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Im Zuge der Corona-Pandemie

Förderungen für Unternehmer

Die Bundes- und Landesregierung haben verschiedenste Maßnahmen ergriffen, um die Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen. Hier finden Sie Informationen zu verschiedenen Förderprogrammen, von der Überbrückungshilfe bis hin zur Ausbildungsprämie.

Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus und Neustarthilfe 2022

Allgemeine Informationen

Die Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus und Neustarthilfe 2022 wurde als Vorschuss auf Basis des Referenzumsatzes aus dem Jahr 2019 ausgezahlt und richtete sich insbesondere an Solo-Selbstständige, Ein- sowie Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, die keine oder kaum betriebliche Fixkosten vorzuweisen hatten. Die Beantragung der Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus sowie Neustarthilfe 2022 ist abgelaufen.

Bitte beachten Sie: Da die Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus und Neustarthilfe 2022 als Vorschuss ausgezahlt wurde, müssen Endabrechnungen eingereicht werden.

Wie erfolgt die Endabrechnung?

Nach Ablauf des Förderzeitraums müssen Empfänger der Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus und Neustarthilfe 2022 eine Endabrechnung einreichen, sofern Ihr Antrag auf Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus und/oder Neustarthilfe 2022 bewilligt oder teilbewilligt wurde. In der Endabrechnung sind die tatsächlich erzielten Einkünfte im Förderzeitraum anzugeben und dem Referenzumsatz aus dem Jahr 2019 gegenüberzustellen. So wird überprüft, ob Sie die als Vorschuss ausbezahlte Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus und/oder Neustarthilfe 2022 vollständig oder in Teilen behalten können, weil sich Ihr Umsatz pandemiebedingt erheblich verschlechtert hat.

Das Einreichen der Endabrechnung(en) ist ausschließlich in digitaler Form möglich. Hier gelangen Sie zum Portal, über das Sie Ihre Endabrechnung(en) einreichen können.

Nachdem Sie Ihre Daten eingegeben haben, erhalten Sie direkt eine unverbindliche Rückmeldung, ob und gegebenenfalls wieviel Sie von dem Vorschuss zurückbezahlen müssen.

Bitte beachten Sie: Haben Sie Ihren Antrag auf Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus und/oder Neustarthilfe 2022 eigenständig gestellt ("Direktantragstellung"), so müssen Sie auch Ihre Endabrechnung(en) selbst einreichen. Wurde die Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus und/oder Neustarthilfe 2022 über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt) beantragt, müssen Sie auch die Endabrechnung(en) über einen prüfenden Dritten einreichen. Anfallende Kosten für einen prüfenden Dritten werden bei der Endabrechnung nicht erstattet.

Welche Fristen gelten für das Einreichen der Endabrechnung?

Für die Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus und Neustarthilfe 2022 gelten unterschiedliche Fristen für das Einreichen der Endabrechnung. Eine Übersicht finden Sie nachfolgend.

Neustarthilfe (Förderzeitraum Januar 2021 bis Juni 2021)

  • Direktantragstellende: ab 29. Oktober bis 31. Dezember 2021 bzw. vier Wochen nach Versand des Bewilligungsbescheides (wenn die Neustarthilfe nach dem 1. Dezember 2021 bewilligt wurde)
  • Antrag über prüfende Dritte: ab 7. Dezember 2021 bis 31. Dezember 2022

Neustarthilfe Plus (Förderzeitraum Juli 2021 bis September 2021 sowie Oktober 2021 bis Dezember 2021)

  • Direktantragstellende: ab 25. März 2022 bis 30. Juni 2022 bzw. vier Wochen nach Versand des Bewilligungsbescheides (wenn die Neustarthilfe Plus nach dem 1. Juni 2022 bewilligt wurde)
  • Antrag über prüfende Dritte: bis 31. Dezember 2021

Neustarthilfe 2022 (Förderzeitram Januar 2022 bis März 2022 sowie April 2022 bis Juni 2022)

  • Direktantragstellende: bis 30. September 2022 bzw. vier Wochen nach Versand des Bewilligungsbescheides (wenn die Neustarthilfe 2022 nach dem 1. September 2022 bewilligt wurde)
  • Antrag über prüfende Dritte: bis 31. Dezember 2022
Welche Fristen gelten für eventuelle Rückzahlungen?

