 Prozent) und in mehreren Monaten konnten sogar Zuwächse gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Dadurch wurde der Gesamtrückgang teilweise abgemildert.
Generell wirkt sich im Ausbildungsjahr 2025 zudem die geringere Zahl an Schulabgängern der Gymnasien dämpfend auf den Ausbildungsmarkt aus. Dies ist auf die G8/G9-Umstellung an bayerischen Gymnasien und den damit verbundenen Wegfall eines regulären Abiturjahrgangs zurückzuführen.
Diese Entwicklung hat viele Ursachen: Sie resultiert aus einem Zusammenspiel von konjunkturellen Unsicherheiten, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, einer stärkeren Orientierung der Jugendlichen auf das Studium, einem Mismatch zwischen Ausbildungsangebot und Erwartungen sowie dem demografischen Wandel. Immer weniger Schulabgänger stehen dem Ausbildungsmarkt zur Verfügung, während viele junge Menschen weiterhin den akademischen Bildungsweg bevorzugen.
Um dem entgegenzuwirken, setzen Unternehmen verstärkt auf Praktika, Schulkooperationen und gezieltes Ausbildungsmarketing. Denn trotz der Herausforderungen bleibt die duale Ausbildung ein zentraler Baustein der Fachkräftesicherung. Jetzt gilt es, ihre Attraktivität noch stärker in den Fokus der Gesellschaft zu rücken und neue Wege der Nachwuchsgewinnung zu erschließen. Wer heute in Ausbildung investiert, beweist Weitsicht und Stabilität, das stärkt das Vertrauen der Mitarbeitenden, Kunden und Geschäftspartnern und wirkt positiv auf das Unternehmensimage.
Eine der Kernaufgaben der IHK besteht deshalb darin, junge Menschen die vielfältigen Karrierechancen der beruflichen Aus- und Weiterbildung aufzuzeigen und näherzubringen.
Der Fachkräftemangel und die damit verbundene Nachwuchsgewinnung zählen seit Jahren zu den größten Herausforderungen der Wirtschaft. Laut der DIHK-Ausbildungsumfrage 2025 sehen Unternehmen die Ausbildung künftiger Fachkräfte als zentrale und unverzichtbare Aufgabe. Dennoch fällt es vielen Betrieben schwer, junge Talente für die duale Ausbildung zu gewinnen und ihre Ausbildungsplätze vollständig zu besetzen.
Weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen konnte im vergangenen Jahr alle angebotenen Ausbildungsplätze vergeben. Ein Anteil, der im Vergleich zum Vorjahr unverändert blieb. Als Hauptgründe nennen die Unternehmen sowohl den Mangel an geeigneten Bewerbern als auch das vollständige Fehlen von Bewerbungen. Dies verdeutlicht, wie schwierig es für Betriebe ist, junge Menschen für die duale Ausbildung zu begeistern.
Um dem entgegenzuwirken, setzen viele Unternehmen verstärkt auf Praktika und Kooperationen mit Schulen, um potenzielle Auszubildenden frühzeitig zu erreichen. Trotzt dieser Maßnahmen bestehen weiterhin Herausforderungen: Neben den Auswirkungen konjunktureller Schwankungen erschweren auch der demografische Wandel und die starke Orientierung junger Menschen auf den akademischen Bildungsweg die Nachwuchsgewinnung.
Diese Rahmenbedingungen spiegeln sich auch in der aktuellen Ausbildungszahlen wider: Im IHK-Bezirk Mainfranken wurden im Jahr 2025 insgesamt 2.989 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen - ein Rückgang um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Trotz dieser Entwicklungen bleibt das Engagement der Unternehmen ungebrochen. Die duale Ausbildung spielt in Deutschland nach wie vor eine zentrale Rolle bei der Fachkräftesicherung, und Unternehmen investieren weiterhin in die Zukunft.
In der Galerie und auf der interaktiven Landkarte finden Sie im Folgenden interessante Kennzahlen und Daten rund um die Ausbildung wie zum Beispiel die Entwicklung der Ausbildungsverhältnisse der letzten Jahre, Branchenvergleiche oder Ausbildungszahlen nach Landkreisen unterteilt.
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Diese Karte ist ein Auszug aus dem Wirtschaftsatlas der ©IHK Würzburg-Schweinfurt
Die Organisation und Abnahme von Zwischen- und Abschlussprüfungen im Ausbildungsbereich gehört zu den Kernaufgaben der Industrie- und Handelskammern.
Diese Broschüre zeigt die Fülle an Möglichkeiten in der beruflichen Bildung auf. Die Palette reicht von der Einstiegsqualifizierung über die klassische Berufsausbildung und das duale Studium bis hin zur höheren Berufsbildung. Sie macht deutlich, dass die Übergänge zwischen dem beruflichen Bildungssystem und der akademischen Welt fließend sind. Interessierte erhalten einen Einblick in die Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten in 18 verschiedenen Berufs- und Tätigkeitsfeldern.
