24.06.2020 - 15:36 Uhr

International

Europäische Union: EU-Handelshemmnisbericht 2020

Hier finden Sie die Stellungnahme des Bereichsleiters International der IHK Würzburg-Schweinfurt zum EU-Handelshemmnisbericht 2020

EU-Handelshemmnisbericht 2020

Am 18.06.2020 veröffentlichte die EU-Kommission den Jahresbericht über Handels- und Investitionshindernisse. Die positive Nachricht: 2019 konnten durch die Beseitigung von Hemmnissen durch die EU zusätzliche Exporte in Höhe von 8 Mrd. Euro generiert werden. Die negative Nachricht: Die Gesamtzahl der bestehenden Handelshemmnisse belief sich in 2019 weltweit auf 438, von denen 43 im vergangenen Jahr von 22 verschiedenen Ländern eingeführt wurden. Der Protektionismus bleibt damit als Problem bestehen. Im Fokus stehen für die EU wichtige Sektoren wie insbesondere die Informations- und Kommunikationstechnologie, Elektronik, Automobilindustrie und andere High-Tech-Branchen. Die meisten Handelsbeschränkungen betreffen den Zugang zum chinesischen und russischen Markt.


Mainfranken von Handelshemmnissen im Ausland betroffen
„Einzelne Länder ändern oftmals spontan ihre Anforderungen bei den Zolldokumenten, die für die Einfuhr nötig sind. Immer wieder stehen wir mit mainfränkischen Firmen in Kontakt, die ungerecht behandelt werden und versuchen bspw. über den DIHK und das Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern vor Ort Lösungen herbeizuführen, was oftmals zeitaufwendig ist .“, so der Bereichsleiter International der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Ansprechpartner: Kurt Treumann, Tel. 0931 4194-353, E-Mail: kurt.treumann@ wuerzburg.ihk.de


Link zur Pressemeldung der EU:
https://ec.europa.eu/germany/news/20200618-jahresbericht-zu-handelshemmnissen_de