040-26-07-03-Abschlusspräsentation_EcoScouts_Gruppenbild.jpeg Am Ende gewinnen alle – vor allem die Umwelt: Das Programm „EcoScouts“ qualifiziert Auszubildende dazu, in ihren Unternehmen Potenziale für mehr Energie- und Ressourceneffizienz sowie weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu erkennen und eigenständig Projekte umzusetzen. Foto: Jacqueline Escher

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IHK-EcoScouts: Fränkische-Azubis sichern sich den ersten Platz

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Kreative Ideen, messbare Einsparungen und jede Menge Engagement: Bei der gestrigen Abschlusspräsentation der EcoScouts stellten Auszubildende aus regionalen Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsprojekte vor. Den ersten Platz sicherten sich die Auszubildenden der Fränkischen Rohrwerke.

„Die Teams in diesem Jahr haben eindrucksvoll gezeigt, wie junge Menschen mit frischen Ideen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung ihrer Unternehmen leisten können“, so IHK-Energiereferentin Jacqueline Escher, die das Projekt betreut. Den dritten Platz belegte die Regiolux GmbH aus Königsberg. Mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahme – dem Einbau von Wassersparstrahlreglern – gelang es dem Team, den Brauchwasserverbrauch für Händewaschen und Duschen um rund 50 Prozent zu reduzieren. Den zweiten Platz belegten die Auszubildenden der Bauunternehmung Glöckle aus Schweinfurt. Das Team hat ein Konzept entwickelt, bei dem Dieselgeneratoren auf Baustellen durch mobile Speichersysteme ersetzt werden. Diese werden über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Baustellencontainers mit Strom versorgt und ermöglichen so einen deutlich klimafreundlicheren Baustellenbetrieb.

Kreislaufwirtschaft trifft auf regionale Lebensmittelproduktion

Den ersten Platz belegten die Fränkischen Rohrwerke mit ihrem Projekt „Aus Abwärme wächst Zukunft“. Die Auszubildenden möchten ein Gewächshaus errichten, in dem Gemüse für die Betriebskantine angebaut werden soll. Beheizt werden soll das Gewächshaus mit Abwärme aus der benachbarten Produktionshalle, zur Bewässerung soll Regenwasser aus der Rigole genutzt werden. „Ein innovativer Ansatz, der Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und regionale Lebensmittelproduktion miteinander verbindet“, zeigte sich Jacqueline Escher beeindruckt. Die Vielfalt der vorgestellten Projekte zeige ohnehin, wie viele Wege Unternehmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit gehen könnten – von einfachen Maßnahmen mit sofortiger Wirkung bis hin zu innovativen Zukunftsideen mit Investitionsbedarf. „Entscheidend sind dabei der Ideenreichtum und das Engagement der Auszubildenden“, so Escher.

Nach der Auszeichnung ist vor der Bewerbungsphase: Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Qualifizierungsrunde für Auszubildende geben. Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Im Rahmen des Programms werden Auszubildende dazu qualifiziert, in ihren Unternehmen Potenziale für mehr Energie- und Ressourceneffizienz sowie weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu erkennen und eigenständig Projekte umzusetzen.  
 

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