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Mit dem e-UZ Zeit und Geld sparen: Außenwirtschaftsdokumente online beantragen

Für den Export in Nicht-EU-Länder Länder benötigen Unternehmen in der Regel ein sogenanntes Ursprungszeugnis (UZ). Dieses können Firmen inzwischen online beantragen – das spart Zeit und Geld.

Die mainfränkische Wirtschaft leidet zunehmend unter mehr Bürokratie, höheren Kosten, Produktionsengpässen sowie längeren Lieferzeiten. Der Protektionismus vieler Staaten hat dynamisch zugenommen. Auf vielen außereuropäischen Märkten sind inzwischen sogenannte Ursprungszeugnisse (UZ) als Nachweis des handelspolitischen Ursprungs Pflicht. Grund dafür können beispielsweise handelspolitische Maßnahmen wie Mengenbeschränkungen und Strafzölle sein. Mit der e-UZ-Anwendung, also dem elektronischen Ursprungszeugnis, sparen Unternehmen bei der Beantragung von Außenhandelsdokumenten Zeit und Geld. Die Bewilligung des e-UZ erfolgt meist noch am selben Tag. Nutzer können das e-UZ von jedem beliebigen Rechner aus beantragen. Anwender haben zudem die Möglichkeit, verschiedene Vorlagen bequem im Nutzerprofil zu speichern. Auch Änderungen oder Korrekturen können unkompliziert erledigt werden. Weiterer Vorteil: Die Ausstellungsgebühr wird nur für das Original fällig; alle weiteren Kopien sind kostenfrei.

Gerade die Coronapandemie hat die Vorteile des e-UZ gezeigt. Im Jahr 2021 wurden in der gesamten IHK-Organisation rund 77 Prozent der Ursprungszeugnisse elektronisch ausgestellt. Im Jahr 2021 wurden im IHK-Kammerbezirk Mainfranken rund 23.000 außenwirtschaftliche Dokumente elektronisch abgewickelt. Rund 89 Prozent haben mit dem e-ZU gearbeitet – deutlich mehr als im bundesweiten Schnitt. Die Russische Föderation, die Türkei und die Volksrepublik China mit Blick auf die Anzahl der durch die IHK bearbeiteten Dokumente die vordersten drei Ränge.

Weitere Informationen zum e-UZ gibt es online unter: www.wuerzburg.ihk.de/ursprungszeugnis 

Information:
Marika Gößwein
Tel. 0931 4194-274
E-Mail: marika.goesswein@wuerzburg.ihk.de