Datenschutz Einstellungen

Sofern Sie uns Ihre Einwilligung erteilen, verwenden wir Cookies zur Nutzung unseres Webanalyse-Tools Matomo Analytics. Durch einen Klick auf den Button „Alle akzeptieren“ erteilen Sie uns Ihre Einwilligung dahingehend, dass wir zu Analysezwecken Cookies (kleine Textdateien mit einer Gültigkeitsdauer von maximal zwei Jahren) setzen und die sich ergebenden Daten verarbeiten dürfen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in unserer Datenschutzerklärung widerrufen. Hier finden Sie auch weitere Informationen.

Vom Berufskraftfahrermangel bis zur Citylogistik: IHK-Verkehrsausschuss tagte in Würzburg

Von links: Simon Suffa (IHK-Verkehrsreferent), Prof. Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt (Leiter IAL, FHWS) sowie Hein Vedder (Vorsitzender IHK-Verkehrsausschuss). Foto: Gränz/IHK

Im Mittelpunkt der Herbstsitzung des IHK-Verkehrsausschusses, die am 13. Oktober stattgefunden hat, stand ein Vortrag zum Sachstand bei der City-Logistik.

Außerdem diskutierten die Unternehmer über aktuelle Probleme in der Verkehrs- und Logistikbranche, allen voran über den Berufskraftfahrermangel.

Den Unternehmern bereitet insbesondere der weiterhin steigende Mangel an Berufskraftfahrern, sowohl im Güter- als  auch im Personentransport, große Sorgen. Bereits heute fehlten laut IHK-Verkehrsreferent Simon Suffa in Deutschland bis zu 80.000 Berufskraftfahrer, wobei den jährlich circa 30.000 Verrentungen nur rund 17.000 Nachwuchsfahrer gegenüber stünden.

Wie Ausschussmitglied Rainer Michel von der Spedition Michel schilderte, würde der Mangel an Berufskraftfahrern durch teilweise wenig attraktive Arbeitsbedingungen, ein verbesserungswürdiges Berufsimage sowie bürokratische Zugangshürden zusätzlich verschärft. Maßnahmen, welche die Situation verbessern könnten, hatte die IHK-Vollversammlung auf Vorschlag des Verkehrsausschusses bereits im vergangenen Jahr gefordert. Hierzu zählen unter anderem die Erleichterung der bedarfsorientierten Fahrerausbildung durch eine EU-weit einheitliche Gestaltung der Fahrerlaubnisausbildung, durch eine Anpassung des europäischen Rechtsrahmens – insbesondere durch Aufhebung des sogenannten Wohnortprinzips für den Erwerb der Berufskraftfahrergrundqualifikation – sowie durch eine einheitliche Praxis zur Anerkennung von Fahrerlaubnissen aus Drittländern. „Die neue Bundesregierung muss deren Umsetzung nun schnellstmöglich angehen“, forderte der Ausschussvorsitzende Hein Vedder.

Aktuelles zur City-Logistik

Ausschussmitglied Prof. Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt, Leiter des Instituts für angewandte Logistik der FHWS, informierte die  Mitglieder des Verkehrsausschusses anschließend über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Citylogistik und diesbezügliche Möglichkeiten für Mainfranken. Abschließend beantwortete Stefan Weißkopf-Zunft, neuer Leiter der Außenstelle Würzburg der Autobahn GmbH des Bundes, den Unternehmern Fragen zum Fortgang der Ausbauarbeiten an der A3.

Information:
Simon Suffa
Tel. 09721 7848-611
E-Mail simon.suffa@wuerzburg.ihk.de