© Geobasisdaten / Bayerische Vermessungsverwaltung

Wirtschaftsraum Mainfranken

Landkreis Kitzingen

Im Südosten des IHK-Bezirks Mainfranken gelegen, gilt der Weinlandkreis Kitzingen als innovativer Standort und profitiert hierbei von einer Vielzahl an forschenden Unternehmen sowie von der Nähe zu den Oberzentren Würzburg und Schweinfurt mit diversen Forschungseinrichtungen wie der Universität Würzburg und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS).

Kompetenzfelder

Als wirtschaftliche Schwerpunkte gelten der Maschinen- und Anlagenbau, der Bereich Automotive sowie Baustoffe.

Verkehrsinfrastruktur

Der Landkreis Kitzingen profitiert hinsichtlich seiner Verkehrsinfrastruktur von der Nähe zu den Oberzentren Würzburg, Schweinfurt und Nürnberg. So führen die Autobahnen A 3 (Ost-West-Verbindung, Nürnberg - Frankfurt) und A 7 (Nord-Süd-Achse, Hamburg - Ulm) durch den Landkreis.

Daneben besteht die Anbindung an die Verkehrsverbünde Mainfranken (VVM) und Großraum Nürnberg (VGN), an das Fern- und Nahverkehrsnetz der Deutschen Bahn sowie ab Würzburg an das IC-, EC- und ICE-Netz. Die Flughäfen Frankfurt am Main, Nürnberg, Stuttgart und Erfurt sowie der Verkehrslandeplatz Giebelstadt sind gut zu erreichen.

Auch eine Anbindung an den Rhein-Main-Donau-Kanal über die Mainhäfen des Landkreises besteht.

  Aktueller Stand Veränderung zum Vorjahreszeitraum
Bevölkerung
(31.12.2015)
89.306
Bruttoinlandsprodukt
(2015, in Millionen Euro)
2.763
IHK-zugehörige Firmen
(März 2017)
6.709
Gewerbeanmeldungen
(2016)
629
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
(30.06.2016)
30.993
Arbeitslosenquote
(Oktober 2017)
2,2 %
Exportquote
(2016)
32,9 %

Starke ZunahmeStarke ZunahmeZunahmeZunahmeStabilStabil
starke AbnahmeStarke AbnahmeAbnahmeAbnahme

Wesentliche wirtschaftliche Kennzahlen im Überblick

Wirtschaftsstruktur und IHK-zugehörige Unternehmen

Die Wirtschaftsstruktur des Landkreises Kitzingen ist vom tertiären Sektor - dem Dienstleistungssektor - geprägt; im Jahr 2015 wurden 63,4 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung (BWS) im Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 34,1 Prozent entfielen auf das produzierende Gewerbe und 2,5 Prozent auf die Landwirtschaft.

Die IHK-Statistik zählt im Landkreis 6.709 Unternehmen - mehrheitlich Kleingewerbetreibende (80,0 Prozent) - die hauptsächlich im Dienstleistungssektor und dem Einzelhandel tätig sind.

Gründungsgeschehen

Im Jahr 2016 wurden im Landkreis Kitzingen 629 Gewerbeanmeldungen bei 558 Gewerbeabmeldungen gezählt. Somit resultiert ein positiver Gründungssaldo von 71 Unternehmen. Im Zeitverlauf ist das Gründungsgeschehen rückläufig - im Jahr 2010 betrug das Gründungswachstum 259 Unternehmen.

Arbeitsmarkt

Im Landkreis Kitzingen waren im Jahresdurchschnitt 2016 insgesamt 1.409 Arbeitslose gemeldet, die Arbeitslosenquote betrug 2,8 Prozent. Seit dem Jahr 2010 entwickelt sich der regionale Arbeitsmarkt positiv, die Arbeitslosenquote ging um 1,3 Prozentpunkte zurück, wenngleich der stärkste Rückgang zwischen den Jahren 2010 und 2011 festzustellen ist (0,9 Prozentpunkte).

Stand Juni 2016 wurden 30.993 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gezählt. Die beschäftigungsstärksten Branchen sind die gewerblichen Dienstleistungen (37,7 Prozent), das Verarbeitende Gewerbe (33,2 Prozent) sowie der Handel (15,4 Prozent).

Weitere Informationen zum Landkreis Kitzingen erhalten Sie auf unserem Standortportal Bayern.

Ansprechpartner

Dr. Sascha Genders

Diplom-Volkswirt, LL. M. Eur.

Bereichsleiter Standortpolitik |
Existenzgründung und Unternehmensförderung

Würzburg

Telefon: 0931 4194-373

E-Mail: sascha.genders@ wuerzburg.ihk.de

Kontaktformular

Elena Fürst

M. Sc. Economics

Referentin Konjunktur und Statistik

Würzburg

Telefon: 0931 4194-320

E-Mail: elena.fuerst@ wuerzburg.ihk.de

Kontaktformular

Jessica Philipp

Sachbearbeiterin Standortpolitik

Würzburg

Telefon: 0931 4194-342

E-Mail: jessica.philipp@ wuerzburg.ihk.de

Kontaktformular