Geprüfte/r Industrietechniker/in (IHK) Fachrichtung Additive Fertigung

Kosten

Teilnahmeentgelt: 4.550,00 €

Prüfungsgebühr: 680,00 €

zahlbar in sechs Raten, zzgl. Lernmittel ca. 460,00 €

Kategorie / Bereich

Meister, Techniker
Weiterbildung

Veranstaltungsart

Lehrgang

Information

Industrietechniker/-innen entwickeln und koordinieren Lösungen für komplexe Fertigungsaufgaben, die erweiterte technische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in Produktion und Automatisierung verlangen. Zum Aufgabenspektrum gehört außerdem das Planen, Durchführen und Optimieren technischer Prozesse, wie Konstruktion, Fertigung, Inbetriebnahme und Service. Dabei müssen wirtschaftliche, rechtliche, energetische, umweltbezogene sowie sicherheitsrelevante Kriterien beachtet werden. Ebenso umfasst dieser Tätigkeitsbereich das Planen und Durchführen qualitätssichernder und verbesserter Maßnahmen.

Der Industrietechniker agiert umsichtig wie auch umsetzungsstark und übernimmt wichtige Bereiche oder Funktionen in der Projektumsetzung.

Studienaufbau: Fokus auf Technik!

Das Praxisstudium ist in drei Teile gegliedert:

1. Teil:

Der erste und umfangreichste Teil widmet sich der „Anwendungskompetenz Technik Additive Fertigung“ mit 700 bis 750 Unterrichtseinheiten

2. Teil:

Der zweite Teil umfasst 200 bis 250 Unterrichtseinheiten und verknüpft die technischen Inhalte des ersten Teils mit den betrieblichen Anforderungen der Ablauforganisation und Personalführung.

3. Teil:

Der dritte Teil beinhaltet die Projektarbeit, in der die Teilnehmer ein komplexes Thema aus ihrem eigenen betrieblichen Umfeld zur Bearbeitung vorschlagen können.

Ein Verbund für Fachkräfte

Für die Fortbildung Industrietechniker/-in Additive IHK haben sich die IHK-Akademien in Würzburg, Nürnberg und Regensburg zusammengeschlossen. Sie bündeln das Fachwissen ihrer Dozenten und präsentieren zum ersten mal einen Kurs, der dank vernetzter Unterrichtsräume an drei Orten gleichzeitig stattfindet.

Real-virtueller Unterricht

In diesem Lehrgang werden die Vorteile aus virtuellem und realem Unterricht miteinander verknüpft. Es findet immer realer Unterricht in einer der drei Akademien statt. Die anderen beiden nehmen als Satelliten virtuell teil. Die Teilnehmer sind jedoch real vor Ort „ihrer“ Akademie. Sie können sich zu Wort melden. Der Operator der gastgebenden Akademie kann diese Wortmeldung dann freischalten, so dass der Dozent darauf reagieren kann. Das Besondere ist, dass jeder Teilnehmer immer an seiner Akademie real vor Ort ist; mal mit einem realen Dozenten, mal per Übertragung. So unterscheidet es sich kaum von normalem Präsenzunterricht. Die Teilnehmer haben immer Kontakt zu ihren Kollegen vor Ort.

Damit sich alle Teilnehmer untereinander besser kennen lernen können, startet der Lehrgang mit einer dreitägigen Präsenzphase in Würzburg. Auch während des Lehrgangs gibt es immer wieder einmal Präsenzblöcke in Würzburg. So kennen sich nicht nur die Teilnehmer eines Veranstaltungsortes, sondern alle. Auch die Praxisübungen in den Anwendungsfächern Additive Fertigungsverfahren finden während dieser Präsenzphasen in Würzburg statt.

Inhalt

Anwendungsbezogene Technik
Mathematische und naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten
(Technische Mathematik, Grundlagen Physik, Chemie, Statistik, Technische Mechanik)
Industrielle Technologien
(Elektrotechnik, Werkstofftechnik, Mess- und Prüftechnik, Technische Dokumentation und Qualitätssicherung, Industrielle Informations- und Kommunikationsmedien)
Anwendungsbezogene Technologie - Additive Fertigung
(Angewandte Konstruktion, Werkstoff- und Maschinenkunde, Angewandte Fertigungstechnik i. d. Additiven Fertigung)
Betriebsorganisation und Produktionsmanagement
Betriebsorganisation
(moderne Formen der Produktion, Organisation im Produktionsunternehmen, Entstehen und Lebenszyklus eine Produkts, Kostenmanagement, Betriebliche Informationssysteme, Kommunikation und Führung in Projekten, Qualitäts- und Umweltmanagement)
Produktions- und Ideenmanagement
(Produktionsplanung und -steuerung, Ideenmanagement, Innovationskultur und Innovationsprozess, Methoden der Ideenfindung, Planungs- und Analysemethoden, Risikoabschätzung, rechtliche Aspekte für Produkt und Produktion)
Betriebliches Projekt

Voraussetzungen

Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer vorgeschriebenen Ausbildungszeit von mindestens drei Jahren, der der Fachrichtung Metall, Mechatronik, Elektrotechnik oder Kunststoff zugeordnet werden kann und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis.

Oder:
Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer vorgeschriebenen Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren, der der Fachrichtung Metall, Mechatronik, Elektrotechnik oder Kunststoff zugeordnet werden kann, und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis.

Oder:
Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens dreijährige Berufspraxis.

Oder:
Der Erwerb von mindestens 90 ECTS-Punkten in einem Hochschulstudium mit technischem Schwerpunkt und eine mindestens einjährige Berufspraxis.

Oder:
Eine mindestens fünfjährige Berufspraxis.

Dauer

Teilzeit Würzburg virtuell: ca. 2 Jahre, ca. 1.000 Unterrichtsstunden mit ca. 2-3 Vollzeitwochen/Jahr Samstag von 08:00 Uhr bis 15:45 Uhr

Anmerkungen

Dieser Lehrgang ist förderfähig über Aufstiegs-Bafög.

Informationen zum Aufstiegs-BAföG finden Sie unter www.aufstiegs-bafoeg.de

Weitere Informationen zum Download

Ansprechpartner

Alexander Spahn

alexander.spahn@wuerzburg.ihk.de

+49 931 4194 264

Würzburg

Termine

auf Anfrage