21.06.2019 - 11:21 Uhr

Entgeltobergrenze erhöht sich zum 1. Juli 2019

Midijobs

Zum zweiten Halbjahr folgen Erleichterungen für Arbeitgeber von Arbeitnehmern in der sogenannten Gleitzone.

Die bisherige Gleitzone, also der Übergangsbereich zwischen steuerbefreitem Minijob und voll sozialabgabepflichtiger Erwerbstätigkeit, wird zum 1. Juli 2019 von bisher 850 € auf 1.300 € angehoben und heißt nun Übergangsbereich. Wer also einen sogenannten Midijob ausübt und zwischen 450,01 € und 1.300 € verdient, zahlt wie schon bisher in der Gleitzone, einen geringeren Arbeitnehmeranteil bei den Sozialversicherungsbeiträgen.

Für Arbeitgeber ändert sich zum einen das Kennzeichen in der Gehaltsabrechnung von „Gleitzone“ auf „Midijob“. Zudem wird aufgrund der Gesetzesänderung das Wahlrecht der Arbeitnehmer, auf die Reduzierung des beitragspflichtigen Arbeitsentgelts in der Rentenversicherung zu verzichten, obsolet. Getätigte Erklärungen verlieren zum 1. Juli 2019 ihre Wirkung, sollten jedoch zunächst weiter aufbewahrt werden um Missverständnisse in der Betriebsprüfung zu vermeiden.

(vgl. auch SSP, Ausgabe 6/2019, S. 17)