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Wertigkeit der IHK-Abschlüsse

Der Deutsche Qualifikationsrahmen, kurz DQR, wurde entwickelt, um das deutsche Bildungssystem transparenter zu machen. Er vergleicht die Qualifikationen der verschiedenen Bildungsbereiche in acht Niveaus mit Hochschulabschlüssen. So liegen zum Beispiel Meister/Fachwirte/ Fachkaufleute auf Stufe 6 – vergleichbar mit dem Bachelorabschluss an Hochschulen. Der Betriebswirt/Technischer Industriemanager ist vergleichbar mit dem Masterabschluss.

Weitere Informationen zu diesem Thema unter www.dqr.de!
Thomas Oleynik

Eine IHK-Weiterbildung bietet die optimale Gelegenheit, die eigenen Potenziale auszuschöpfen, den persönlichen Horizont zu erweitern und den Aufstieg zu meistern. Wie ein möglicher Werdegang bei der IHK aussehen kann und welche persönlichen Vorteile man durch eine Weiterbildung gewinnt, beschreibt Thomas Oleynik in seinem Interview mit der IHK.

Raphaela Rey

Nach einem Nähkurs entschied Raphaela Rey sich dafür, eine Ausbildung zur Modenäherin zu machen. Diese schloss sie 2016 als Bundesbeste ab. Warum sie seit jeher auf nachhaltige Kleidung steht und Leistung bei ihr nichts mit „müssen“ zu tun hat, verrät sie im Interview mit der IHK.

Sebastian Moos

Der ursprünglich als Zerspanungsmechaniker ausgebildete Sebastian Moos absolvierte bei der IHK den zehnmonatigen Vollzeit-Lehrgang zum Industriemeister Metall. Nach seiner Weiterbildung bei der IHK machte Sebastian Moos einen richtigen Karrieresprung – und arbeitet heute als Projekt Consultant bei Linde Hydraulics.

Thomas Oleynik

"Es ist schon toll, sein eigenes Potential zu erkennen und voll auszuschöpfen"

IHK: Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Oleynik: Ich bin nicht unbedingt einer, der es wahnsinnig spannend gemacht hat und direkt nach der Ausbildung nach New York ausgewandert ist. Aber ich fühle mich hier wohl in der Heimat und bin sehr zufrieden mit dem was ich hier mache. 

IHK: Bevor Sie Ihre Weiterbildungen gestartet haben, welchen Ausbildungsberuf haben Sie gelernt?
Oleynik: Ich bin gelernter Industriekaufmann!

IHK: Was war Ihr Impuls sich weiterzubilden?
Oleynik: Ich mag meinen Job als Controller aber nach einer Weile im Betrieb, habe ich gemerkt, dass ich mich weiterentwickeln will und dann war es schnell klar, dass ich neben meinem Job bei der IHK meinen Industriefachwirt mache. 

IHK: Wie haben Sie die Weiterbildung bei der IHK empfunden?
Oleynik: Letzten Endes hat mir das so viel Spaß gemacht, dass ich sogar noch den Betriebswirt oben drauf gesetzt habe. Neben neuen Aufgaben im Job habe ich viele neue Leute kennen und vor allem schätzen gelernt! Wir haben immer noch Kontakt miteinander.

IHK: Mit Ihrer Weiterbildung haben Sie neue Aufgaben übertragen bekommen. Was mögen Sie am meisten an Ihrem Job?
Oleynik: An meinem Job mag ich am meisten, dass bei mir im Controlling eigentlich alle Zahlen des gesamten Werkes zusammen laufen. Gerade durch die Weiterbildungen habe ich in dem ganzen Metier Fuß gefasst und fühle mich tatsächlich wohl. Mittlerweile bin ich sogar kaufmännischer Ausbilder bei uns. Es macht mich schon stolz zu sehen, wie die jungen Leute hier die Ausbildung anfangen und nach der Ausbildung ihren Weg gehen. 

IHK: Was raten Sie Bildungsinteressierten?
Oleynik: Es ist nicht so wichtig was andere von dir verlangen, mir selbst war es viel wichtiger mein eigenes Potenzial zu erkennen und vor allem mich wohl zu fühlen bei der Arbeit. Ich würde mir wünschen, dass mehr junge Leute eine Weiterbildung absolvieren, um mehr ihr komplettes Können auszuschöpfen, um nicht still zu stehen und sich weiter zu entwickeln. Nutze auch du die Chance und nehme deine Karriere selbst in die Hand. 

