Corona: internationale Wege aus der Krise

Die Coronapandemie behält die Weltwirtschaft weiter im Griff. Doch während die Situation in einigen Ländern weiter kritisch ist, zeichnet sich in anderen eine Erholung ab oder die Märkte haben gar Vorkrisenniveau erreicht. Die interaktive Karte des GTAI „Wege aus der Coronakrise“ zeigt aktuelle Lageeinschätzungen der Auslandsexpertinnen und -experten des GTAI zu rund 100 Ländern.

Die Coronakrise wird auch 2021 weltweit spürbar sein, doch einige Regionen erholen sich schneller als andere. In Asien werden im Schnitt hohe Wachstumsraten prognostiziert und rege in Zukunftsindustrien investiert. Auch in den Staaten der GUS und in Südosteuropa erreichen einige Volkswirtschaften voraussichtlich noch in diesem Jahr das Vorkrisenniveau. In der EU ist die Entwicklung (noch) verhaltener, ebenso in den meisten Ländern Afrikas. Auf dem amerikanischen Kontinent sind die Aussichten in den USA aufgrund riesiger Förderprogramme der neuen Administration gut, während in vielen Ländern Lateinamerikas nicht mit einer raschen Erholung zu rechnen ist.

Auch mit Blick auf verschiedene Branchen gibt es Vorreiter und Nachzügler in der Erholung. Das verarbeitende Gewerbe war zunächst unter Druck geraten, ist aber relativ gut durch die Krise gekommen. Von so massiven Konjunkturpaketen wie in den USA können der deutsche Maschinenbau und die elektrotechnische Industrie profitieren. In Zentralasien und Osteuropa boomt die Bau- und Baustoffindustrie durch Infrastruktur- und Konnektivitätsprojekte. Unternehmen, die bereits stark auf Automatisierung und Digitalisierung gesetzt hatten, konnten die Krise besser meistern. Die Investitionen in Automatisierung und Robotik dürften daher kräftig wachsen. Neben der Produktion stehen Logistikzentren und Lager, aber mittelfristig auch Dienstleistungen wie Gesundheit oder das Hotel- und Gastgewerbe im Fokus.

Hier finden Sie die interaktive Karte "Wege aus der Coronakrise"   der Germany Trade & Invest (GTAI) zu rund 100 Ländern.