29.06.2017 - 13:23 Uhr

International

Exportkontrolle: Import von Eisen- und Stahlerzeugnissen

Die Europäische Union hat durch die Durchführungsverordnung (EU) 2016/670 der Kommission vom 28. April 2016 die vorherige Überwachung der Einfuhren bestimmter Eisen- und Stahlerzeugnisse mit Ursprung in allen Nicht-EU-Ländern mit Ausnahme von Norwegen, Island und Liechtenstein eingeführt. Aufgrund der neuen Durchführungsverordnung (EU) 2017/1092, die am 11. Juli 2017 in Kraft tritt, wird die Untergrenze für die Überwachungsdokument-Pflichtigen Erzeugnisse der HS-Position 7318 auf 5.000 Kilogramm angehoben.

Zur zollrechtlichen Abfertigung der unter die Überwachung fallenden Produkte ist ab dem 3. Juni 2016 bis einschließlich 15. Mai 2020 ein Überwachungsdokument erforderlich. Einfuhren bis zu einem Nettogewicht von 2.500 kg werden hiervon nicht erfasst. Hierbei bezieht sich die Freigrenze jeweils auf die in einer Einfuhrsendung enthaltene Ware. Sie ist separat pro TARIC-Code anzuwenden unabhängig davon, ob das Gesamtgewicht der Einfuhrsendung 2.500 Kilogramm übersteigt.

Anträge auf Ausstellung eines Überwachungsdokuments sind ausschließlich online zu stellen. Voraussetzung für die Teilnahme am elektronischen Antragungsverfahren ist eine Selbstregistrierung des Einführers und ggf. des Anmelders/Vertreters. Das von Ihnen gewählte Passwort muss mindestens 6-stellig sein und neben Buchstaben mindestens eine Zahl und ein Sonderzeichen enthalten. Eine Anmeldung ist nur mit Ihrer EORI-Nummer und der Angabe der Niederlassungsnummer möglich.

weitere Hinweise finden Sie auf der Webseite der BAFA.

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