Presse

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25.04.2018 - 13:34 Uhr

Regionalnetzwerktreffen „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“

Interkulturalität kommt in Arbeitswelt an

Würzburg – „Das Regionalnetzwerk in Mainfranken dient bundesweit als Vorbild für den Schulterschluss von Unternehmern einer Region zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit“, lobte Marlene Thiele vom „Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ des DIHK. Sie führte gemeinsam mit Constantin Bräunig die rund 60 Teilnehmer durch das vierte Regionalnetzwerktreffen im Bildungszentrum der Handwerkskammer.

Die kulturellen Besonderheiten im Arbeitsalltag standen auf der Agenda. „Ein Chef muss mit seinen Mitarbeitern reden und trägt mit seinem Vorbild maßgeblich zu einem erfolgreichen Betriebsklima bei“, fasste Thiele zum Ende der Veranstaltung als Quintessenz zusammen, was für alle Arbeitsverhältnisse gilt -  ob mit oder ohne Fluchthintergrund. Mit den Betrieben reden, ist auch das gemeinsame Ziel der IHK Würzburg-Schweinfurt und der Handwerkskammer für Unterfranken, um die Integration von Geflüchteten in der Region voranzutreiben. Mit dem Regionalnetzwerk steht den mainfränkischen Unternehmern eine Plattform zum Informationsgewinn und Austausch zur Verfügung.  

Rechtsanwältin Dr. Niloufar Hoevels stimmte die Zuhörer in ihrem Impulsvortrag praxisorientiert in das Zusammenspiel von Islam und Arbeitsrecht ein. In den anschließenden Talkrunden diskutierten die Teilnehmer ausgiebig mit den geladenen Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit Fluchthintergrund über die Erfahrungen von und mit Migranten in der deutschen Arbeitswelt.  

Ansprechpartner:
Johannes Röder,
Tel. 09721 7848-681,
E-Mail: johannes.roeder@ wuerzburg.ihk.de