Vielen Dank für das Interview.

Raphaela Rey

Neugierig sein endet für mich nicht mit der Abschlussprüfung

IHK: Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie?
Rey: Die Auszeichnung ist eine große Ehre für mich. Es war ein besonderes Gefühl, nach Berlin eingeladen zu werden. Denn die Einladung zeigte mir, dass es sich auszahlt, sich anzustrengen in der Ausbildung. Meine Mühe wurde belohnt. 

IHK: Ihre ersten Nähversuche haben Sie in einem Nähkurs gemacht. Wie kam es dazu?
Rey: Ich arbeitete damals bei einer Modekette im Verkauf. Die Sachen gefielen mir schon,
aber oft hätte ich lieber einen anderen Stoff oder Schnitt gehabt. Dadurch kam der
Wunsch auf, selber an der Maschine nähen zu lernen und ich habe mich für den
Nähkurs angemeldet. Kurz darauf habe ich mich bei René Lezard beworben – und
wurde auch gleich genommen.

IHK: Ein einziger Nähkurs hat Ihrem Leben eine völlig neue Wendung gegeben.
Rey: Welche Interessen und beruflichen Vorstellungen hatten Sie eigentlich vorher?"
Vor dem Nähkurs wollte ich auch schon in die Modebranche, ins Merchandising und
mich um die Schaufenster und Kollektionen kümmern. Doch dann wurde Nähen
eben zu meiner Leidenschaft. 

IHK: Was ist das Wichtigste, was Sie während Ihrer Ausbildung und in Ihrem
Berufsleben bisher gelernt haben?

Rey: In meinem Beruf ist die Geduld das Allerwichtigste. Es darf auch mal länger dauern,
das Ziel ist, dass am Ende ein perfekt sitzendes Teil dabei rauskommt. Die Passform
ist das A und O – das lerne ich auch in der Meisterschule. 

IHK: Welche Vorstellungen hatten Sie von Ihrer Ausbildung bei René Lezard? Inwiefern haben sich diese Erwartungen erfüllt?
Rey: Bei dem Industrieunternehmen lag der Fokus darauf, dass man die gleichen
Arbeitsschritte immer wieder übt. Am Anfang ist das zwar anstrengend, aber man
sieht am Ende, dass sich die Arbeitsweise lohnt. Jetzt bin ich in dieser Hinsicht viel
freier und kann selber entscheiden, wie ich etwas verarbeite. 

IHK: In einem Interview sagten Sie, dass Sie keine Billigkleider mögen, sondern qualitativ hochwertige Stücke. Wo macht sich dieses Nachhaltigkeitsdenken in Ihrem Leben noch bemerkbar?
Rey: Ja, ich möchte gerne nachhaltige Stücke herstellen, von denen die Kunden lange
etwas haben. Es darf beispielsweise nicht nach einmal tragen gleich ein Riss in der
Naht sein. Allgemein achte ich darauf, dass ich nicht zu dieser Wegwerf-Generation
gehöre und nachhaltig lebe. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben
und ist wichtig, damit die handwerklichen Berufe erhalten bleiben. 

IHK: Nähen ist Ihr Ding. Wer ganz in seiner Tätigkeit aufgeht, gerät Psychologen zufolge in den so genannten Flow-Zustand. Kennen Sie den und wann fühlt sich Ihre Arbeit besonders „fließend“ an?
Rey: Ja, den Flow-Zustand kenne ich sehr gut. Auch während der Ausbildung bin ich ganz
oft noch länger geblieben und habe Teile für mich genäht oder für meine Eltern oder
Freunde. Da konnte ich dann teilweise gar nicht mehr aufhören, weil es mir so viel
Spaß gemacht hat und ich unbedingt das Produkt fertigstellen und ein Ergebnis
sehen wollte. 

IHK: Ihr Anspruch an Ihre eigene Arbeit ist offensichtlich hoch. Wie schaffen Sie es, dieses Niveau über Jahre zu halten? Woher kommt Ihre Motivation?
Rey: In der Ausbildung habe ich gelernt: Es geht immer noch besser. Die Motivation
kommt von mir aus. Es war schon immer so, dass ich 100% gegeben und geschaut
habe, wo ich noch etwas optimieren kann. In der Regel ist noch Luft nach oben,
meine Arbeit ist ein lebenslanges Lernen. 

