Presse

26.06.2020 - 11:51 Uhr

IHK begrüßt Hilfspaket der Bundesregierung

Finanzielle Hilfen für Ausbildungsbetriebe

Die IHK Würzburg-Schweinfurt begrüßt, dass die Bundesregierung ein Paket zur Unterstützung von Ausbildungsbetrieben auf den Weg bringt.

Es sei  wichtig, Unternehmen in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Lage bei der Ausbildung von Fachkräften zu unterstützen, so Dr. Lukas Kagerbauer, IHK-Bereichsleiter Berufsausbildung. In einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt würden Unternehmen auch weiterhin auf ihre gut ausgebildeten Fachkräfte angewiesen sein. „Umso wichtiger ist es, auch weiterhin in die duale Berufsausbildung zu investieren und somit die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes zu sichern“, so Kagerbauer weiter. Das Förderprogramm sei insofern ein gutes Signal. 

Mit dem Programm „Ausbildungsplätze sichern“ sollen Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation unterstützt und motiviert werden, ihr Ausbildungsplatzangebot trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation aufrecht zu erhalten und jungen Menschen die Fortführung und den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu ermöglichen. 

500 Millionen Euro Fördersumme

Das Maßnahmenpaket der Bundesregierung mit einem Umfang von 500 Millionen Euro umfasst im Wesentlichen fünf Themenschwerpunkte:

  • Ausbildungsprämie bei Erhalt des bisherigen Ausbildungsniveaus im Vergleich der letzten drei Jahre (Einmalig 2.000 Euro für jeden neu eingestellten Auszubildenden)
  • Ausbildungsprämie bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus im Vergleich der letzten drei Jahre (Einmalig 3.000 Euro für jeden zusätzlich eingestellten Auszubildenden)
  • Förderung bei Vermeidung von Kurzarbeit (Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent im gesamten Betrieb kann mit 75 Prozent der Ausbildungsvergütung gefördert werden)
  • Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung (Bei Umsatzrückgang in den Monaten April und Mai um mindestens 60 Prozent gegenüber Vorjahresmonaten)
  • Übernahmeprämie (Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzunternehmen) Die Förderrichtlinie ist zeitlich befristet bis Ende 2020 beziehungsweise Juni 2021.         

Für alle Förderlinien gelten einheitliche Rahmenbedingungen:

  • kleine und mittlere Unternehmen mit maximal 249 Mitarbeitern (Stichtag ist der 29. Februar 2020)
  • nur anerkannte Ausbildungsberufe werden als Grundlage herangezogen
  • Doppelförderung innerhalb der Förderlinien sowie Förderungen parallel durch Landes- und Bundesprogramme werden ausgeschlossen.
  • Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich erst nach Ablauf der Probezeit

Sobald die Umsetzung der Förderrichtlinien erfolgt ist und mögliche Fördergelder beantragt werden können, informiert die IHK darüber.     

Information:
Dr. Lukas Kagerbauer
Tel..: 0931 4194-361
E-Mail: lukas.kagerbauer@ wuerzburg.ihk.de