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24.04.2018 - 09:59 Uhr

„erinnerung.an.morgen“, Malerei von Iris Wöhr-Reinheimer

New York in Würzburg

Würzburg – Viele Kunstfreunde ließen sich vom Biergartenwetter nicht abhalten und folgten der Einladung der IHK zur ersten Ausstellungseröffnung dieses Jahres.

Nach einer kurzen Begrüßung, in der Hauptgeschäftsführer Ralf Jahn auf die Bedeutung der IHK alsWeiterbildungszentrum hinwies, führte Gisela Wohlfromm schwungvoll und pointiert in die Ausstellung ein.  

Mit dem Titel „erinnerung.an.morgen“ stellt die Künstlerin Iris Wöhr-Reinheimer Bilder aus, die überwiegend bei einem ihrer Aufenthalte in New York entstanden sind. Skaterkids, Dogsitter und allerlei schräge Typen ziehen durch ihre Werke und lassen die große amerikanische Metropole hier bei uns lebendig werden.  

Die Künstlerin Iris Wöhr-Reinheimer, die in ganz unterschiedlichen Welten zu Hause ist, zieht ihr Spannungsdreieck von Stuttgart und Berlin bis nach New York. Mehr als 25 Jahre lang fuhr sie jedes Jahr zu verschiedenen Jahreszeiten in die amerikanische Metropole, um die Stadt in all ihren vielschichtigen, vibrierenden Facetten kennenzulernen und sich mit einmaligen Beobachtungen aufzuladen. Mit ihrer Kamera streifte sie wochenlang durch die diversen Stadtviertel, mit ihrer gesamten Wahrnehmung immer bereit für einen blinden Schnappschuss oder eine schnelle Skizze. Abends im Atelier wird das Erlebte aussortiert und gesichtet, geprüft und bewertet. Bis spät in der Nacht steht sie dann an der Staffelei und malt und malt und ist nicht zu stoppen, unter ihr die Geräusche der Straße, quietschende Reifen, Sirenen, Klavier und Schlagzeug vom Nachbarn, heftige Gewitter und Regenschauer, und das alles oft bei Temperaturen kurz vor 40 Grad.

Für Iris Wöhr-Reinheimer ist Kunst die Auseinandersetzung mit den jeweiligen Eindrücken, eine Auseinandersetzung mit der Figur, der Form, der Farbe, dem Thema, dem Inhalt, dem Umsetzen. Sie malt Momentaufnahmen, die das Gesehene in einem kurzen Augenblick des Stillstands festhalten, wobei jedoch durch die abstrahierende Auflösung des Gegenständlichen die Dynamik, die implizit jedem Moment innewohnt, mit zur Darstellung kommt. So bleibt es dem Betrachter überlassen, ob er in einem Bild eine Erinnerung assoziiert oder ob er an etwas Zukünftiges denkt. Mit ihrer Ausstellung „erinnerung.an.morgen“ nimmt die Künstlerin jedenfalls uns alle mit auf eine Reise, ob in die Vergangenheit oder in die Zukunft.  

Die Ausstellung ist bis Ende Juni 2018 zu besichtigen, der Eintritt ist kostenfrei.

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8-20 Uhr, Freitag 8-17 Uhr, Samstag 8-12 Uhr, in den Schulferien: Montag bis Donnerstag 8-16 Uhr, Freitag 8-13 Uhr.