IHK: Rückschläge bringen einen bekanntlich weiter. Hatten Sie schon Rückschläge und was haben Sie für sich daraus gelernt?
Rey: Vor meiner Ausbildungszeit war ich noch in der Realschule und wäre da sogar fast
durchgefallen wegen Physik und Chemie. Dann habe ich Schule gewechselt, wo ich
bei der Abschlussprüfung in Physik eine eins geschafft habe. Irgendwie ist damals
bei mir wohl ein Knoten geplatzt. Ich habe gemerkt: Wenn ich mich richtig anstrenge,
dann klappt es doch. Das war ein prägendes Ereignis, eine Art Schlüsselerlebnis. 

IHK: Für Ihren Beruf braucht es Geduld. Welche Eigenschaften muss eine gute Modenäherin noch mitbringen?
Rey: Man sollte teamfähig sein. Denn selbst in der Industrie ist es immer eine
Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen, Designern oder Schnittmachern. Da ist es
wichtig, dass man anderen gegenüber aufgeschlossen ist.

IHK: Ohne Input kein Output, sagt man. Wie sorgen Sie dafür, dass Ihnen die Ideen nicht ausgehen?
Rey: In der Schule recherchieren wir sehr viel im Internet oder in unserer Bücherei, wo
schöne alte Modebücher stehen. In Mode- oder Kunstbüchern zu stöbern, macht mir
total Spaß. Oft lasse ich aber auch Eindrücke aus anderen Bereich einfließen.

IHK: Auf Knopfdruck kreativ sein: Ist Leistungsdruck ein Thema für Sie und wie gehen Sie damit um?
Rey: Für mich hat Leistung nichts mit „müssen“ zu tun. Meistens macht mir eine Aufgabe
Spaß, und manchmal brauche ich halt eine Weile, um reinzukommen. Dann starte
ich ganz langsam und arbeite mich schrittweise ans Thema heran, zum Beispiel
mithilfe von Moodboards oder ich lasse mich von Models inspirieren.

IHK: Welche Modeschöpfer faszinieren Sie besonders?
Rey: Ich lasse mich sehr gerne inspirieren von Audrey Hepburn. Sie ist eine echte
Stilikone, man denke an das Kleid aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“, in dem sie
richtig berühmt wurde. 

IHK: Digitalisierung ist in aller Munde. Inwiefern wirkt sich die auf Ihr Berufsfeld aus?
Rey: Da ist schon eine Angst da, ja. Aber momentan merkt man gerade im
Schneiderhandwerk, dass wieder mehr Kunden das Maßschneidern für sich entdeckt
haben. Viele wollen diese industriellen Ketten gar nicht mehr haben, weil sie ihnen
nicht nachhaltig genug sind. Viele Geschäfte müssen schließen, natürlich wegen
dem Onlineshopping, aber auch, weil der Trend in Richtung Maßschneiderhandwerk
geht. Und man merkt, dass viele Leute wieder anfangen, selbst zu nähen und damit
einen Kontrapunkt setzen. Andererseits müssen wir viel am Computer machen, zum
Beispiel Schnitte erstellen, was für die Arbeit sehr hilfreich ist. 

IHK: Welchen Ratschlag würden Sie jemandem geben, der noch ganz am Anfang ist und sich für den Beruf Modenäher/in interessiert?!
Rey: Nicht entmutigen lassen! Auch wenn die Möglichkeiten für die Zukunft etwas
eingeschränkt sind: Wenn einem der Beruf wirklich liegt und man dafür brennt, sollte
man nicht einen anderen lernen, weil man da vielleicht mehr verdient. Die Arbeit soll
in erster Linie glücklich machen. 

IHK: Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
Rey: Mein ganz großer Traum ist es, irgendwann ein eigenes Atelier zu haben. In
München oder Würzburg – das steht noch nicht fest. Da lasse ich mich treiben. 

IHK: Würden Sie sagen, dass Sie ein ehrgeiziger Mensch sind?
Rey: Ja (lacht), das würde ich sagen. Aber es ist kein übertriebener Ehrgeiz, ich weiß, wo
meine Grenzen sind und möchte auf keinen Fall stur und verbissen rüberkommen.
Ich gebe einfach mein Bestes. 

IHK: Was tun Sie, um abends einen freien Kopf zu kriegen?
Rey: Meistens mache ich Yoga oder gehe mit meinem Hund spazieren. 

