Stand der Digitalisierung in bayerischen Unternehmen: Es geht langsam voran

IHK-Digitalisierungsumfrage

Die IHK-Organisation befragt jährlich Unternehmen zum Stand der eigenen Digitalisierung. Die Ergebnisse von 2023 aus Bayern finden Sie hier.

Dabei zeigt sich: Die Unternehmen sehen sich digital zwar besser aufgestellt als die Jahre davor, doch gibt es noch viel Luft nach oben. Es gibt eine Reihe von Herausforderungen, die es zu lösen gilt, um die Digitalisierung weiter voranzutreiben. Hier sind Unternehmen wie Politik gefragt.

Im Vergleich zum Vorjahr nutzen deutlich mehr Unternehmen künstliche Intelligenz/Machine Learning bei der Arbeit (ein Anstieg von 19 % auf 32 %). Vor allem Kleinstunternehmen setzen auf KI: während 2022 noch 13 % von Unternehmen mit 0 - 9 Mitarbeiter KI nutzten, waren es 2023 schon 40 %. Auch die geplante Nutzung von KI/ML-Produkten in den nächsten drei Jahren ist angestiegen.

Rechtliche Unsicherheiten (Datenschutz, Nutzungsansprüche etc.) bilden für die befragten Unternehmen weiterhin die größte Herausforderung bei der Datennutzung.

22 % der Unternehmen gaben an, dass sie im letzten Jahr von mindestens einem Cyberangriff betroffen oder wahrscheinlich betroffen waren. Diese Zahl beinhaltet nicht diejenigen Unternehmen, die nicht gemerkt haben, dass sie von einem Angriff betroffen worden sind.

Insgesamt haben 855 Unternehmen aus Bayern an der Umfrage teilgenommen. Die Umfrage wurde von Unternehmen aus allen Branchen beantwortet, wobei die Unternehmensgröße von 0 - 9 Mitarbeitern bis zu > 1000 Mitarbeitern reicht.

Die Digitalisierung in Bayern (ihk.de)

DIHK-Digitalisierungsumfrage 2023 für Deutschland
 

IHK-Ansprechpartner:

Julia Holleber, M.A.
Referentin Innovation und Digitalisierung
Tel. 0931 4194-317
E-Mail: julia.holleber@wuerzburg.ihk.de