10.04.2019 - 17:00 Uhr

BGH entscheidet

Servicegebühr als Preisnebenabrede rechtswidrig

 Im zu entscheidenden Fall wurde durch einen Ticketvermittler für die elektronische Übermittlung von Eintrittskarten eine pauschale Servicegebühr in Rechnung gestellt. Dem Unternehmen blieben durch die Variante „print@home“ Versandkosten erspart, dennoch wollte es mit der Servicegebühr allgemeine Geschäftsunkosten auf den Käufer abwälzen. In Hinblick auf das Gebot der Unentgeltlichkeit solcher Nebenleistungen, die der Erfüllung der Hauptleistungspflicht dienen, war dies unzulässig.

(BGH, Urt. v. 23.08.18, III ZR 192/17)