Regelungsdichte für Importe steigt

Auf Importeure kommen vermehrt EU-Regelungen zu, die beim Import zu beachten sind. Nachhaltigkeit, Zwangsarbeit, Umweltschutz, Konfliktmineralien, CO2-Grenzausgleich, Entwaldung, Digitaler Produktpass und vieles mehr ist jetzt oder in naher Zukunft zu beachten.

Grean Deal - Umwelt

Der Europäische Green Deal ist das Klimaschutzprogramm der EU mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050. CBAM stellt sicher, dass für CO₂‑intensive Importe ähnliche Klimakosten gelten wie für EU‑Produkte. Die F‑Gas‑Verordnung reduziert den Einsatz besonders klimaschädlicher fluorierter Gase und fördert umweltfreundliche Alternativen.

Lieferkette: Nachhaltigkeit + CSR

Nachhaltige Lieferketten gewinnen stark an Bedeutung, da Unternehmen Verantwortung für Umwelt‑ und Menschenrechtsstandards entlang ihrer Wertschöpfung tragen. Die EUDR stellt sicher, dass bestimmte Produkte entwaldungsfrei sind, während LkSG/CSDDD Unternehmen zu Risikoanalysen und Abhilfemaßnahmen verpflichten. Ergänzend verbietet die Zwangsarbeitsverordnung das Inverkehrbringen von Produkten, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden.

Produktbezogene Einschränkungen

In der EU gelten zunehmend produktbezogene Vorgaben, um Sicherheit und Nachhaltigkeit zu fördern. Das Recht auf Reparatur stärkt die Langlebigkeit von Produkten, während die Produktsicherheitsvorschriften den Schutz der Verbraucher sicherstellen. Die Ökodesign‑Verordnung definiert Anforderungen an Effizienz und Umweltverträglichkeit, ergänzt durch die Verpackungsverordnung, die Abfallreduktion und Recycling fördert.