Unsere Region verfügt über eine starke Forschungs- und Wissenschaftslandschaft und zugleich über einen leistungsfähigen, innovationsorientierten Mittelstand. Viele Forschungs- und Entwicklungsprojekte entstehen gerade im engen Zusammenspiel zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. An dieser Schnittstelle von Innovation und Transformation helfen ZIM-Fördermittel dabei, neue Technologien aus der Forschung in die betriebliche Praxis zu überführen, Kooperationen anzustoßen und anspruchsvolle Entwicklungsprojekte für mittelständische Unternehmen realisierbar zu machen. Unternehmen wie Forschungspartner müssen sich deshalb darauf verlassen können, dass gemeinsam geplante Vorhaben auf einer belastbaren Grundlage umgesetzt werden können.
Umso kritischer sieht die IHK Würzburg-Schweinfurt den aktuellen Antragstopp im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Für Unternehmen, die Forschungs- und Entwicklungsprojekte langfristig vorbereiten, Investitionen planen oder mit Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, ist Verlässlichkeit ein entscheidender Faktor.
„Unternehmergeist und gute Ideen sind die Grundlage für Innovation. Damit daraus marktfähige Lösungen entstehen, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und passgenaue Förderangebote“, betont Caroline Trips, Präsidentin der IHK Würzburg-Schweinfurt. Sie machen technologische Risiken kalkulierbarer, schaffen Planungssicherheit und machen aus guten Ideen schneller marktfähige Lösungen.
Der aktuelle Antragstopp droht hingegen, vielversprechende Entwicklungen und Kooperationen ein Stück weit auszubremsen. Wer Innovationen fördern will, muss Verlässlichkeit schaffen. Das ist besonders für eine Region wie Mainfranken von Bedeutung, in der mittelständische Wirtschaft und Forschung eng zusammenarbeiten.