November-/Dezemberhilfe: Antragsfrist endet am 30. April 2021

Unternehmen, die im November und Dezember 2020 von den Schließungsanordnungen der Länder betroffen waren, können noch bis zum 30. April 2021 November- und Dezemberhilfe beantragen.

Die November- und Dezemberhilfe richtet sich an Unternehmen aller Größen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, Solo-Selbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, deren wirtschaftliche Tätigkeit vom Corona-bedingten Lockdown im November und Dezember 2020 auf eine der folgenden Weisen betroffen ist:

  • Direkte Betroffenheit: Unternehmen, die auf Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses vom 28. Oktober 2020 ihren Geschäftsbetrieb einstellen mussten.
  • Indirekte Betroffenheit: Unternehmen, die regelmäßig mindestens 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt betroffenen Unternehmen erzielen.
  • Betroffenheit über Dritte: Unternehmen, die regelmäßig mindestens 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferungen und Leistungen im Auftrag direkt von den Maßnahmen betroffener Unternehmen über Dritte erzielen.

Die Höhe der November- und Dezemberhilfe beträgt bis zu 75 Prozent des jeweiligen Vergleichsumsatzes. Die Antragstellung erfolgt in den meisten Fällen über prüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt). Solo-Selbstständige können unter bestimmten Voraussetzungen ihren Antrag selbst stellen, hierzu ist ein ELSTER-Zertifikat erforderlich.

Weiterführende Informationen und eine ausführliche FAQ-Übersicht finden Sie auf der Überbrückungshilfe-Plattform unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 2021