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„Betty Friedel – exklusive Damenmode“ ist der Zukunftshändler Mainfranken 2022

Von links: Dr. Christian Seynstahl (IHK Würzburg-Schweinfurt), Angelika Winkler (Werbegemeinschaft Lohrer Handel & Gewerbe e.V.), Axel Schöll (Schöll GmbH, Stv. Vorsitzender des IHK-Handelsausschusses, Mitglied der Wettbewerbsjury), Christina Hartmann (Robert Krick Verlag GmbH + Co. KG), Daniel Pesch (TV Mainfranken GmbH & Co. KG.), Stefanie Grimm (Betty Friedel - exklusive Damenmode) und Oberbürgermeister Sebastian Remelé. Foto: IHK

Im Rahmen der Schweinfurter Innovation Week wurde die Firma „Betty Friedel – exklusive Damenmode“ aus Lohr am Main als „Zukunftshändler Mainfranken“ ausgezeichnet. Inhaberin Stefanie Grimm nahm den Preis entgegen.

Die Boutique „Betty Friedel – exklusive Damenmode“ ist seit 1950 in der Lohrer Innenstadt am selben Standort ansässig. Die Firmengründerin Betty Friedel war Modistin und verkaufte zunächst ihre selbst angefertigten Modell-Hüte und Accessoires im Geschäft. Seit 2005 ist Stefanie Grimm bereits in dritter Generation Inhaberin des Ladengeschäftes. „Ihre Boutique ist ein schönes Beispiel, wie sich der unternehmergeführte Einzelhandel in Innenstadtlagen weiterentwickeln und modernisieren kann“, lobte die Laudatorin Christina Hartmann von der Robert Krick Verlag GmbH + Co. KG.

So sei der Handelsbetrieb auf mehreren Social Media-Plattformen aktiv und poste dort regelmäßig Informationen zu neuen Angeboten und Aktionen. Dabei lege Grimm Wert auf Authentizität und setze neben der Mode auch das stimmungsvolle Ambiente im Ladengeschäft in Szene. Neben Messenger-Commerce würden Kundinnen vor Ort via E-Mail, Telefon oder über Social Media und WhatsApp beraten und informiert. Besonders intensiv nutze die Boutique zudem die Videoplattform YouTube, auf der jeden Monat ein neues, professionell erstelltes Homeshopping-Video eingestellt werde, in dem aktuelle Kollektionen präsentiert werden. Neben Aspekten der Nachhaltigkeit und After-Sales-Services binde Stefanie Grimm ihre Belegschaft aktiv mit ein, etwa bei der Auswahl der Kollektion. Dadurch verfüge die Boutique nicht nur über eine treue Stammkundschaft, sondern auch über eine langjährige Stammbelegschaft, so Hartmann.

In seiner Begrüßung hatte Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé auf die oft nicht einfachen Rahmenbedingungen im Einzelhandel hingewiesen, dabei jedoch gleichzeitig die hohe Bedeutung des Handels für die Attraktivität und Vitalität von Innenstädten unterstrichen. Genau hier setze der Wettbewerb „Zukunftshändler Mainfranken“ an, erklärte auch Christina Hartmann: „Dieser Wettbewerb hat schon mehrfach gezeigt, wie ideenreich und kreativ sich Handelsbetriebe in unserer Region an den strukturellen Wandel anpassen.“

„Zukunftshändler Mainfranken“

Der „Zukunftshändler Mainfranken“ ist ein gemeinsames Projekt der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, der IHK Würzburg-Schweinfurt, der Robert Krick Verlag GmbH + Co. KG, der TV Mainfranken GmbH & Co. KG. und dem Stadtmarketingverein „Würzburg macht Spaß“ e.V. Die Projektgruppe ist offen für weitere Projektpartner. Bewerbungen waren online möglich, eine Fachjury bewertete im Nachgang Aspekte wie die Vertriebs- und Marketingstrategie, den Mehrwert für den Kunden, den Nachhaltigkeitsgedanken im Unternehmen oder die Fachkräftesicherung. Neben der Preisträgerin waren auch die „Dittmeier GmbH“ aus Gerolzhofen sowie die „Die Brille Augenoptik GmbH“ aus Schweinfurt unter den drei Finalisten des Wettbewerbs.

Information:
Dr. Christian Seynstahl
Tel. 0931 4194-314
E-Mail: christian.seynstahl@wuerzburg.ihk.de