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Frühjahrssitzung des IHK-Gremialausschusses Bad Kissingen

Die Unternehmer aus dem Landkreis Bad Kissingen haben Roland Friedrich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Kissingen (5.v.l.), zum neuen Vorsitzenden des IHK-Gremialausschusses Bad Kissingen gewählt. Ihn vertritt künftig Steffen Berger, Geschäftsführer der ZMI GmbH (7.v.r.). Beide führen das Gremium bis zur Konstituierung des neuen Gremialausschusses Anfang 2023. IHK-Bereichsleiter Jan-Markus Momberg (3.v.l.) ermutigte die Unternehmer, bei der IHK-Wahl im Herbst wieder zu kandidieren. Foto: Maximilian Scheiwein

Der IHK-Gremialausschuss Bad Kissingen hat am Mittwoch, 6. April 2022, im Rahmen seiner Frühjahrssitzung im Hotel & Gasthof zum Biber in Motten getagt. Im Mittelpunkt der Sitzung standen zwei Vorträge zur nachhaltigen Unternehmensfinanzierung sowie zur Klimapolitik. Außerdem wählten die Unternehmer Roland Friedrich zum neuen Vorsitzenden.

Nach dem Ausscheiden der Ausschussvorsitzenden Anja Binder, die von den Stadtwerken Hammelburg zu den Stadtwerken Schweinfurt gewechselt ist, wählten die Unternehmer aus dem Landkreis Bad Kissingen Roland Friedrich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Kissingen, zum neuen Vorsitzenden des IHK-Gremialausschusses Bad Kissingen. Steffen Berger, Geschäftsführer der ZMI GmbH, wird ihn bis zur Konstituierung des neuen Gremiums Anfang 2023 vertreten. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Auftrag des Gremialausschusses wird es auch künftig sein, der Wirtschaft aus dem Landkreis Bad Kissingen eine starke Stimme zu geben“, erklärte der neue Vorsitzende Roland Friedrich.

Jacqueline Escher, IHK-Referentin für Energie und Umwelt, stellte den Ausschussmitgliedern die Auswirkungen des Klimawandels auf die Region sowie die aktuelle Klimapolitik auf EU- und Bundesebene vor. Unternehmen müssten sich mit den Themen Resilienz und Anpassung an den Klimawandel vermehrt auseinandersetzen, so Escher. Die Politik habe mit dem EU-Green-Deal sowie dem Bundesklimaschutzgesetz reagiert. Deutschland strebe Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045 an. Erreicht werden solle dies mit einem Instrumentenmix aus „Fördern und Fordern“. Die IHK unterstütze Mitgliedsunternehmen auf vielfältige Weise, etwa durch Informationen und Veranstaltungen, aber auch durch Klimaschutzcoachings und Projekte wie den Energiescouts.

Nachhaltige Unternehmensfinanzierung

Dr. Sascha Genders, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt, berichtete über die zunehmende Notwendigkeit für Unternehmen, sich intern mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Die „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen, der EU-Green-Deal oder die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie hätten bereits heute ein umfangreiches Regelungsregime etabliert. Ein Kernbestandteil des wachsenden Nachhaltigkeits-Komplexes sei auch der Bereich „Sustainable Finance“ („nachhaltige Finanzierung“). Neben der Finanzwirtschaft sei auch die Realwirtschaft hiervon betroffen, insbesondere durch bereits heute umfangreiche und in den kommenden Jahren deutlich zunehmende Berichtspflichten. Eine Datenanalyse zeige, dass rund 13.500 Gewerbebetriebe aus Mainfranken direkt aufgrund eigener Berichtspflichten bzw. indirekt aufgrund von Anforderungen innerhalb der Lieferketten oder beim Bankengeschäft betroffen sein könnten.

Nach einem allgemeinen Austausch zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges stellte IHK-Bereichsleiter Jan-Markus Momberg die aktuellen Arbeitsmarkt- und Ausbildungszahlen sowie die IHK-Konjunkturanalyse Jahresbeginn 2022 vor. Abschließend ermutigte er die Ausschussmitglieder, bei der IHK-Wahl 2022 wieder zu kandidieren. „Geben Sie der Wirtschaft im Landkreis Bad Kissingen auch in Zukunft eine starke Stimme. Das IHK-Ehrenamt lebt von Ihrer Beteiligung“, so Momberg. Noch bis Ende Juli 2022 können Wahlvorschläge bei der IHK eingereicht werden. Weitere Informationen zur IHK-Wahl unter: www.wuerzburg.ihk.de/wahl.

Was macht der Gremialausschuss?

Der IHK-Gremialausschuss Bad Kissingen vertritt vor Ort die Interessen der regionalen Wirtschaft. Ihm gehören insgesamt 15 gewählte Mitglieder an, die sich ehrenamtlich  für die Belange der Unternehmen engagieren. Die Mitglieder repräsentieren sieben Wahlgruppen, um ein umfassendes Bild der regionalen Wirtschaftsstruktur darzustellen.

Information:
Jan-Markus Momberg
Tel. 0931 4194-348
E-Mail: jan-markus.momberg@wuerzburg.ihk.de