Sofern Sie die Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus und/oder Neustarthilfe 2022 ganz oder in Teilen zurückzahlen müssen, gelten folgende Fristen:

Neustarthilfe (Förderzeitraum Januar 2021 bis Juni 2021)

  • Direktantragstellende: bis 30. September 2022. Sollte der Schlussbescheid am oder nach dem 1. September 2022 zugestellt werden, ist die Rückzahlung bis zum Ablauf eines Monats ab Zustellung dieses Bescheids zurück zu bezahlen.
  • Antrag über prüfende Dritte: einen Monat nach Versand des Schlussbescheids der Bewilligungsstelle

Neustarthilfe Plus (Förderzeitraum Juli 2021 bis September 2021 sowie Oktober 2021 bis Dezember 2021)

  • Direktantragstellende: bis 31. Dezember 2022
  • Antrag über prüfende Dritte: einen Monat nach Versand des Schlussbescheids der Bewilligungsstelle

Neustarthilfe 2022 (Förderzeitraum Januar 2022 bis März 2022 sowie April 2022 bis Juni 2022)

  • Direktantragstellende: Frist noch nicht festgelegt
  • Antrag über prüfende Dritte: einen Monat nach Versand des Schlussbescheids der Bewilligungsstelle

Bitte beachten Sie: Sie müssen erst nach Erhalt des Schlussbescheides, der die Angaben im Endabrechnungsportal bestätigt, die Rückzahlung an die zuständige Bewilligungsstelle zahlen!

Weiterführende Informationen und Kontakt

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Das Online-Antragsportal, über das Sie Ihre Endabrechnung einreichen können, erreichen Direktantragstellende unter direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de bzw. prüfende Dritte über antrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Eine Übersicht zur Endabrechnung der Neustarthilfe, Neustarthilfe Plus sowie Neustarthilfe 2022 finden Sie hier (Kurzübersicht als PDF) sowie hier (ausführliche Übersicht).

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat verschiedene Hotlines für Fragen rund um die Neustarthilfen eingerichtet. Diese erreichen Sie von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter

  • der Telefonnummer 030 1200-21034 (Hotline für Direktantragstellende)
  • der Telefonnummer 030 530 199 322 (Hotline für prüfende Dritte)

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 2022.

Überbrückungshilfen

Allgemeine Informationen

Für Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler aller Branchen, die aufgrund der Corona-Pandemie kräftige Einbußen erleiden, hat die Bundesregierung mit den Überbrückungshilfen verschiedene Förderprogramme aufgelegt, die in Abhängigkeit des jeweiligen corona-bedingten Umsatzeinbruchs im Förderzeitraum gegenüber dem Referenzzeitraum aus dem Jahr 2019 Fixkostenzuschüsse gewährten.

Die Antragsfristen sind abgelaufen.

Bitte beachten Sie: Nach Ablauf des Förderzeitraum müssen Sie über Ihren prüfenden Dritten für jedes Überbrückungshilfeprogramm eine Schlussabrechnung einreichen, da die Unterstützungszahlungen auf Basis von Umsatzprognosen und prognostizierten Kosten gebilligt wurden. Im Rahmen der Schlussabrechnung werden die tatsächlich realisierten Umsatzzahlen und Fixkostenabrechnungen an die Bewilligungsstelle übermittelt. Nach Prüfung durch die Bewilligungsstelle wird im Schlussbescheid eine endgültige Förderhöhe mitgeteilt. Dies kann je nach gewähltem Programm zu einer Bestätigung der erhaltenen Mittel oder zu einer Nach- oder Rückzahlung führen.

Wie erfolgt die Schlussabrechnung?

Für die einzelnen Programme der Überbrückungshilfen ist das Einreichen einer Schlussabrechnung erforderlich. Dies erfolgt - analog zur Antragstellung - über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt) über das Online-Antragsportal.

Hier gelangen Sie zum Online-Antragsportal für prüfende Dritte, über das die Schlussabrechnungen der Überbrückungshilfen sowie der November- und Dezemberhilfe einzureichen sind.

Welche Fristen gelten für das Einreichen der Schlussabrechnung?

