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IHK zeichnet Energiescouts aus

Ende November wurden in der IHK-Geschäftsstelle in Schweinfurt die besten Energiescout-Projekte aus Mainfranken ausgezeichnet. Darüber freuen sich die Scouts gemeinsam mit den Jurymitgliedern. Foto: IHK

Zum bereits zwölften Mal hat die IHK Würzburg-Schweinfurt die besten Projekte von mainfränkischen Energiescouts ausgezeichnet. Bei der Abschlusspräsentation Ende November sicherte sich das Azubi-Team der Warema Renkhoff SE aus Marktheidenfeld den ersten Platz. Die vier Azubis haben sich erfolgreich mit der Frage beschäftigt, wie man durch Bereinigung von nicht benötigten Daten Energie im Rechenzentrum einsparen kann.

Margalita Mikautadze, Alina Storch, Timo Amrehn und Lukas Geyer von der Warema Renkhoff SE aus Marktheidenfeld sind der Frage nachgegangen, wie man durch das Löschen nicht benötigter Daten Energie einsparen und die digitale Infrastruktur verschlanken kann. Durch die Verbesserung des Datenmanagements und den Einsatz einer speziellen Löschsoftware ist es gelungen, die Anzahl der Server im Rechenzentrum um insgesamt neun zu reduzieren. Dadurch spart Warema rund 28.000 Euro im Jahr an Kosten für Strom, Klima und Wartung.  Zusätzlich hat das Azubi-Team interne Workshops zu Datenmanagement und Energieeffizienz durchgeführt, um Mitarbeiter für die Themen zu sensibilisieren. Als Ergebnis ist ein interaktiver Energiespar-Leitfaden für alle Warema-Mitarbeiter entstanden. Das Gewinnerteam hat mit seinem Sieg das Teilnahmeticket für den Energiescouts-Bundeswettbewerb gelöst, der im Juli 2023 in Berlin stattfindet.

Der zweite Platz ging an das Azubi-Team von Coca-Cola aus Knetzgau. Die Azubis haben den Betrieb des Wärmetauschers für die betriebseigene Kläranlage optimiert und sparen dadurch rund 25.000 Kilowattstunden ein. Den dritten Platz bei der diesjährigen Ehrung teilen sich das Team der Firma Glöckle Bau aus Schweinfurt sowie das Team der IHK-Azubis. Beide Teams haben sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie man die firmeneigene Gasheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen kann. „Durch die vielen verschiedenen Projekte wurde deutlich, dass die mainfränkischen Unternehmen und ihre Azubis beim Einsparen von Energie sehr kreativ sind und den richtigen Weg in Richtung Klimaneutralität eingeschlagen haben“, freut sich Oliver Freitag, IHK-Bereichsleiter Innovation und Umwelt.

Energiescouts sind Auszubildende, die eine Qualifizierungsmaßnahme zum Thema Energieeffizienz absolviert und Energieeffizienzmaßnahmen in ihren eigenen Ausbildungsbetrieben identifiziert und ausgearbeitet haben. Deutschlandweit haben sich seit Anfang 2014 über 9.000 Auszubildende aus 2.000 Unternehmen zu Energie-Scouts qualifiziert, bei der IHK Würzburg-Schweinfurt sind es bislang knapp 300 Auszubildende aus über 60 verschiedenen Unternehmen.


Nach Projektende ist vor der Qualifizierung

Und die Erfolgsgeschichte geht weiter. Aufgrund der hohen Nachfrage plant die IHK für 2023 zwei neue Qualifizierungsrunden. Die Teilnehmer werden für die Themen Energie und Energieeffizienz sensibilisiert. Die Auszubildenden tragen dann als Energiescouts in ihren Ausbildungsbetrieben dazu bei, Energieeinsparpotenziale zu erkennen, zu dokumentieren und Verbesserungen anzuregen. Wie man sein erstes eigenes Projekt managt, lernen die Azubis in drei Workshops, in denen die Grundlagen der Energieeffizienz, Mess- und Präsentationstechniken vermittelt werden. In einer Abschlussveranstaltung stellen die jungen Energiesparer ihre Projekte vor, von denen die besten von einer Fachjury gekürt werden.

Information:
Oliver Freitag
Tel. 0931 4194-317
E-Mail: oliver.freitag@wuerzburg.ihk.de