Corona-Sonderfonds für Messen und Ausstellungen auf den Weg gebracht

Der bayerische Ministerrat hat in seiner Sitzung vom 4. Oktober 2021 die Umsetzung eines Ausfallfonds des Bundes für Messen und Veranstaltungen in Bayern auf den Weg gebracht.

Der Fonds entschädigt Ausfälle, die aus Corona-bedingten behördlichen Verboten gewerblicher Messen und Ausstellungen entstehen. Bundesweit stehen insgesamt 600 Millionen Euro zur Verfügung. Abgesichert werden bis zu 80 Prozent des entstandenen Schadens, maximal sind bis zu acht Millionen Euro je Veranstaltung möglich. Angesetzt werden können unter anderem Miet- und Pachtkosten für Veranstaltungsstätten, mobile Infrastruktur und veranstaltungsbezogene Kosten für Personal, Marketing und Kommunikation. Voraussetzung ist, dass die gesamte Veranstaltung im Zeitraum zwischen dem 22. Oktober 2021 und dem 30. September 2022 infolge eines Corona-bedingten behördlichen Verbotes abgesagt wurde. Finanzielle Einbußen durch Teilausfälle oder eine reduzierte Teilnehmerzahl sind nicht erstattungsfähig.

Damit der Corona-Sonderfonds für Messen und Ausstellungen greifen kann, muss die abzusichernde Veranstaltung im Vorfeld elektronisch registriert werden. Eine Registrierung soll noch im Laufe des Oktobers 2021 möglich sein. Die Antragstellung ist über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt) abzuwickeln und muss innerhalb von drei Monaten nach dem geplanten Durchführungsdatum der Veranstaltung, spätestens jedoch bis zum 15. November 2022, erfolgt sein.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei, 4. Oktober 2021