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IHK-Handelsausschuss tagte: Handel fordert mehr Vertrauen der Politik

Der IHK-Handelsausschuss unter Vorsitz von Charlotte Lamb (Mitte) und IHK-Betreuer Dr. Christian Seynstahl (links) hat Mitte September bei der Rockenstein AG in Veitshöchheim getagt. Rechts im Bild: Rockenstein-Vorstand Christoph Rockenstein. Foto: IHK

Anlässlich der Herbstsitzung war der IHK-Handelsausschuss Mitte September zu Gast bei der rockenstein AG in Veitshöchheim. Erstmals seit Beginn der Coronapandemie begrüßte Ausschussvorsitzende Charlotte Lamb die Mitglieder wieder zu einer rein physischen Sitzung. Die Ausschussmitglieder befassten sich vor allem mit der aktuellen Lage in der Handelsbranche.

Die Unternehmerinnen und Unternehmer kritisierten vor allem die zunehmende Regulierung im Handel. Vor dem Hintergrund einer drohenden Rezession beklagten sie auch ein fehlendes Verständnis der Politik für die großen Herausforderungen der Wirtschaft im Allgemeinen – und Handelsbranche im Speziellen.

Ausschussvorsitzende Charlotte Lamb begrüßte als Referentin Dr. Ulrike Regele, Leiterin des Referats Handel beim Deutschen Industrie- und Handelskammertags e.V. (DIHK). Die Handelsexpertin ging in ihrem Vortrag vor allem auf rund zwei Dutzend Gesetzgebungsvorgänge auf EU- und Bundesebene ein, die teils drastische Änderungen im deutschen Handel nach sich ziehen. Händler müssten immer neue Regularien beachten, wohingegen Lösungen für die großen Herausforderungen der Branche – so etwa die Energiesicherheit, die Fachkräftesicherung, die historisch niedrige Konsumstimmung oder die gravierenden Lieferengpässe bei gleichzeitig steigenden Preisen – auf sich warten ließen, so Regele.

Mangelndes Verständnis der Politik

In Gesprächen mit Mandatsträgern bemängeln die Ausschussmitglieder regelmäßig ein mangelndes Interesse und fehlende Wertschätzung der Politik gegenüber der Wirtschaft. Die Leistung als Arbeitgeber, Steuerzahler und Versorger werde nicht ausreichend gewürdigt. Besonders deutlich wäre dies jüngst bei der Energieeinsparverordnung geworden: Anlässlich steigender Energiekosten sei es im ureigenen Interesse der Unternehmen, Möglichkeiten zum Energiesparen zu prüfen und umzusetzen. Eine gesetzliche Regulierung sei hierfür nicht erforderlich. Mehr Vertrauen in die heimische Wirtschaft statt Bevormundung und Zuschreibung ist daher der gemeinsame Appell der Ausschussmitglieder an Politik und Öffentlichkeit.

rockenstein AG als innovativer IT-Dienstleister

Zum Abschluss der Sitzung stellte Gastgeber Christoph Rockenstein, Vorstand der rockenstein AG, sein Unternehmen vor. Der Internet-Service-Provider sitzt seit 30 Jahren in Mainfranken und betreibt im Raum Würzburg drei Rechenzentren. Im neu bezogenen Firmensitz in Veitshöchheim können Unternehmen auch Tagungsräumlichkeiten nutzen. Zudem werden perspektivisch Coworking Spaces geschaffen.

Information:
Dr. Christian Seynstahl
Tel. 0931 4194-314
E-Mail: christian.seynstahl@wuerzburg.ihk.de