05.11.2018 - 10:24 Uhr

Bundesumweltministerium stärkt Förderung für Klimaschutzmaßnahmen

Kommunalrichtlinie fördert auch in Unternehmen Klimaschutzmaßnahmen

Das Bundesumweltministerium (BMU) stärkt die Förderung kommunaler Klimaschutzmaßnahmen zum 1. Januar 2019. Gelder können Städte, Gemeinden und Landkreise, aber auch bestimmte Unternehmen für verschiedene öffentliche Aufgaben mit Klimawirkung abrufen.

Zu den vielfältigen Förderschwerpunkten der neuen Kommunalrichtlinie gehören kommunales Energie- und Umweltmanagement, Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs, intelligente Verkehrssteuerung, Maßnahmen zur Abfallentsorgung oder Maßnahmen an Klär- und Trinkwasserversorgungsanlagen. Gefördert werden neben Kommunen, öffentlichen Einrichtungen (Kitas, Schulen, Jugendwerkstätten, Hochschulen etc.) auch Vereine, kulturelle Einrichtungen oder Unternehmen. Hierzu zählen:

  • Betriebe, Unternehmen und Organisationen mit mind. 25 Prozent kommunaler Beteiligung
  • fachkundige, externe Dienstleister
  • Unternehmen mit kommunalem Entsorgungsauftrag
  • öffentlich-rechtlich organisierte Wasserwirtschaftsverbände
  • Aufgabenträger des öffentlichen Personennahverkehrs

Anträge können jeweils vom 1. Januar bis zum 31. März beziehungsweise vom 1. Juli bis zum 30. September 2019 gestellt werden. Die Richtlinie ist bis einschließlich 2022 gültig.

Fragen zum Förderprogrammen können an das Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz gerichtet werden (Tel.: 030 39001 170, Email: skkk@klimaschutz.de).

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