CIO-Network Mainfranken gestartet – IT-Austausch auf Augenhöhe

Alle Teilnehmer der Auftaktveranstaltung CIO-Network Mainfranken

Alle Teilnehmer der Auftaktveranstaltung CIO-Network Mainfranken - Foto: IHK

Würzburg – Der Auftakt des neuen CIO-Network Mainfranken markiert den Beginn eines lebendigen Austauschs unter IT-Verantwortlichen in der Region. Die IHK Würzburg-Schweinfurt bietet mit dem neuen Netzwerk eine neutrale Plattform für fachlichen Dialog, strategischen Input und gegenseitige Unterstützung – fernab von Vertriebsinteressen.

Das Netzwerk richtet sich an IT-Leiterinnen und IT-Leiter aus Unternehmen in Mainfranken. Ziel ist es, aktuelle Themen aus der Unternehmens-IT praxisnah zu beleuchten, strategische Perspektiven aufzuzeigen und den gemeinsamen Lernprozess zu fördern.

Bereits beim Kick-off war zu spüren: Hier entsteht mehr als ein Veranstaltungsformat – ein echter Raum für vertrauensvollen Austausch.

Impulsgeber und starke Stimmen aus der Praxis

Eröffnet wurde das CIO-Network durch virtuelle Grußworte von Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Digitalminister, und Robert Mayer, CIO Europe bei Fujitsu. Beide betonten die zentrale Rolle der Digitalisierung für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der regionalen Wirtschaft.

Ein Highlight war das anschließende Fachpanel mit:

• Dr. Max Ruhwinkel (Knauf)
• Dr. Michael Schüe (va-Q-tec)
• Hans-Jürgen Weyrich (JOPP)

Die Referenten gaben tiefgehende Einblicke in strategische IT-Fragestellungen ihrer Unternehmen – von OT- und IT-Security über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bis hin zu organisatorischen Transformationsprozessen.

Drei zentrale Erkenntnisse aus der Diskussion:

  1. OT-Sicherheit muss stärker priorisiert werden – sie ist kritischer Bestandteil der Resilienz.
  2. KI-Strategien variieren je nach Unternehmensgröße, Branche und digitaler Reife – ein "One size fits all" gibt es nicht.
  3. Trotz unterschiedlicher Unternehmensgrößen ähneln sich viele Herausforderungen – insbesondere im Spannungsfeld zwischen Datenschutz, Innovationsdruck und der aktiven Einbindung der Mitarbeitenden.

Florian Duerr von der Eberspächer Group präsentierte einen überzeugenden Best Practice-Ansatz: Mit gezielten Enablement-Maßnahmen und praxisnahen Workshops wurde intern Akzeptanz geschaffen, sodass KI-Anwendungsfälle aus der Organisation selbst entstanden – und nicht „von oben“ diktiert wurden.

Formate, die Vertrauen schaffen

Lunch & Learn, Afterwork-Runden oder eben das CIO-Network zeigen: Neben technischer Expertise braucht es Orte, an denen Erfahrungen geteilt, Perspektiven gewechselt und Vertrauen aufgebaut werden kann. In Zeiten dynamischen technologischen Wandels sind solche Netzwerke unverzichtbar.

Ein großer Dank gilt allen Mitwirkenden dieses gelungenen Auftakts – insbesondere Linus Trips, Dr. Lukas Kagerbauer, Saskia Bach sowie den Kolleginnen und Kollegen aus Schwaben Robert Mayer und Anna-Fiora Kilger, die ihre wertvolle CIO-Netzwerk-Erfahrung in den Aufbau eingebracht haben.

Fortsetzung am 27. November 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr

Die nächste Runde des CIO-Network Mainfranken ist bereits in Planung. Die IHK Würzburg-Schweinfurt freut sich auf den weiteren Austausch und lädt interessierte IT-Verantwortliche aus der Region herzlich zur Mitwirkung ein.

Kontakt für Rückfragen und Netzwerkbeteiligung:

Julia Holleber, M.A.
Referentin für Innovation und Digitalisierung
julia.holleber@wuerzburg.ihk.de
Informationen zum Netzwerk: https://www.wuerzburg.ihk.de/cio-network/