Die verschiedenen Programme der Überbrückungshilfen wurden in zwei Pakete eingeteilt. Folgende Fristen für das Einreichen der Schlussabrechnung gelten:

Überbrückungshilfe I bis III (Paket 1)

  • Start: 5. Mai 2022
  • Fristende: 30. Juni 2023

Überbrückungshilfe III Plus und IV (Paket 2)

  • Fristende: 30. Juni 2023

Sofern im Einzelfall eine weitere Verländerung für die Einreichung der Schlussabrechnung erforderlich ist, kann eine "Nachfrist" bis 31. Dezember 2023 beantragt werden. Dies erfolgt über das digitale Antragsportal und wird ab Anfang 2023 möglich sein.

Welche Fristen gelten für eventuelle Rückzahlungen?

Sofern sich im Zuge der Schlussabrechnung der Überbrückungshilfen Rückzahlungen ergeben, wird die Bewilligungsstelle im Schlussbescheid eine angemessene Zahlungsfrist festsetzen.

Weiterführende Informationen und Kontakt
  • Hotline der IHK für München und Oberbayern (Bewilligungsstelle in Bayern): 089 5116-1111
  • Hotline für prüfende Dritte (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz): 030 530 199 322

Darüber hinaus finden Sie weiterführende Informationen unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Eine FAQ-Übersicht zum Thema Schlussabrechnung der Überbrückungshilfen finden Sie hier.

Zudem hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz einen Leitfaden für prüfende Dritte zur Erstellung der Schlussabrechnung der Überbrückungshilfen I-III sowie der November- und Dezemberhilfe erstellt. Diesen Leitfaden können Sie hier herunterladen.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 2022.

November- und Dezemberhilfe

Allgemeine Informationen

Mit der November- und Dezemberhilfe unterstützte der Bund Unternehmen, Selbstständige und Vereine, die von den Schließungsanordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ab dem 2. November 2020 betroffen waren.

Die Antragsfrist ist ausgelaufen.

Bitte beachten Sie: Im Falle einer Antragstellung über prüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt) ist eine Schlussabrechnung einzureichen. Diese erfolgt - analog zur Antragstellung über den prüfenden Dritten - ausschließlich in digitaler Form. Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die November- bzw. Dezemberhilfe vollständig zurückzuzahlen. Sofern Sie November- bzw. Dezemberhilfe eigenständig beantragt haben ("Direktantragstellende"), ist keine Schlussabrechnung erforderlich. Hier kann es stichprobenartig zu Nachprüfungen durch die Bewilligungsstelle kommen.

Wie erfolgt die Schlussabrechnung?

Haben Sie November- bzw. Dezemberhilfe über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt) beantragt, ist eine Schlussabrechnung einzureichen. Diese erfolgt - analog zur Antragstellung über den prüfenden Dritten - ausschließlich in digitaler Form. Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die November- bzw. Dezemberhilfe vollständig zurückzuzahlen.

Hier gelangen prüfende Dritte zum Online-Antragsportal, über das die Schlussabrechnung der November- bzw. Dezemberhilfe eingereicht werden muss.

Sofern Sie November- bzw. Dezemberhilfe eigenständig beantragt haben ("Direktantragstellende"), ist keine Schlussabrechnung erforderlich. Hier kann es stichprobenartig zu Nachprüfungen durch die Bewilligungsstelle kommen.

Welche Fristen gelten für das Einreichen der Schlussabrechnung?

Die Schlussabrechnung zur November- bzw. Dezemberhilfe über einen prüfenden Dritten ist bis spätestens 30. Juni 2023 einzureichen.

Bitte beachten Sie: Haben Sie November- bzw. Dezemberhilfe eigenständig, d.h. ohne einen prüfenden Dritten, beantragt, ist keine Schlussabrechnung erforderlich.

Welche Fristen gelten für eventuelle Rückzahlungen?

Die Bewilligungsstelle wird im Falle einer Rückzahlungsverpflichtung im Schlussbescheid eine angemessene Zahlungsfrist festsetzen.

Weiterführende Informationen und Kontakt

Weiterführende Informationen und Kontakt

  • Hotline der IHK für München und Oberbayern (Bewilligungsstelle in Bayern): 089 5116-1111
  • Hotline für prüfende Dritte (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz): 030 530 199 322

Darüber hinaus finden Sie weiterführende Informationen unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Zudem hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz einen Leitfaden für prüfende Dritte zur Erstellung der Schlussabrechnung der Überbrückungshilfen I-III sowie der November- und Dezemberhilfe erstellt. Diesen Leitfaden können Sie hier herunterladen.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 2022.

