Presse

zurück zur Übersicht
19.12.2018 - 11:27 Uhr

Ordnungsgelder vermeiden

IHK erinnert an Fristen für Jahresabschlüsse

Per Gesetz sind viele Unternehmen offenlegungspflichtig.

Demnach müssen diese mit Ende des Geschäftsjahres ihre Jahresabschlussunterlagen elektronisch beim Bundesanzeiger einreichen. Für Unternehmen, deren Geschäftsjahr am 31. Dezember schließt, endet die Frist zur Einreichung der Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2017.  

Die IHK erinnert betroffene Betriebe wie Kapitalgesellschaften und einzelne Personenhandelsgesellschaften, die verbleibende Zeit zu nutzen und ihren Verpflichtungen in Sachen Offenlegung nachzukommen. Außerdem rät die Wirtschaftskammer den Unternehmen, Bilanzen und erforderliche Unterlagen rechtzeitig zu erstellen, damit sie spätestens ein Jahr nach Abschluss des Geschäftsjahres eingereicht werden können.  

Für Kleinstunternehmen gibt es bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahres­ab­schlus­ses Erleichterungen. Sie brauchen nur ihre Bilanz ohne Anhang und Gewinn- und Verlustrechnung einzureichen. Zudem haben sie die Möglichkeit, ihre Bilanz lediglich zu hinter­legen statt sie zu veröffentlichen; die Bilanz ist dann für Interessierte nur auf kos­ten­pflichtigen Antrag beim Bundesanzeiger als elek­tronische Kopie erhältlich. Begünstigt sind solche Unternehmen, die zumindest zwei der drei folgenden Schwellenwerte über zwei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre nicht überschreiten: 350.000 Euro Bilanz­summe, 700.000 Euro Umsatzerlöse, 10 Arbeitnehmer im Jahres­durchschnitt. Informationen dazu gibt die Internetseite des Bundesanzeigers (www.bundesanzeiger.de).    

Bei Versäumnis der Frist oder unvollständiger Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren ein, das Ordnungsgeld kann 2.500 Euro bis zu 25.000 Euro betragen.