Presse

02.02.2017 - 13:20 Uhr

Digitalisierung im Einzelhandel

Städte wachsen analog und digital zusammen

Wertheim – Die Kooperationsveranstaltung der IHK Würzburg-Schweinfurt und der IHK Heilbronn-Franken am 31. Januar 2017 in der IHK-Außenstelle Wertheim befasste sich mit den Herausforderungen des innerstädtischen Einzelhandels. Insbesondere Chancen und Risiken durch die Digitalisierung standen dabei im Mittelpunkt des Interesses der rund 50 Teilnehmer.

Christian Kramer, CIMA Beratung + Management GmbH aus München, erklärte, Städte würden nun analog und digital zusammenwachsen und skizzierte Anforderungen, die Innenstädte und Einzelhändler erfüllen müssen, um neuen Kundenansprüchen gerecht zu werden. So müssten etwa öffentliche WLAN-Hotspots ausgebaut werden, damit Passanten länger in den Innenstädten verweilen. Er beleuchtete außerdem die Folgen digitaler Trends und neuer Technologien wie dem autonomen Fahren oder interaktiver Schaufenster.  

Professor Dr. Jürgen Rauh, Vorstandssprecher des Zentrums für Regionalforschung der Universität Würzburg, berichtete über die Studie „Konfliktfelder des innerstädtischen Einzelhandels - eine Untersuchung in den mainfränkischen Mittelzentren“, beauftragt durch die IHK Würzburg-Schweinfurt und unterstützt durch den HBE e.V.. Rauh führte aus, um was sich Einzelhändler, Immobilieneigentümer, Planer und Politik kümmern müssen, damit mittelgroße Städte attraktiv und zukunftsfähig bleiben. Er erläuterte Probleme durch innerstädtische Immobilienstrukturen, die Konkurrenz durch Filialisten und großflächige Einzelhändler am Stadtrand sowie Veränderungen durch den demografischen Wandel. Rauh betonte dabei die Bedeutung einer engen Kooperation der lokalen Akteure.  

Information:
Dr. Christian Seynstahl
Tel. 0931 4194-314
E-Mail: christian.seynstahl@ wuerzburg.ihk.de