06.03.2020 - 08:54 Uhr

Leitfaden

Recyclingfähige und nachhaltige Verpackungen

Ein neuer Leitfaden des BIHK zeigt Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen

Seit Jahren steigt die Menge an Verpackungsmüll, im Jahr 2017 auf über 18 Millionen ‎Tonnen in Deutschland. Der Verbrauch von Kunststoffverpackungen hat sich seit dem ‎Jahr 1995 sogar verdoppelt (UBA 2019). Die Gründe hierfür sind vielfältig.‎ Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, sollten Stoffkreisläufe geschlossen, ‎Verpackungen eingespart und nachhaltiger bzw. recyclingfähiger konzipiert werden.‎

Die Politik reagiert auf diese Herausforderung mit ambitionierten Vorgaben in der Gesetzgebung, beispielsweise im Verpackungsgesetz. So sollen in Deutschland bis 2022 ‎deutlich mehr Verpackungen recycelt werden als bisher. Darüber hinaus wünscht sich ‎auch der Verbraucher weniger und nachhaltigere Verpackungen. ‎

Da Verpackungen oft ein wichtiger Bestandteil eines Produktes sind, unter anderem ‎um den nötigen Schutz zu liefern oder um Hygienebestimmungen einzuhalten, ist die ‎Suche nach Alternativen bei Materialien und Verpackungen für Unternehmen nicht ‎einfach. ‎ Daher haben die bayerischen IHKs in Kooperation mit dem Ressourceneffizienz-‎Zentrum Bayern (REZ) einen Leitfaden für Unternehmen entwickelt, um einen ersten ‎Einstieg in das Thema zu geben. Unter anderem wird darauf eingegangen wie Verpackungsmaterial eingespart und auf nachhaltige und recyclingfähige Verpackungen ‎umgestellt werden kann. Unternehmensbeispiele aus Bayern zeigen, wie die ‎Umstellung auf nachhaltige Verpackungslösungen aussehen kann. ‎

Den Leitfaden finden Sie hier zum Download.

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