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Lohnsteuer

Sachbezugswerte

Arbeitsentgelt, das kein Entgelt in Form von Geld darstellt, zählt zu den Sachbezügen ("Naturallohn"). Dazu gehört nicht nur der Bezug von Waren, sondern meistens die Gewährung von Wohnung und Verpflegung. Sowohl steuerrechtlich als auch sozialversicherungsrechtlich sind die genannten Werte für die gewährten Sachbezüge zu versteuern bzw. der sozialversicherungsrechtlichen Beitragsberechnung zu unterwerfen.

Am 19. Oktober 2018 hat der Bundesrat die SvEV beschlossen und die für 2019 geltenden Sachbezugswerte für Mahlzeiten an Arbeitnehmer festgelegt. Die Werte erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr leicht. Für ein Frühstück sind im Jahr 2019 nunmehr 1,77 € anstatt zuvor 1,73 € und für ein Mittag- bzw. Abendessen jeweils 3,30 € (Vorjahr 3,23 €) anzusetzen. Die Sachbezugswerte gelten für Mahlzeiten, die arbeitstäglich unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden (z. B. in einer Kantine).

Der Sachbezugswert gilt gemäß § 8 Absatz 2 Satz 8 EStG auch für Mahlzeiten, die dem Arbeitnehmer während einer beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung von einem Dritten zur Verfügung gestellt werden, wenn der Preis der Mahlzeit 60 Euro nicht übersteigt.

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