02.05.2017 - 08:44 Uhr

Monitoring zur Versorgungssicherheit

BNetzA-Abfrage zum Lastmanagement

Die Teilnahme ist verpflichtend für alle Unternehmen bzw. Vereinigungen ab 50 GWh Stromverbrauch pro Jahr.

Die Bundesnetzagentur führt ein Monitoring zum Beitrag von Lastmanagement zur Versorgungssicherheit durch. Dafür erfolgt im Zeitraum vom 24. April bis zum 16. Juni 2017 eine Datenerhebung, an der sich alle Unternehmen und Vereinigungen von Unternehmen mit mehr als 50 GWh Stromverbrauch pro Jahr beteiligen MÜSSEN.

Das Monitoring des Beitrags von Lastmanagement zur Versorgungssicherheit erfolgt nach §§ 12 Abs. 5 Nr. 5, 51a EnWG. Die Ergebnisse der Abfrage zum Lastmanagement sollen gemäß § 63 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EnWG in den Bericht zur Versorgungssicherheit des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie einfließen.

Anders als zunächst angenommen, hat die Bundesnetzagentur nun klargestellt, dass nicht nur Unternehmen, die von der Bundesagentur direkt kontaktiert worden sind, zu einer Teilnahme an der Erhebung verpflichtet sind. Verpflichtet sind vielmehr alle Unternehmen bzw. Vereinigungen von Unternehmen mit mehr als 50 GWh Stromverbrauch pro Jahr. Unter die Verpflichtung fallen damit auch Vereinigungen von Unternehmen, die in Summe mehr als 50 GWh Strom an ihren Standorten verbrauchen.  Dabei sind die Fragen C2 bis C4 nur von Unternehmen auszufüllen, die über mehr als einen Unternehmensstandort mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 10 GWh verfügen.

Der Erhebungsbogen sowie alle weiteren erforderlichen Informationen sind auf der Internetseite der BNetzA veröffentlicht: www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/DatenaustauschundMonitoring/Monitoring_Lastmanagement/lastmanagementmonitoring-node.html

(Quelle: DIHK)