29.06.2017 - 11:43 Uhr

Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) veröffentlicht Arbeitsmarktprognose für 2017

Mainfränkischer Arbeitsmarkt weiter im Aufwind

In Mainfranken werden laut einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Jahr 2017 durchschnittlich 375.100 Personen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 1,7 Prozent beziehungsweise um 6.200 Stellen.

Im Agenturbezirk Würzburg, der neben der kreisfreien Stadt Würzburg die Landkreise Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart umfasst, erwartet das IAB im Jahresmittel 2017 insgesamt 203.900 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte - im Vergleich zum Jahr 2016 entspricht dies 3.400 zusätzlich Beschäftigten (+1,7 Prozent). Im Agenturbezirk Schweinfurt, bestehend aus der kreisfreien Stadt Schweinfurt sowie den Landkreisen Schweinfurt, Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld, dürfte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 2.800 Stellen auf 171.200 sozialversicherungspflichtige Jobs erhöhen (+1,7 Prozent).

Der Prognose zufolge wird die Arbeitslosigkeit in Mainfranken gleichzeitig um 1.600 Personen auf 15.400 Personen zurückgehen (-9,4 Prozent). Für den Agenturbezirk Schweinfurt wird ein Rückgang um 900 Personen (-10,1 Prozent) erwartet, sodass dort im Jahresmittel 2017 mit insgesamt 8.000 Arbeitslosen gerechnet wird. Für den Agenturbezirk Würzburg beläuft sich der prognostizierte Rückgang auf 700 Personen (-8,6 Prozent), dort werden insgesamt 7.400 Arbeitslose erwartet.

Ein Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sowie ein Rückgang der Arbeitslosigkeit wird laut IAB über alle bayerischen Agenturbezirke hinweg erwartet. Für das Bundesland Bayern rechnet das Institut im Jahresmittel 2017 mit 5.441.800 sozialversicherungspflichtigen Jobs - ein Anstieg um 124.700 Stellen im Vergleich zum Jahr 2016 (+2,3 Prozent). Die Arbeitslosigkeit wird voraussichtlich um 19.700 Personen auf insgesamt 230.900 Personen zurückgehen (-7,9 Prozent).

Hinweise zur Methodik sowie das gesammelte Zahlenmaterial können Sie über die Homepage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung beziehen.