21.08.2020 - 10:51 Uhr

Bekämpfung von Leerständen

Förderaufruf zur Post-Corona-Stadt gestartet

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat den Projektaufruf "Post-Corona-Stadt" der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gestartet.

Bis zum 1. Oktober 2020 können Kooperationsinitiativen, wie City-, Stadt- oder Regionalmanagement und Kommunen gemeinsam mit der IHK Projektvorschläge einreichen und sich beispielsweise für Projekte zur Bekämpfung von Leerständen bewerben.

Der DIHK hatte gemeinsam mit den anderen Verbänden HDE und ZDH angeregt, auf die neuen Herausforderungen von COVID-19 zu reagieren und die Programme der Städtebauförderung und Stadtentwicklung darauf auszurichten. Es werden insgesamt 3,5 Mio. Euro für 10-15 Projekte zur Verfügung gestellt.

Gefördert werden:

  • Themenfeld 1 – solidarische Nachbarschaft und Wirtschaften im Quartier
  • Themenfeld 2 – öffentlicher Raum, Mobilität und Stadtstruktur
  • Themenfeld 3 – integrierte Stadtentwicklungsstrategien unter Berücksichtigung von Resilienzaspekten

Bewerbungen können bis zum 1. Oktober 2020 eingereicht werden. Mit der Ausgabe der Fördersumme ist ab Mitte Februar 2021 zu rechnen.

Der DIHK setzt sich weiter dafür ein, dass die Städtebauförderung beispielsweise mit dem Programm „Lebendige Zentren“ stärker auf die Bedürfnisse in den Einkaufsstraßen und -vierteln in der Post-Corona-Zeit ausgerichtet wird.

Nähere Infos finden Sie auf der Homepage der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, einer Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Kommunen.

(Quelle: DIHK)