02.03.2017 - 09:03 Uhr

Leitfaden Rohstoffsicherung

IHK warnt vor Versorgungsengpässen bei Sand und Kies

© Getty Images/iStockphoto / bochimsang

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Würzburg – Die IHK Würzburg-Schweinfurt sieht die Versorgung der Wirtschaft mit heimischen Rohstoffen gefährdet und setzt sich für die Sicherung und Erschließung der bayerischen Rohstoffvorkommen ein.

Ein neuer Leitfaden der bayerischen IHKs zur Rohstoffsicherung informiert Unternehmen, Kommunalpolitik und Verwaltung über die Probleme der Rohstoffgewinnung und zeigt Wege für einen umwelt- und ressourcenschonenden Abbau. 

„Jährlich werden rund 150 Millionen Tonnen Steine und Erden in Bayern gefördert. Davon gehen 80 Prozent in die heimische Bauwirtschaft. Ist deren Versorgung mit regionalen Rohstoffen gefährdet, ist die hiesige Bauwirtschaft auf Importe angewiesen. Bereits im Rohstoffreport 2015 gaben 26 Prozent der befragten Unternehmen an, von Versorgungsengpässen bei Steinen und Erden betroffen zu sein. Die Planungs- und Genehmigungsbehörden sollten mit den Unternehmen gemeinsam Strategien entwickeln, die Rohstoffversorgung langfristig zu sichern.“, fordert Oliver Freitag, IHK-Bereichsleiter Innovation und Umwelt.  

Der neue Leitfaden zur Rohstoffsicherung gibt Unternehmen zudem einen Überblick über die wichtigsten Rechtsvorschriften einschließlich der Vorgaben aus dem Naturschutzrecht. Weiterhin vermittelt er, was bei der Planung, Genehmigung und dem Betrieb von Abbaustandorten zu beachten ist. Verwaltung und Politik finden darin Handlungsempfehlungen, wie sie ihrerseits die örtliche Rohstoffgewinnung unterstützen können.  

Der Leitfaden zur Rohstoffsicherung steht unter www.wuerzburg.ihk.de/innovation-und-umwelt/rohstoffe zum Download zur Verfügung.  

Information:
Oliver Freitag
Tel. 0931 4194-327
E-Mail: oliver.freitag@ wuerzburg.ihk.de