Zur Broschüre
Jedes Jahr zeichnet die IHK die besten Azubis in ihren IHK-Prüfungen aus. Im Jahr 2025 fand die Feierstunde der Prüfungsbesten am 20. Oktober 2025 in der Stadthalle in Bad Neustadt statt.
Die IHK engagiert sich stark für eine gezielte Berufsorientierung und ein zielgruppengerechtes Marketing für die berufliche Bildung: Das Portfolio der Projekte und Maßnahmen ist breit — angefangen mit der deutschlandweiten Imagekampagne zur dualen Berufsausbildung #könnenlernen, der IHK-AzubiCard bis hin zu dem bayerischen Projekt IHK-AusbildungsScouts.
Mit rund 320 Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützt die IHK Würzburg-Schweinfurt auch im Jahr 2025 die Qualifizierung der mainfränkischen Wirtschaft. Insgesamt wurden 103 Praxisstudiengänge mit 1.596 Teilnehmenden sowie 334 Seminare und Zertifikatslehrgänge mit 3.026 Teilnehmenden durchgeführt. Während die Nachfrage in den Seminaren und Zertifikatslehrgängen stabil blieb, verzeichneten die Praxisstudiengänge deutlich rückläufige Teilnehmerzahlen. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit den rückläufigen Ausbildungszahlen, die bundesweit den gleichen Trend abbilden.
Um diesen Marktveränderungen frühzeitig zu begegnen, lag der Schwerpunkt 2025 auf der Weiterentwicklung digitaler Strukturen und moderner Lernumgebungen. Deshalb haben wir die Prozesse digitalisiert, onlinegestützte Testformate erweitert und die mediale Lernumgebung unserer Teilnehmer digitalisiert. Darüber hinaus hat die IHK Vorbereitungen getroffen, um KI-gestützte Tools zu integrieren. Ziel ist es als Bildungsträger eine individuellere Lernbegleitung mit moderner Customer Experience zu ermöglichen. Mit diesen Maßnahmen setzen die IHK-Bildungszentren ein deutliches Zeichen für eine innovative und zukunftsorientierte Weiterbildung in Mainfranken.
Die höhere Berufsbildung verliert auch weiterhin nicht an Bedeutung. Gerade in Zeiten, in denen der Fachkräftemangel immer noch ein substanzielles Thema darstellt, bietet sie engagierten Fachkräften beste Perspektiven für eine langfristige berufliche Entwicklung.
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen erfordert Einsatz und Selbstdisziplin, doch dieser Aufwand zahlt sich aus: 47 Prozent der Absolventinnen und Absolventen erzielen nach ihrer Fortbildungsprüfung ein um mindestens 500 Euro höheres Bruttomonatsgehalt.
Dabei ist es von großer Bedeutung, dass die Fortbildungsordnungen zeitgemäße Inhalte und Bedarfe widerspiegeln. Dies ist eine der aktuellen Herausforderungen, denen man sich im Zuge von Neuordnungsverfahren stellt, um die Attraktivität der Abschlüsse fortlaufend zu gewährleisten.
Förderprogramme erleichtern den Weg
Weiterbildung wird stark unterstützt:
Darüber hinaus zeigt die hohe Zufriedenheit, dass die Fortbildung nachhaltig überzeugt:
Gut zu wissen: Breites Angebot und starke Anerkennung
Die IHK bietet ein breites Portfolio an Fortbildungsprüfungen – von der Ausbildereignungsprüfung bis hin zu spezialisierten Abschlüssen wie dem „Bachelor Professional in IT“.
Rund 95 Prozent der Abschlüsse beruhen auf bundeseinheitlichen Fortbildungsverordnungen und genießen bundesweite Anerkennung.
Ein weiterer Anreiz: Der bayerische Meisterbonus wurde auch 2025 fortgeführt und beträgt weiterhin 3.000 Euro. Im Jahr 2025 erhielten 685 Absolventinnen und Absolventen in Mainfranken den Bonus – insgesamt 2.055.000 Euro, die vom Freistaat Bayern ausgezahlt wurden.
Auch das digitale Prüfen wurde im Jahr 2025 zum ersten mal in der Ausbildereignungsverordnung umgesetzt. Dies ist ein weiterer Schritt in eine zukunftsfähige und attraktive Prüfungslandschaft.
Die IHK-Forschungsstelle Bildung Bayern (For.Bild) sorgt mit ihren Analysen für Transparenz und Evidenz im Hinblick auf die ständige Optimierung der IHK-Bildungsaktivitäten.
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