© Udo Fattmann / Fotolia

Steuerrecht

Grundsteuer A und B

Die Gemeinden sind berechtigt, zur Finanzierung ihrer Aufgaben Grundsteuer zu erheben. Sie legen hierfür entsprechende Hebesätze fest. Einmal jährlich erfolgt durch die IHK eine Erhebung der Realsteuerhebesätze in Mainfranken. Diese steht auf unserer Homepage zum Download bereit.

Das Grundsteuergesetz ist – im Gegensatz zum Gewerbesteuergesetz – seit 1974 nahezu unverändert geblieben. Dass eine Reform der Grundsteuer jedoch dringend notwendig ist, zeigt sich etwa an ihrer veralteten Bemessungsgrundlage.

Die auf land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke erhobene Grundsteuer A spielt nur noch eine untergeordnete Rolle als Finanzquelle. Angesichts der allgemeinen sozioökonomischen Entwicklung wird die Bedeutung des Agrarsektors und damit die der Grundsteuer A langfristig voraussichtlich stagnieren oder sogar leicht sinken.

Die Grundsteuer B hingegen, die auf sonstige betrieblich genutzte Grundstücke erhoben wird, ist sowohl hinsichtlich des Steuervolumens als auch hinsichtlich ihrer kaum konjunkturabhängigen Verlässlichkeit als Finanzquelle für die Kommunen ein wichtiger Bestandteil des Gemeindefinanzsystems.

Das Aufkommen aus der Grundsteuer B steht – wie das aus der Grundsteuer A – in voller Höhe den Kommunen zu. Gesetzgeberischer Hintergrund für diese Steuer ist der Gedanke, dass eine „Gegenleistung“ der Grundstückseigentümer für vielfältige Infrastruktureinrichtungen der Gemeinden geschaffen wird, die den Wert der Grundstücke mitbestimmen.

Ansprechpartner

Jacek Braminski

Assessor

Referent Recht und Steuern
Referent Standortpolitik

Würzburg

Telefon: 0931 4194-242

E-Mail: jacek.braminski@ wuerzburg.ihk.de

Kontaktformular

Cornelia Becker-Folk

Assessorin

Referentin Recht und Steuern

Würzburg

Telefon: 0931 4194-383

E-Mail: cornelia.becker-folk@ wuerzburg.ihk.de

Kontaktformular

Rebekka Hennrich

Assessorin

Referentin Recht und Steuern

Würzburg

Telefon: 0931 4194-249

E-Mail: rebekka.hennrich@ wuerzburg.ihk.de

Kontaktformular