Verlängerung und Erweiterung Bundesprogramm Ausbildungsplätze sichern

Trotz Coronapandemie sollen möglichst alle jungen Menschen eine Ausbildung beginnen und erfolgreich abschließen können. Das ist das primäre Ziel des seit Sommer 2020 laufenden „Ausbildungs-Schutzschirmes“. Die Förderrichtlinien wurde jetzt auf das Ausbildungsjahr 2021/2022 ausgeweitet. In diesem Jahr stehen 500 Millionen Euro bereit, für das Jahr 2022 200 Millionen Euro.

Hinweis: Die Ausbildungsprämien werden für Ausbildungen, die bis zum 31. Mai 2021 beginnen - rückwirkend zum 16. Februar 2021 - in bisheriger Höhe verlängert. Ausbildungen, die ab dem 1. Juni 2021 beginnen, erhalten die Förderungen nach der angepassten Förderrichtlinie.

Sie haben Fragen? Unsere IHK-Ausbildungsberater unterstützen Sie gerne.

Im Folgenden finden Sie die verschiedenen Förderbausteine aus der ersten und zweiten Förderrichtlinie:

Inhalte der ersten Förderrichtlinie

Ausbildungsprämie

Ausbildungsprämie:

Ausbildungsbetriebe, die ihr Ausbildungsniveau trotz der Folgen* der Coronakrise aufrechterhalten, bekommen seit dem 1. Juni 2021 einen einmaligen Zuschuss von 4.000 Euro (statt bisher 2.000 Euro).  

Ausbildungsprämie plus:

Ausbildungsbetriebe, die ihr Ausbildungsniveau trotz der Folgen* der Coronakrise erhöhen, erhalten einen einmaligen Zuschuss von 6.000 Euro (statt bisher 3.000 Euro).

*Anspruchsberechtigt sind ab dem 1. Juni 2021 KMUs mit bis zu 499 Mitarbeitern (statt bisher: 249 Mitarbeiter). Ausbildungsbetriebe werden künftig mit Ausbildungsprämien gefördert, wenn sie in einem Monat seit April 2020 einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent gegenüber dem jeweiligen Monat des Vorjahres verzeichnet oder seit Januar 2020 Kurzarbeitergeld (kein Mindestzeitraum) bezogen haben. Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum vom 01.06.2021 bis 15.02.2022 beginnen.

Zuständige Stelle:

Bitte reichen Sie die Antragsunterlagen bis spätestens drei Monate nach der Probezeit des Ausbildungsverhältnisses vollständig bei Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit ein.

Alle Antragsformulare finden Sie auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit
Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit

Die Zuschüsse zu Ausbildungs- und Ausbildervergütungen sollen Ausbildungsbetriebe unterstützen, die ihre laufenden Ausbildungsaktivitäten im eigenen Betrieb oder im Rahmen einer Auftrags- oder Verbundausbildung auch in Zeiten von Kurzarbeit fortsetzen.Seit März 2021 können auch Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitern die Zuschüsse beantragen.Der Zuschuss beträgt 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung. Ebenfalls ab März 2021 kann ein Teil der Lohnkosten der Ausbilder bezuschusst werden: Die Förderung umfasst die Hälfte der Brutto-Vergütung, gedeckelt auf 4.000 Euro, zuzüglich 20 Prozent Sozialversicherungspauschale. Den Antrag auf einen Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit müssen Sie monatlich stellen. Dabei gilt: Sie stellen ihn rückwirkend. Beachten Sie außerdem: Sie müssen den Antrag innerhalb von 3 Monaten nach dem Monat stellen, für den der Antrag gilt.

Zuständige Stelle:

Bitte reichen Sie die Antragsunterlagen vollständig bei Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit ein.

