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Hygienekonzept

Ziel ist, dass jedes Geschäft ausreichenden Schutz bietet und Maßnahmen zum Infektionsschutz umsetzt. Detaillierte Vorgaben für ein eigenes Konzept sind nicht vorhanden. Es empfiehlt sich daher, die allgemeinen Hinweise zum Infektionsschutz für Unternehmen als hilfreiche Tipps zu beachten und für das eigene Geschäft ein eigenes Konzept zu erstellen. Ein Musterdokument eines betrieblichen Hygienekonzepts stellt der Handelsverband Bayern e. V. zur Verfügung.

Desweiteren hat das bayerische Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit den Verbänden für einige Branchen Mustervorgaben für Hygienekonzepte entwickelt:

Ausnahmen von der Maskenpflicht

Kunden in Handel und Dienstleistung sowie deren Begleitpersonen, die aufgrund einer Behinderung oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen keine Maske tragen können, sind von der Maskenpflicht befreit, sofern sie dies glaubhaft machen können, insbesondere mittels ärztlichen Attests. Können sie den Befreiungsgrund nicht glaubhaft machen, kann der Zutritt ohne Maske unter Bezugnahme auf das Hausrecht verwehrt werden.

Nach Aussage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ist die Überprüfung, ob ein Befreiungsgrund für die Kunden und Begleitpersonen tatsächlich vorliegt, nicht Aufgabe des Betreibers eines Geschäftes, sondern liegt in der Zuständigkeit der Kreisverwaltungsbehörden. Zudem ist der Adressat eines etwaigen Bußgeldbescheides nicht der Ladenbetreiber, sondern die Kunden selbst. Ängste der Betreiber, für Verstöße in Haftung genommen zu werden, sind daher unbegründet.