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26.07.2019 - 10:50 Uhr

IHK-Vollversammlung tagte in Bolzhausen

Goldener IHK-Ehrenring für Otto Kirchner

Bolzhausen – Die Sommervollversammlung der IHK Würzburg-Schweinfurt hat am 25. Juli im Brückenbaron in Bolzhausen im Landkreis Würzburg getagt.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Verabschiedung einer Grundsatzposition zum Brenner Nordzulauf, ein Vortrag zur Regiopolregion Mainfranken und eine besondere Ehrung. Das Parlament der mainfränkischen Wirtschaft ehrte seinen ehemaligen Präsidenten Otto Kirchner mit dem Goldenen IHK-Ehrenring.  

Mit dieser höchsten und sehr seltenen Auszeichnung würdigt die IHK Würzburg-Schweinfurt das stetige, langjährige und intensive Engagement Kirchners für die regionale Wirtschaft. Kirchner ist in der über 175-jährigen Geschichte der Kammer erst der 22. Träger dieses Ringes. „An meinem Vorgänger Otto Kirchner sehen wir, wie das IHK-Motto „Gemeinsam unternehmen wir Verantwortung“ umgesetzt werden kann“, betonte IHK-Präsident Dr. Klaus D. Mapara in der Würdigung seines Amtsvorgängers. Kirchner habe wie kein anderer für die gemeinsamen Interessen der mainfränkischen Wirtschaft eingestanden und so stets geholfen, den Herausforderungen unserer Zeit besser zu begegnen, so Mapara. Aufgrund seines langjährigen Einsatzes seit 1987 im Ehrenamt der IHK hatte Otto Kirchner bereits 2012 die „Große Ehrenmedaille“ der IHK Würzburg-Schweinfurt erhalten. 2015 bekam er die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft. 

Brennernordzulauf auch für Regiopolregion Mainfranken wichtig  

In einer Grundsatzposition zum Brenner Nordzulauf sprach sich die IHK-Vollversammlung für den Bau eines dritten und vierten Gleises aus, um den Brenner Basistunnel ‎an das nördliche Schienenfernverkehrsnetz anzubinden. Die zusätzlichen Kapazitäten würden benötigt, um neben dem aktuellen ‎Transportvolumen das weiter steigende Güterverkehrsaufkommen bewältigen und ‎insbesondere Verkehre von der Straße auf die Schiene in ‎substanziellem Maße verlagern zu können‎. Davon würde auch die regionale Wirtschaft profitieren.  

Unter dem Motto „Regiopolregion Mainfranken – Mut zum Profil“ stellte Âsa Peterson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH, deren fünf Kompetenzfelder vor. Mit Hilfe der Kompetenzfelder Medizin und Gesundheit, Maschinenbau und Automotive, Neue Materialien und Kunststoff, IT und KI sowie Energie und Umwelt soll Mainfranken gestärkt werden. Im Fokus stehen dabei die Innovationsförderung, die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, die Stärkung der Wirtschaftskraft, die Bewältigung des demografischen Wandels und damit die Fachkräftesicherung, sowie die Profilbildung der Region.