Alle Antragsformulare finden Sie auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit
Übernahmeprämie

Für Ausbildungsbetriebe, die Auszubildende aufnehmen, welche in ihrem ursprünglichen Betrieb die Ausbildung pandemiebedingt nicht fortführen können (etwa durch Insolvenz, Kündigung oder einvernehmlichem Aufhebungsvertrag), gibt es einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 6.000 Euro (statt bisher 3.000 Euro). Sie können eine Förderung beantragen, wenn die Übernahme des Auszubildenden zwischen dem 1. August 2020 und dem 31. Dezember 2021 stattfindet.
Sie müssen den Antrag spätestens 3 Monate nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit des neu begründeten Ausbildungsverhältnisses stellen.

Zuständige Stelle:

Bitte reichen Sie die Antragsunterlagen vollständig bei Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit ein.

Alle Antragsformulare finden Sie auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit

Inhalte der zweiten Förderrichtlinie

Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung

Seit dem 3. Mai 2021 können Anträge nur noch auf Basis dieser neuen Förderbestimmungen gestellt werden. Die Verbund- oder Auftragsausbildung kann in Unternehmen, in Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) oder durch andere etablierte Ausbildungsdienstleister durchgeführt werden. Die Prämie kann durch den Stammausbildungsbetrieb oder den Interimsausbilder beantragt werden. Sie beträgt für jeden Auszubildenden, der an der geförderten Auftrags- oder Verbundausbildung teilnimmt, 450 Euro pro Woche, maximal 8.100 Euro. Die Vereinbarung über die Auftrags- oder Verbundausbildung muss zwischen dem 24.06.2020 und dem Ablauf des 31.12.2021 geschlossen werden. Anträge können bis zum 31.03.2022 gestellt werden. Die hierin vereinbarte Auftrags- oder Verbundausbildung muss eine Dauer von mindestens vier Wochen haben.

Zuständige Stelle:

Bitte reichen Sie die Antragsunterlagen vollständig bei der Deutschen Rentenversicherung Kappschaft-Bahn-See ein.

Alle Antragsformulare finden Sie auf der Homepage der Knappschaft-Bahn-See.
Förderung von Prüfungsvorbereitungen

Ein besonders von der Pandemie betroffener Ausbildungsbetrieb mit bis zu 499 Mitarbeitern kann einen Zuschuss zu den Kosten für  Prüfungsvorbereitungslehrgänge seiner Auszubildenen beantragen. Der Zuschuss beträgt 50 Prozent der entstandenen Kosten, maximal 500 Euro.Gefördert wird die Zurverfügungstellung von Teilnahmemöglichkeiten an externen Prüfungsvorbereitungslehrgängen für Auszubildende, die im Laufe des Jahres 2021 voraussichtlich ganz oder teilweise ihre Abschlussprüfung ablegen werden. Es kann maximal ein Kurs pro Auszubildenden bezuschusst werden und nur, wenn keine finanzielle Eigenbeteiligung des Auszubildenden an den Kursgebühren vorliegt. Die Förderung ist abhängig von der regelmäßigen Teilnahme der/des Auszubildenden an der Prüfungsvorbereitung.

Zuständige Stelle:

Bitte reichen Sie die Antragsunterlagen vollständig bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See ein.

Alle Antragsformulare finden Sie auf der Homepage Knappschaft-Bahn-See.

Sonstige Förderungen

Härtefallhilfen

Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfen unterstützten Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten waren, im besonderen Einzelfall. Sie richteten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht griffen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe.

Die Antragsfrist ist ausgelaufen.

Bitte beachten Sie: Die Bewilligungsstelle kann verlangen, dass eine Schlussabrechnung über die erhaltenen Billigkeitsleistungen vorgelegt wird.

Die Richtlinie für die Gewährung der Bayerischen Corona-Härtefallhilfe finden Sie hier.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.
Bayerische Sonderhilfe Weihnachtsmärkte und Schausteller

Bayerische Sonderhilfe Weihnachtsmärkte und Schausteller

Die Bayerische Sonderhilfe Weihnachtsmärkte und Schausteller war ein Progammteil der Bayerischen Corona-Härtefallhilfe. Ziel der Sonderhilfe Weihnachtsmärkte und Schausteller war die Unterstützung der von der Absage von Weihnachtsmärkten und Volksfesten betroffenen Marktkaufleute und Schausteller bei ihrem privaten Lebensunterhalt.

Die Antragsfrist ist ausgelaufen.

