Datenschutz Einstellungen

Sofern Sie uns Ihre Einwilligung erteilen, verwenden wir Cookies zur Nutzung unseres Webanalyse-Tools Matomo Analytics. Durch einen Klick auf den Button „Alle akzeptieren“ erteilen Sie uns Ihre Einwilligung dahingehend, dass wir zu Analysezwecken Cookies (kleine Textdateien mit einer Gültigkeitsdauer von maximal zwei Jahren) setzen und die sich ergebenden Daten verarbeiten dürfen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in unserer Datenschutzerklärung widerrufen. Hier finden Sie auch weitere Informationen.

Gründungen im Aufwind – trotz Corona

Für viele Existenzgründer im Freistaat hat die Coronakrise offenbar neue Chancen gebracht. Die Zahl der Neugründungen in Bayern ist nach Angaben des Landesamtes für Statistik im Jahr 2021 um 5,3 Prozent auf 99.358 gestiegen, was einem Höchststand seit dem Jahr 2013 entspricht. Die größten Zuwächse gab es in Bayern in den Branchen Handel, Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe. In Mainfranken waren im gleichen Zeitraum 7.961 Neugründungen zu verzeichnen, was einem Anstieg um 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

„Ein großer Treiber ist sicherlich die Digitalisierung, vor allem in den Bereichen E-Commerce und Dienstleistungen. Der Kampf gegen Corona hat zudem Gründungen im Gesundheitssektor befördert“, erklärt Dr. Sascha Genders, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer die Statistiken. Auch hätten Selbstständige in einigen besonders Corona-gebeutelten Branchen wie dem stationären Handel, der Gastronomie oder der Veranstaltungswirtschaft Neuanfänge gewagt. Und auch die Energiewende führe nach wie vor zu vielen neuen Gewerbeanmeldungen.

Nebenerwerbsgründungen stehen besonders im Fokus                               

Auffällig sei die weiterhin hohe Bedeutung von Gründungen im Nebenerwerb. „Ein Anteil in Bayern von 63 Prozent an allen Gewerbeanmeldungen und 66 Prozent in Mainfranken zeigen, dass die ‚Gründung nebenbei‘ mittlerweile die dominierende Form ist“, so Genders. Neben dem Ausprobieren eigener Ideen dürfte auch die Kurzarbeit diese Entwicklung im vergangenen Jahr noch einmal beflügelt haben. 

Die IHK Würzburg-Schweinfurt setzt sich mit Nachdruck für eine stärkere Kultur der Selbstständigkeit ein. Dazu gehöre ein besseres Gründungsklima mit weniger Bürokratie und einfacheren Steuerregeln. „Bereits in der Schule müssen die Chancen und der Wert des Unternehmertums für die Gesellschaft deutlich gemacht werden.“ Start-ups und neue Unternehmen stünden für Innovationen und Dynamik. Sie legten das Fundament für zukünftige wirtschaftliche Erfolge, meint Genders.

Die IHK bietet Gründungswilligen, Start-ups und Existenzgründern ein umfassendes Paket aus Informationsangeboten, Beratung, Qualifizierungsmaßnahmen oder Netzwerkchancen. Information online unter: www.wuerzburg.ihk.de/startupsmainfranken.

Details zur regionalen Gründerszene sind auch im Gründerreport Mainfranken 2022 veröffentlicht. Kostenfreier Download unter: www.wuerzburg.ihk.de/gruenderreport

Information:
Dr. Sascha Genders
Tel. 0931 4194-373
E-Mail: sascha.genders@wuerzburg.ihk.de