15.04.2019 - 16:51 Uhr

Coachingförderung

Richtlinie geändert - Förderung unternehmerischen Know-hows

© Getty Images/iStockphoto / Chris Reed

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Die Bundesregierung hat die Richtlinie zum Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ geändert.

Die Änderungen sind mit Veröffentlichung am 2. April 2019 im Bundesanzeiger wirksam.

Antragsteller müssen nunmehr vor Zuschussauszahlung die gesamten in Rechnung gestellten Beratungskosten (einschließlich MwSt.) zahlen und dies im Rahmen des Verwendungsnachweises belegen.

Demnach entfällt die Möglichkeit, dass antragstellende Unternehmer zunächst nur den Eigenanteil zahlen und den Restbetrag erst bei Auszahlung der Fördersumme. Der ESF hatte diese Praxis kritisiert, worauf das BMWi nun reagiert.

Bereits vor der Änderung gestellte Anträge sind von dieser Regelung nicht betroffen. Die entsprechenden Antragsteller müssen allerdings die volle Zahlung der Beratungskosten nach Zuschussauszahlung nachweisen.

Die geänderte Rahmenrichtlinie finden Sie im Bundesanzeiger unter BAnz AT 01.04.2019 B2.

Zum Förderprogramm
Das Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" ist eine Beratungsförderung und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die einen Zuschuss auf die Kosten für die Dienstleistungen eines externen Unternehmensberaters beantragen möchten. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig vom Unternehmensalter sowie der Beratungsart. Jungunternehmen und Bestandsunternehmen können einen Zuschuss von 50 % auf maximal 4000 bzw. 3000 Euro erhalten, Unternehmen in Schwierigkeiten einen Zuschuss von 90% auf maximal 3000 Euro.

Mehr Infos unter: www.wuerzburg.ihk.de/bafacoaching

Ansprechpartnerin:
Vanessa Truskolaski
Tel: 0931 4194-302
E-Mail: vanessa.truskolaski@ wuerzburg.ihk.de

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