USA: Zölle - das Wichtigste auf einem Blick

Nach Auffassung des Gerichts ermächtigt IEEPA den Präsidenten nicht zur Einführung genereller Einfuhrzölle. Da diesen IEEPA-Zöllen die Rechtsgrundlage fehlt, sind diese illegal.

 

  • Durch das Urteil sind der weltweite Basiszollsatz, die "Reziproken Zollsätze" (für die EU 15%) sowie die Fentanyl Zölle (25% Kanada/Mexiko, 10% China) rechtswidrig. Die IEEPA ist keine geeignete Rechtsgrundlage, da diese einen Notstand voraussetzt, den das Gericht als nicht gegeben sah.

     

  • Über Rückforderungen wurde nicht entschieden - aufgrund eventuellen Fristablauf, wird empfohlen, sich bei der IHK New York kundig zu machen.

     

  • Zölle unter Section 232 des „Trade Expansion Act“ (nationale Sicherheit) auf Stahl/Aluminium (50%), Autos (15%), LkWs (25%), Holz (10%), usw. bleiben weiterhin in Kraft. 

     

  • Zölle unter Section 301 des „Trade Act of 1974“ (Reaktion auf unfaire Handelspraktiken) bleiben ebenso weiter in Kraft.

     

  • Seit 24.02.2026 wird ein neuer globaler Zoll von 10 % nach Section 301 des „Trade Act of 1974“ (Reaktion auf unfaire Handelspraktiken) erhoben (15 % Zoll sind nur angedroht, aber noch nicht rechtkräftig festgelegt). 

     

  • Der neue Zollsatz kann max. 150 Tage gelten.

     

  • Es erfolgen Untersuchungen, inwieweit danach neue Zölle auf eine Rechtsgrundlage nach „Section 301“ (unfaire Handelspraktiken) erlassen werden können.

     

  • Ausnahmen vom globalen Zoll von 10% (aufgrund der Bedürfnisse der US-Wirtschaft oder internationalen Zahlungsprobleme der Vereinigten Staaten) sind z.B. 

    - bestimmte kritische Mineralien und Metalle,

    - pharmazeutische und pharmazeutische Inhaltsstoffe,

    - pharmazeutische und pharmazeutische Inhaltsstoffe,

    - USMCA-konforme Güter aus Kanada und Mexiko;

    - bestimmte Luft- und Raumfahrtprodukte,

    - bestimmte Automobilprodukte.

     

  • Weitere Informationen: 

    Beendigung bestimmter Zollmaßnahmen – Das Weiße Haus

    Fortsetzung der Aussetzung der zollfreien de-minimis-Behandlung für alle Länder – Das Weiße Haus

    DIHK-Webinar: Transatlantisch Wirtschaften 2026

    Ursprung und Präferenzen - IHK Würzburg-Schweinfurt