Bitte beachten Sie: Die Bewilligungsstelle kann verlangen, dass eine Schlussabrechnung über die erhaltenen Billigkeitsleistungen vorgelegt wird.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Die Richtlinie für die Gewährung der Bayerischen Sonderhilfe Weihnachtsmärkte und Schausteller finden Sie hier.

Unterstützung für Künstlerinnen und Künstler

Unterstützung für Künstlerinnen und Künstler

Der Freistaat Bayern greift in Zeiten der Corona-Krise Künstlerinnen und Künstlern im Land mit bis zu 1.180 Euro pro Monat finanziell unter die Arme. Das Programm richtet sich an rund 30.000 Künstlerinnen und Künstler, die in der Künstlersozialkasse sind.

Antragsberechtigt sind solo-selbstständige Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe mit Hauptwohnsitz in Bayern,

  • die eine Versicherung nach Künstlersozialversicherungsgesetz nachweisen können
  • oder ihren Lebensunterhalt überwiegend aus erwerbsmäßiger künstlerischer oder publizistischer Tätigkeit oder aus einer Tätigkeit in kulturnahen Bereichen bestreiten.

Voraussetzung ist ein erheblicher Umsatzrückgang. Die durchschnittlichen monatlichen Gesamteinnahmen im Antragszeitraum müssen verglichen mit den durchschnittlichen monatlichen Gesamteinnahmen des Jahres 2019 durch Einnahmeausfälle aufgrund der Corona-Pandemie um mindestens 30 Prozent zurückgegangen sein.

Anträge für die Monate April bis Juni 2022 können bis zum 30. September 2022 auf folgender Website eingereicht werden: www.bayern-innovativ.de/soloselbststaendigenprogramm

Weiterführende Informationen zum Solo-Selbstständigenprogramm in der Kultur finden Sie hier.

Stipendien für Künstler, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen

Bis zu 5.000 Künstlerinnen und Künstler, die sich in der Anfangsphase ihres Schaffens befinden, können sich um ein Stipendium zu je 5.000 Euro bewerben. Die Laufzeit des Programmes wurde bis zum 30. Juni 2022 verlängert.

Die Vergabe der Stipendien erfolgt in Form von zeitlich begrenzten Aufrufen für eine Antragstellung ("Calls"). Beginn und Schluss für die einzelnen Calls werden jeweils vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bekanntgegeben. Pro antragstellender Person ist pro Call ein Antragsversuch möglich. Wer bereits ein Stipendium über das Stipendienprogramm bzw. eine Bewilligung für ein Stipendium erhalten hat, kann kein weiteres Stipendium erhalten.

Aktuell konnten Anträge bis zum 30. Juni 2022 über folgende Website gestellt werden: www.bayern-innovativ.de/stipendienprogramm.

Weiterführende Informationen zum Stipendienprogramm für Künstlerinnen und Künstler finden Sie hier.

Grundsicherung / Arbeitslosengeld II

Grundsicherung / Arbeitslosengeld II

Für die Sicherung des Lebensunterhalts steht auch Selbstständigen die Grundsicherung, also Arbeitslosengeld II zur Verfügung. Die vereinfachte Antragstellung und die kürzlich beschlossenen Änderungen für Selbstständige führen hier zu einer erheblichen Verbesserung. 

Grundsicherung für Selbstständige bedeutet:

  • keine Aufgabe der Selbstständigkeit nötig
  • vereinfachte Vermögensprüfung
  • der Verzicht auf die Anrechnung von Vermögen zur Altersvorsorge in Höhe von 8.000 Euro pro Jahr der Selbstständigkeit
  • keine Anrechnung von Betriebsvermögen
  • Anerkennung von Wohnkosten in tatsächlicher Höhe

 

Informationen zum Zugang zu Grundsicherung

Haftungsklausel

Die Informationen, die Links enthalten, sind mit größter Sorgfalt zusammengestellt worden. Eine Gewähr für die Richtigkeit können wir nicht übernehmen.

Ansprechpartner

Corona Finanzierungshilfen

Sebastian Gläser

M.A. Politikwissenschaft
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Elena Fürst

M. Sc. Economics
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Ralf Hofmann

Diplom-Volkswirt
Referent Existenzgründung und Unternehmensförderung
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