Frau Rey, wir danken für das Interview.

Sebastian Moos

"Zu sehen, wie die Theorie ind der Praxis funktioniert – das ist es."

IHK: Herr Moos, Sie haben den Lehrgang zum „Industriemeister Metall“ bei der IHK in Würzburg erfolgreich abgeschlossen. Was hat Sie dazu bewegt, gerade diese Ausbildung zu machen?
Moos: Erstmal die berufliche Perspektive. Ich wollte meinen Horizont erweitern.

IHK: Gab es ein bestimmtes Ereignis, das den Anstoß für die Weiterbildung gegeben hat?
Moos: Ja, so ein Ereignis gab es. Ich war eine Zeitlang in der Serienproduktion tätig. Und da sind die Abläufe doch sehr häufig gleich bzw. wiederholen sich. Auf Dauer hätte mich diese Arbeit nicht ausgelastet. Ich ging abends nach Hause – und fühlte mich unausgeglichen und unzufrieden. Und da habe mir gedacht: „Da geht doch noch was!“

IHK: Hatten Sie bestimmte Vorstellungen von dem „IHK"-Lehrgang? Und inwiefern haben sich Ihre Erwartungen erfüllt? "
Moos: Die klare Erwartung war natürlich, durch die Weiterbildung gut vorbereitet zu werden, um die Meisterprüfung bestehen zu können. Beruflich hat sich danach auch viel getan: Direkt nach der Weiterbildung habe ich erstmal als Assembly Manager gearbeitet. Eine Beförderung, die nur durch den Lehrgang möglich gemacht wurde. Besonders profitiert habe ich sicherlich von dem angeeigneten Know-how in Sachen Mitarbeiterführung, denn mir wurde kurz nach Ende der Weiterbildung ein Team von 60 Mitarbeitern unterstellt. Fünf Jahre später folgte dann der nächste Karriereschritt – ich wechselte als Technical Sales Expert in den Vertrieb.

IHK: Welche neuen Aufgabenbereiche fallen Ihnen nach dem Lehrgang zum „Industriemeister Metall“ heute zu?"
Moos: Die Haupttätigkeit erfolgt im Büro im Back Office, wo ich mich den ganzen Tag um den Kundenkontakt kümmere. Es war ein kompletter „Switch“, eine große Umstellung, kann man sagen. Und im Oktober 2017 habe ich wieder gewechselt. Ich bin jetzt Project Consultant. Da geht es um die Effizienzsteigerung innerhalb der Firma. Es waren Experten gefragt, die sich in mehreren Bereichen auskennen, ein breites Wissen haben, was die Firma angeht und entsprechend Input geben können. Sechs Mitarbeiter wurden von der Geschäftsführung ausgewählt – und einer davon bin ich. Unser CEO hat mich sogar gefragt, ob ich bereit wäre, Vollzeit in dem Bereich zu arbeiten. Selbstverständlich habe ich sofort zugesagt.

IHK: Für Ihren Job brauchen Sie jede Menge technisches Know-how. Haben Sie sich schon als Kind gerne mit Technik befasst?
Moos: Dass ich der typische Junge war, der mit Lego alle möglichen Konstruktionen baut, kann ich nicht bestätigen. Mein technisches Interesse kam später, während der Ausbildung.

IHK: Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Unternehmen Linde Hydraulics?
Moos: Das Betriebsklima ist top. Ich habe während der Ausbildung auch andere Betriebe kennengelernt. Als ich das erste Mal hier befristet angestellt war, in der Zerspanung damals noch, dachte ich mir: „Da will ich mal arbeiten“. Ich könnte mir sogar vorstellen, mein ganzes Leben lang hier zu bleiben. Man hat tolle Kollegen und es gibt einen Betriebsrat, was nicht selbstverständlich ist. Selbst der Geschäftsführer nimmt sich persönlich Zeit, wenn etwas Wichtiges ansteht. Als Mitarbeiter ist man bei Linde Hydraulics definitiv gut aufgehoben.

