18.11.2020 - 10:51 Uhr

International

Brexit: Was ändert sich nach der Übergangsphase?

Die IHK Würzburg-Schweinfurt veranstaltet am 1. Dezember 2020 ein kostenfreies Webinar zum Brexit.

Höchste Zeit sich auf die Veränderungen ab dem 1. Januar 2021 vorzubereiten

Das Vereinigte Königreich (VK) hat die Europäische Union am 31. Januar 2020 verlassen und ist seit dem 1. Februar 2020 kein EU-Mitglied mehr. Daran schloss sich eine Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020 an, in der mehr oder weniger für die mainfränkischen Unternehmen keine großen Änderungen zu beachten waren.

In den zahlreichen Verhandlungen zu einem Abkommen für die Zeit nach dem 31. Dezember 2020 verfolgten Brüssel und London recht unterschiedliche Ziele. So ist es auch bislang zu keiner Einigung gekommen. Damit wird die Gefahr eines „Harten Brexit“ immer akuter.

Es werden sich die Beziehungen zwischen der EU und dem VK ab dem 1. Januar 2021 massiv ändern. Ein Handelsabkommen, welches die künftige Partnerschaft der EU mit dem VK regelt, wird es wohl nach dem aktuellen Stand nicht geben. Da das VK den Status eines Drittlandes haben wird, müssen Unternehmen sich auf Zollformalitäten einstimmen.

Die IHK Würzburg-Schweinfurt rät dringend allen Unternehmen, die wirtschaftliche Beziehungen mit dem vereinigten Königreich haben, sich auf einen harten Brexit vorzubereiten.

Hierzu bietet die IHK Würzburg-Schweinfurt Hilfe an. Die IHK hat bereits in der Vergangenheit eine Reihe von Informationsveranstaltungen zum Thema Brexit angeboten.

Vier Wochen vor dem Ende der Übergangsphase veranstaltet die IHK ein Webinar zu den wichtigsten Änderungen, die ab 1. Januar.2021 auf die Unternehmer zukommen.

Das kostenfreie Webinar

„Neues zum Jahreswechsel – Fokus Brexit",

am 1. Dezember 2020 von 10:00 bis 11:00 Uhr,

beschäftigt sich hauptsächlich mit zollrechtlichen Gesichtspunkten.

Die Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer (AHK) informiert komprimiert über „Aktuelle Themen rund um den Brexit“ aus London.

IHK-Zollexperten klären, was Unternehmen bei einem Export oder Import beachten müssen, welche Konsequenzen der Brexit auf Präferenzkalkulationen hat und wie mit Lieferantenerklärungen umgegangen werden muss.

Daneben wird unter anderem auf das Thema Carnet A.T.A, Versandverfahren, CE-Kennzeichnung und Entsendung eingegangen.

Kurz wird auch auf die Sonderstellung von Nordirlands eingegangen.

Die Veranstaltung ist primär für die Unternehmen gedacht, die wenig oder gar keine Erfahrungswerte beim Export oder Import haben, aber in das VK liefern oder von dort Ware beziehen.

Anmeldungen:

https://events.wuerzburg.ihk.de/fokusbrexit

Ansprechpartner: Silvia Engels-Fasel