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BMU-Umweltinnovationsprogramm

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) unterstützt großtechnische Erstanwendungen bei Produktionsverfahren und Produkten, um die Umwelt auf möglichst wirtschaftliche Weise nachhaltig zu entlasten. Das Umweltinnovationsprogramm wurde 1979 eingerichtet und hat seitdem über 730 Projekte gefördert.

Gefördert wird der erstmalige großtechnische Einsatz von innovativen Technologien in Deutschland. Auch die neuartige Kombination bekannter Verfahren oder Techniken kann unter Umständen förderfähig sein. Damit setzt das Förderprogramm nach der Entwicklung des Prototyps an und möchte den wirtschaftlichen industriellen Einsatz von innovativen Technologien und Verfahren fördern.

Anträge können in der Regel jederzeit eingereicht werden. Bestimmte Fristen gelten lediglich für Förderschwerpunkte, die innerhalb des Programmes ausgerufen werden.

Fachlich und wirtschaftliche wird das Förderprogramm betreut von Umweltbundesamt und KfW.

Wer ist Antragsberechtigt

Antragsberechtigt sind in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie sonstige natürliche und juristische Personen des privaten Rechts, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände, Zweckverbände, sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften.

Die Unternehmensgröße spielt zunächst keine Rolle. Allerdings werden kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bevorzugt gefördert.

Die Förderung kann entweder über einen zinsverbilligten Kredit oder einen Investitionszuschuss erfolgen. Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Dabei ist keine maximale Förderhöhe definiert. Die Förderung im Einzelfall richtet sich auch nach der Wirkung des Projekts auf Umwelt- und Klimaschutz.

Antragsstellung

Das Antragsverfahren erfolgt zweistufig.

Zunächst erstellen Sie eine kurze Projektskizze, in der die wesentlichen Projektparameter enthalten sind:

  • Angaben zum Antragssteller
  • Beschreibung des Vorhabens (Technik, Umweltentlastungen, Patente bzw. F&E auf denen das Vorhaben basiert)
  • Übertragbarkeit des Vorhabens (z.B. auf andere Unternehmen oder Branchen)
  • Angaben zur Wirtschaftlichkeit (Investitionskosten, -nebenkosten, mögliche technische und wirtschaftliche Risiken)
  • Zeitplan

Diese Projektskizze wird zunächst begutachtet. Bei einem positiven Votum erhalten Sie die Aufforderung einen Vollantrag zu stellen, in dem die vorgenannten Punkte genauer ausgeführt werden sollten.

Vordrucke für die Projektskizze, Hinweise zur Antragstellung sowie eine Übersicht der bereits geförderten Projekte finden Sie unter:

https://www.umweltinnovationsprogramm.de/

Förderdatenbank des Bundes

Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst.

www.foerderdatenbank.de

Ansprechpartner

Jacqueline Escher

M. Sc. Geographie

Referentin Umwelt und Energie

Würzburg

Telefon: 0931 4194-364

E-Mail: jacqueline.escher@ wuerzburg.ihk.de

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Frank Albert

MBA Regionalmanagement

Referent Innovation und Technologie

Würzburg

Telefon: 0931 4194-352

E-Mail: frank.albert@ wuerzburg.ihk.de

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Julia Holleber

M.A. Innovationsmanagement

Referentin Informations- und Kommunikationstechnik | E-Business

Würzburg

Telefon: 0931 4194-317

E-Mail: julia.holleber@ wuerzburg.ihk.de

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Oliver Freitag

Diplom-Ingenieur (FH)

Bereichsleiter Innovation und Umwelt

Würzburg

Telefon: 0931 4194-327

E-Mail: oliver.freitag@ wuerzburg.ihk.de

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