IHK: „Turning Power into Motion“ – damit wirbt Ihr Unternehmen. Womit bringen Sie sich selbst und andere zu Höchstleistungen? "
Moos: Der Slogan trifft auf das Unternehmen voll und ganz zu. Mich persönlich treibt in erster Linie meine Familie an, meine Kinder, meine Frau. Natürlich ist da auch ein beruflicher Ehrgeiz, ich möchte schauen, wo mein Weg hinführt – und wo meine Grenze liegt. Mit der Weiterbildung wurde ein wichtiger Grundstein für meine berufliche Weiterentwicklung gelegt. Das merke ich, weil mir immer öfter anspruchsvolle Aufgaben anvertraut werden.

IHK: Gab es Rückschläge?
Moos: In der Ausbildung hatte ich teilweise schwer zu knabbern. Ich hatte einen Chef, der nicht immer zimperlich mit mir war. Aber ich sehe das heute positiv. Die Erfahrung hat mich angespornt. Ich sagte mir damals: „Ich bleibe nicht stehen, sondern entwickle mich weiter!“ Bei Auseinandersetzungen es wichtig, Berufliches und Persönliches strikt voneinander zu trennen.

IHK: Und welche herausragenden Erfahrungen haben Sie gemacht?
Moos: Die Erfahrungen im Bereich Mitarbeiterführung haben mich sehr geprägt. Ich war erst 27 Jahre alt, als ich ein Team von 60 Mitarbeitern unter mir hatte. Eines Tages kam ein 55-Jähriger zu mir, der einige Schicksalsschläge hinter sich hatte und sehr emotional wurde. Ich hörte ihm einfach nur zu. Zuhause fragte ich mich, ob ich richtig gehandelt hatte, vielleicht hätte ich mehr oder auch weniger auf ihn eingehen sollen? Personalführung ist eine Gratwanderung. Später berichtete der Mann mir, dass es ihm gutgetan habe, mit mir zu reden. Schön, ein solches Feedback zu bekommen. Ich mag es, mit Menschen in Kontakt zu treten und kennenzulernen und bin froh, wenn ich ihnen weiterhelfen kann.

IHK: Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Welchen beruflichen Herausforderungen würden Sie sich gerne noch stellen?"
Moos: In zehn Jahren würde ich gerne eine Abteilung leiten, möglichst bei Linde Hydraulics. 

IHK: Digitalisierung ist in aller Munde. Inwiefern hat dieses Thema bei Ihrer beruflichen Neuausrichtung eine Rolle gespielt?"
Moos: Definitiv hat das Thema eine Rolle gespielt. Zweifel und Ängste spürte ich vermehrt während der Finanzkrise 2008. Da dachte ich mir: Was, wenn ich jetzt entlassen werde? Ich wollte mich auf jeden Fall beruflich breiter aufstellen – nicht zuletzt wegen der Digitalisierung.

IHK: Ist Robotik in Ihrem Berufszweig auf dem Vormarsch? Ist diesbezüglich eine Verunsicherung in Ihrem Arbeitsumfeld spürbar?
Moos: Nein, würde ich nicht sagen. 

IHK: Welche Fertigkeiten und Eigenschaften sind heute auf dem Arbeitsmarkt Ihrer Meinung nach unverzichtbar?"
Moos: Selbstdisziplin gehört zu den Basics. Und Berufsanfänger können klar punkten, wenn sie genau wissen, wo sie hinmöchten und sich selbst einschätzen können. Wichtig ist, dass man ein realistisches Bild von sich hat, das Fremdbild mit dem Eigenbild abgleicht und Feedback einholt. Manche Leute überschätzen sich, andere unterschätzen sich ein wenig. Unaufgefordert gebe ich zwar kein Feedback, aber wenn mich jemand fragt, gebe ich gerne meine Einschätzung. Ab und an berate ich zudem Kollegen, die sich für höhere Positionen bewerben möchten.

IHK: Gibt es Fähigkeiten, die Sie sich persönlich gerne aneignen würden?
Moos: Meine Computer-Kenntnisse möchte ich ausbauen. Im Bereich Excel und Powerpoint würde ich gerne noch fitter werden. Vieles schaue ich mir bei jüngeren Kollegen ab. Bei uns lernt jeder von jedem!

IHK: Wie schaffen Sie es, abends Abstand von der Arbeit zu gewinnen?"
Moos: Den Ausgleich zum Beruf finde ich im Fußballtraining und beim Fahrradfahren. Schön ist die Kameradschaft, das gemeinsame Bierchen am Abend. Am nächsten Morgen steht man auf und denkt sich: „Neuer Tag, neues Glück.“! 

Herr Moos, wir danken für das Interview!

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