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29.11.2019 - 07:50 Uhr

Betriebe müssen Jahresabschlüsse einreichen

IHK warnt vor Ordnungsgeldern

Per Gesetz sind viele Unternehmen offenlegungspflichtig.

Demnach müssen sie mit Ende des Geschäftsjahres ihre Jahresabschlussunterlagen elektronisch beim Bundesanzeiger einreichen. Für Unternehmen, deren Geschäftsjahr am 31. Dezember schließt, endet dann die Frist zur Einreichung der Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2018.  

Die IHK erinnert betroffene Betriebe wie Kapitalgesellschaften und einzelne Personenhandelsgesellschaften, die verbleibende Zeit zu nutzen und ihren Verpflichtungen in Sachen Offenlegung nachzukommen. „Wir raten den Unternehmen, Bilanzen und erforderliche Unterlagen rechtzeitig zu erstellen, damit sie spätestens ein Jahr nach Abschluss des Geschäftsjahres eingereicht werden können“, erklärt Jacek Braminski, Referent für Recht und Steuern sowie Standortpolitik bei der mainfränkischen IHK.  

Für Kleinstunternehmen, insbesondere für diejenigen Betriebe, die über zwei Jahre hinweg zwei von drei Schwellenwerten – etwa eine Bilanzsumme von 350.000 Euro, Umsatzerlöse von 70.000 Euro oder eine Arbeitnehmeranzahl von 10 – nicht überschreiten, gelten Sonderregelungen: Sie müssen ihre Bilanz sowie weitere Unterlagen nicht per se offenlegen und auch nicht dafür Sorge tragen, dass ihr Jahresabschluss im Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de) elektronisch veröffentlicht wird. Kleinstunternehmen können dem Bundesanzeiger die Bilanz auch elektronisch übermitteln, wo sie auf Wunsch nicht veröffentlicht sondern nur für etwaige Anfragen hinterlegt werden muss.    

Bei Versäumnis der Frist oder unvollständiger Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren durch das Bundesamt für Justiz.    

Information:
Jacek Braminski
Tel. 0931 4194-242
E-Mail: jacek.braminski@ wuerzburg.ihk.de