Bayerische Sonderhilfe Weihnachtsmärkte ist gestartet

Der Freistaat Bayern gewährt Marktkaufleuten und Schaustellern, die von der Absage der Weihnachtsmärkte im Jahr 2021 betroffen sind, eine Sonderhilfe.

Diese Sonderhilfe ist ein vollständig aus Landesmitteln finanzierter Programmteil der Bayerischen Corona-Härtefallhilfe. Hierfür stellt der Freistaat bis zu 30 Millionen Euro zur Verfügung.

Betroffene Marktkaufleute und Schausteller sollen so bei ihrem privaten Lebensunterhalt im Zeitraum November 2021 bis März 2022 unterstützt werden. Gewährt wird für den Zeitraum November 2021 bis März 2022 ein Unternehmerlohn von monatlich bis zu 1.500 Euro, maximal also 7.500 Euro. Dabei hängt die Höhe der Sonderhilfe Weihnachtsmärkte vom Vergleichsumsatz im November und Dezember 2019 ab: Die Förderung darf maximal 40 Prozent des Vergleichsumsatzes betragen.

Antragsberechtigt sind Beschicker von Weihnachts-, Advents- und Jahresmärkten, die im Zeitraum zwischen dem 15. November und 31. Dezember 2021 in Bayern hätten stattfinden sollen. Diese müssen einen Corona-bedingten Umsatzrückgang von mindestens 70 Prozent im Dezember 2021 gegenüber Dezember 2019 nachweisen. Für junge Beschicker gelten Sonderregelungen.

Die Sonderhilfe Weihnachtsmärkte kann zusätzlich zur Überbrückungshilfe bzw. Neustarthilfe beantragt werden. Anträge können ausschließlich über einen prüfenden Dritten, d.h. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt, gestellt werden. Eine Direktantragstellung ist nicht möglich. Die Antragsfrist endet am 31. März 2022.

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